Spanien: Außerordentliche Einwanderungsregularisierung nähert sich einer Million Anträgen zum Ablauf der Frist
Großbritannien will Haftanstalten ausbauen, um Rekordabschiebungen illegaler Migranten und ausländischer Straftäter voranzutreiben
Fluglotsen- und Pilotenstreiks drohen am 5. Juli Chaos an italienischen Flughäfen
Neueste Nachrichten
Beginn der biometrischen Grenzzeit im Schengen-Raum: Österreich führt EES ein und verabschiedet sich von Passstempeln
Österreich hat am 29. Juni 2026 vollständig auf das neue Ein- und Ausreisesystem der EU umgestellt und damit die manuelle Passkontrolle für Nicht-EU-Besucher abgeschafft. Die biometrische Datenbank zählt automatisch die Schengen-Aufenthaltstage, was die Einhaltung der Vorschriften für Geschäftsreisende und ihre Arbeitgeber verschärft. Unternehmen sollten ihre Reiseerfassungsprozesse rechtzeitig vor der Einführung der verknüpften ETIAS-Genehmigung später in diesem Jahr überprüfen.
CBSA führt „Free-Flow“-Transit ein: Keine Zollkioske mehr für berechtigte internationale Verbindungen zwischen internationalen Flügen
Die CBSA hat an drei wichtigen Drehkreuzen einen neuen „Free-Flow“-Transitprozess für internationale Anschlussflüge eingeführt. Dadurch können die meisten Durchreisenden die Zollterminals umgehen und direkt zu ihrem nächsten Flug weitergehen. Diese Neuerung soll die Umsteigezeiten verkürzen, die Beamten für risikoreichere Aufgaben entlasten und die Kapazitäten der Flughäfen im Vorfeld der Fußball-WM 2026 erhöhen.
Regierung stellt neuen Arbeitgeber-Sponsoring-Weg für anerkannte Flüchtlinge vor
Ein Entwurf für ein Einwanderungs- und Asylgesetz sieht eine völlig neue Arbeitgeber-Sponsoring-Regelung vor, die es britischen Unternehmen ermöglicht, vom UNHCR anerkannte Flüchtlinge einzustellen. Obwohl Gehaltsniveaus, Lizenzanforderungen und Compliance-Pflichten noch unklar sind, könnte dieser Weg helfen, Arbeitskräftemangel zu beheben und ESG-Ziele zu fördern – vorausgesetzt, die Arbeitgeber sind bereit, zusätzliche Integrationsaufgaben zu übernehmen.
Asylanträge in Irland halbieren sich in den ersten zwei Wochen des EU-Migrationspakts, sagt Justizminister
Justizminister Jim O’Callaghan erklärte, dass zwischen dem 12. und 26. Juni nur 272 Personen in Irland Asyl beantragt haben – etwa halb so viele wie in den zwei Wochen zuvor. Dies führt er auf die neuen EU-weiten Screening-Regeln zurück. Der Rückgang könnte den Druck auf Notunterkünfte verringern, könnte jedoch Familienzusammenführungen erschweren. Arbeitgeber werden dazu angehalten, Mobilitätsfristen zu überprüfen und zügige Anträge auf Arbeitserlaubnisse zu stellen, da die Kontrollen verschärft werden.
Air Suvidha 2.0 wird für alle internationalen Ankünfte in Indien verpflichtend
Indien führt ab dem 25. Juni 2026 die verpflichtende Online-Gesundheitserklärung Air Suvidha 2.0 für alle internationalen Passagiere wieder ein. Diese Maßnahme, die im Zusammenhang mit der globalen Ebola-Überwachung steht, verlangt von Reisenden, persönliche Daten, Fluginformationen und kürzliche Reiseverläufe vor Abflug hochzuladen und einen QR-Code zur Einreise vorzuzeigen. Unternehmen, die Mitarbeiter nach Indien entsenden, müssen ihre Compliance-Checklisten vor der Reise aktualisieren und vor betrügerischen Gebühren-Websites schützen.
Österreich schließt sich der vollständigen Einführung des EU-Ein- und Ausreisesystems an und beendet damit die Passstempel vor dem Start von ETIAS
Österreichische Grenzposten nutzen nun das biometrische Ein- und Ausreisesystem der EU statt der herkömmlichen Passstempel – ein Wendepunkt für den Schengen-Raum ab dem 29. Juni 2026. Die Erstabfertigung an der Grenze dauert dadurch zwar länger, doch die Behörden erhalten Echtzeitdaten zu Überziehungen des Aufenthalts. Unternehmen müssen ihre Reisehinweise aktualisieren und sich auf ETIAS vorbereiten – die ab Ende 2026 erforderliche Reisegenehmigung –, um teure Boarding-Verweigerungen und Reiseplanänderungen zu vermeiden.
