
Im letzten Visums-Update vor Beginn des Programms 2026-27 am 1. Juli bestätigte die australische Regierung, dass die Obergrenze für das permanente Migrationsprogramm zum dritten Mal in Folge bei 185.000 Plätzen bleibt. Über 70 Prozent der Plätze (rund 132.000) entfallen weiterhin auf den Fachkräftebereich, während der Familienbereich bei etwa 30 Prozent stabil bleibt. Für Arbeitgeber und mobile Talente zählt jedoch nicht die Gesamtzahl, sondern wie die Plätze verteilt werden. Haushaltsunterlagen zeigen eine klare Priorisierung von Bewerbern, die bereits mit temporären Visa wie Subclass 482 (Temporary Skill Shortage) und Subclass 485 (Post-Study Work) in Australien leben und arbeiten. Talente vor Ort ermöglichen Unternehmen einen schnelleren Zugang zu Fachkräften, helfen dem Finanzministerium, die Nettozuwanderung zu steuern, und vermeiden den Wohnraummangel, der mit großen Ankunftszahlen einhergeht.
Die Regierung kündigte zudem eine bedeutende Änderung im Working Holiday Maker (WHM)-Programm an. Statt die WHM-Kontingente zu erhöhen, wird Canberra für weitere stark nachgefragte Länder ein Losverfahren einführen, ähnlich dem bereits für China und Vietnam genutzten System. Ziel ist es, die Nachfrage über das Jahr gleichmäßiger zu verteilen, Spitzen bei der konsularischen Bearbeitung zu reduzieren und die Integritätskontrollen nach mehreren bekannten Fällen von Visumsmissbrauch in der regionalen Landwirtschaft zu verschärfen.
Für Mobility-Manager ergibt sich daraus eine doppelte Botschaft: Temporäre Mitarbeitende, die sich bereits in Australien aufhalten, sollten ermutigt werden, ihre Anträge auf dauerhaften Aufenthalt (PR) oder den Übergang von vorläufigem zu dauerhaftem Aufenthalt früh im Programmjahr einzureichen, wenn noch viele Plätze verfügbar sind. Gleichzeitig müssen Personalverantwortliche, die auf WHM-Talente für Einstiegs- oder Saisonstellen setzen, die Öffnungstermine der Losverfahren länderspezifisch verfolgen und längere Vorlaufzeiten in ihre Einstellungspläne einbauen.
Abschließend sieht der Haushalt 85,2 Millionen AUD für die Beschleunigung von Qualifikationsbewertungen und Berufszulassungen – insbesondere im Bau- und Elektrohandwerk – sowie 27 Millionen AUD für zusätzliche Aufklärung über Arbeitnehmerrechte vor. Diese Maßnahmen zeigen, dass Compliance und eine schnelle Integration in den Arbeitsmarkt die australische Fachkräfteagenda 2026-27 prägen werden.
Die Regierung kündigte zudem eine bedeutende Änderung im Working Holiday Maker (WHM)-Programm an. Statt die WHM-Kontingente zu erhöhen, wird Canberra für weitere stark nachgefragte Länder ein Losverfahren einführen, ähnlich dem bereits für China und Vietnam genutzten System. Ziel ist es, die Nachfrage über das Jahr gleichmäßiger zu verteilen, Spitzen bei der konsularischen Bearbeitung zu reduzieren und die Integritätskontrollen nach mehreren bekannten Fällen von Visumsmissbrauch in der regionalen Landwirtschaft zu verschärfen.
Für Mobility-Manager ergibt sich daraus eine doppelte Botschaft: Temporäre Mitarbeitende, die sich bereits in Australien aufhalten, sollten ermutigt werden, ihre Anträge auf dauerhaften Aufenthalt (PR) oder den Übergang von vorläufigem zu dauerhaftem Aufenthalt früh im Programmjahr einzureichen, wenn noch viele Plätze verfügbar sind. Gleichzeitig müssen Personalverantwortliche, die auf WHM-Talente für Einstiegs- oder Saisonstellen setzen, die Öffnungstermine der Losverfahren länderspezifisch verfolgen und längere Vorlaufzeiten in ihre Einstellungspläne einbauen.
Abschließend sieht der Haushalt 85,2 Millionen AUD für die Beschleunigung von Qualifikationsbewertungen und Berufszulassungen – insbesondere im Bau- und Elektrohandwerk – sowie 27 Millionen AUD für zusätzliche Aufklärung über Arbeitnehmerrechte vor. Diese Maßnahmen zeigen, dass Compliance und eine schnelle Integration in den Arbeitsmarkt die australische Fachkräfteagenda 2026-27 prägen werden.
Quelle: Stamped Nomad
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