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Griechenland, Zypern, Italien und Malta vertiefen maritime Zusammenarbeit beim Gipfeltreffen in Rom

Juni 26, 2026
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Griechenland, Zypern, Italien und Malta vertiefen maritime Zusammenarbeit beim Gipfeltreffen in Rom
Auf dem Gipfel „Die Zukunft der Schifffahrt 2026 gestalten“ am 25. Juni in Rom haben die Schifffahrtsminister Griechenlands, Zyperns, Italiens und Maltas beschlossen, ihr informelles Mittelmeer-Schifffahrtsquartett zu formalisieren. Sie verpflichteten sich zu einer engeren Zusammenarbeit bei Dekarbonisierungsregeln, Protokollen für den Crewwechsel und der Hafenstaatkontrolle. Die zyprische stellvertretende Schifffahrtsministerin Marina Hadjimanolis traf ihre Amtskollegen Vassilis Kikilias (Griechenland), Edoardo Rixi (Italien) und Chris Bonett (Malta) am Rande der Versammlung der Internationalen Handelskammer für Schifffahrt (ICS). Die vier Länder kontrollieren mehr als 40 Prozent der EU-Flaggflotte und teilen ähnliche Sorgen über fragmentierte Regulierungen, hohe Treibstoffkosten und geopolitische Engpässe wie den Suezkanal.

Griechenland, Zypern, Italien und Malta vertiefen maritime Zusammenarbeit beim Gipfeltreffen in Rom


Die Minister einigten sich darauf, die Europäische Kommission zu einer schrittweisen Umsetzung der FuelEU Maritime-Vorschriften zu drängen und eine gemeinsame Arbeitsgruppe für maritime Cybersicherheit einzurichten – ein Thema, das im neuesten ICS Maritime Barometer, das auf dem Gipfel vorgestellt wurde, hervorgehoben wurde. Für Mobilitätsmanager ist das Ergebnis von Bedeutung, da das Quartett die Harmonisierung der Crew-Rotationsverfahren in ihren Häfen anstrebt. Ein gemeinsamer digitaler „MedPass“ könnte es Seeleuten ermöglichen, ohne separate Visapapiere zwischen den vier Ländern zu reisen und von Bord zu gehen, was Liegezeiten und Hotelkosten für in Limassol ansässige Schiffsmanager reduziert.

Zypern nutzte die Veranstaltung zudem, um Limassol als regionales Ausbildungszentrum für alternative Kraftstoffbetankung zu positionieren, gestützt auf seine maritime Akademie und die wachsende LNG-Infrastruktur. Sollte die Initiative an Fahrt gewinnen, könnten ausländische Ausbilder und Techniker von vereinfachten Genehmigungsverfahren im Rahmen eines Schnellzulassungsprogramms profitieren, das das stellvertretende Ministerium derzeit ausarbeitet. Die nächsten Schritte umfassen ein Treffen der ministeriellen Arbeitsgruppe im September in Valletta, bei dem Entwürfe für die MedPass- und Cybersicherheitskooperation vorgestellt werden. Schiffseigner und Crewing-Agenturen mit Aktivitäten im östlichen Mittelmeer sollten den Prozess aufmerksam verfolgen, da harmonisierte Regeln zu geringeren Compliance-Kosten und schnelleren Crewwechseln führen könnten.
Quelle: Cyprus Mail

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