Glatte Pisten sorgen für Verzögerungen und Ausfälle am Flughafen Zürich
Frostige Temperaturen in der Nacht verwandelten Teile des Start- und Landebahnsystems des Flughafens Zürich in eine Eisfläche, was am 29. Juni 2026 zu Enteisungsmaßnahmen führte. Diese sorgten für mindestens 16 Flugausfälle und weitreichende Verspätungen. Die Störung betrifft wichtige europäische Geschäftsverbindungen und unterstreicht die Notwendigkeit von Pufferzeiten in Schweizer Reiseplänen.
Das neue biometrische Ein- und Ausreisesystem des Schengen-Raums ist gestartet – Schweiz vollständig integriert
Das biometrische Ein- und Ausreisesystem (EES) der EU wurde am 29. Juni 2026 in Betrieb genommen, und die Schweiz als Schengen-assoziiertes Land hat das System an allen Außengrenzen aktiviert. Die Neuerung ersetzt die bisherigen Passstempel durch Gesichtserkennung und Fingerabdruck-Scans bei Reisenden aus Drittstaaten. Dies könnte zu längeren Wartezeiten führen und die Regelungen zur Reiseerfassung für Geschäftsreisende und Doppelstaatsbürger erschweren. Schweizer Unternehmen sollten ihre Reiserichtlinien überarbeiten, mehr Zeit für die Reiseplanung einplanen und ihre Mitarbeitenden über die neuen Dokumentenanforderungen informieren.
Deutschland verlängert komplettes Flugverbot über ukrainischem Luftraum bis zum 29. Oktober 2026
Berlin hat das Flugverbot für den ukrainischen Luftraum offiziell verlängert und verschärft: Bis zum 29. Oktober 2026 sind alle Flugzeuge mit deutscher Zulassung in sechs ukrainischen Flugverkehrsgebieten (FIR) verboten. Deutsche Passagier- und Frachtfluggesellschaften müssen weiterhin lange Umwege fliegen, was die Flugzeiten und Betriebskosten erhöht. Reiseverantwortliche werden aufgefordert, Reisepläne großzügiger zu gestalten und ihre Fürsorgepflichten entsprechend anzupassen. Dieser Schritt spiegelt die anhaltenden Sicherheitsrisiken durch den Krieg wider und sichert die aktuellen Flugrouten für mindestens weitere vier Monate.
Deutschland verlängert Flugverbot über ukrainischem Luftraum bis zum 29. Oktober 2026
Das Verkehrsministerium hat das Verbot für deutsche Flugzeuge, den ukrainischen Luftraum zu nutzen, bis mindestens 29. Oktober 2026 verlängert und verweist auf anhaltende militärische Risiken. Fluggesellschaften müssen weiterhin längere Routen einplanen, was Kosten und Transitzeiten für Passagiere und Fracht erhöht. Mobilitätsmanager sollten Reisende über mögliche kurzfristige Änderungen im Flugplan informieren.
Finnland verzeichnet erneuten Anstieg bei Anträgen auf arbeitserlaubnisbasierte Aufenthaltserlaubnisse
Migri rechnet nun für 2027 mit bis zu 14.000 erstmaligen Anträgen auf eine arbeitserlaubnisbasierte Aufenthaltserlaubnis – ein Anstieg von 16 % im Jahresvergleich, bedingt durch große Energie- und Batterieprojekte sowie jüngste Steueranreize für Schlüsselkräfte. Die Behörde warnt Arbeitgeber davor, sich auf höhere Antragszahlen und strengere Sprachintegrationsvorgaben einzustellen, da Finnland im internationalen Wettbewerb um Fachkräfte steht.
Eurostar-Verkehr am Pariser Gare du Nord von massiven Verspätungen und Ausfällen betroffen
Eurostar gab am 29. Juni eine beispiellose Reihe von Verspätungs- und Ausfallwarnungen heraus, die sich vor allem auf den Pariser Gare du Nord konzentrierten. Die Auswirkungen erstreckten sich auf die Verbindungen zwischen Frankreich, Großbritannien, Benelux und Deutschland und brachten die Reisepläne von Tausenden Geschäftsreisenden durcheinander. Unternehmen werden dringend empfohlen, mehr Pufferzeit in ihre Reisepläne einzubauen und alternative Remote-Optionen in Betracht zu ziehen.
15-Jahres-Ansiedlungsplan für Pflegekräfte aus dem Ausland von Aktivisten als „grausam“ kritisiert
Durchgesickerte Pläne des Innenministeriums würden ausländische Pflegekräfte 15 Jahre – statt der üblichen fünf – warten lassen, um eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis zu erhalten. Zwischen Innenminister Mahmood und dem Juniorminister Tapp ist ein öffentlicher Streit entbrannt, während Gewerkschaften warnen, dass der Vorschlag die Ausbeutung einer ohnehin schon verletzlichen Belegschaft weiter verschärfen würde. Arbeitgeber im Pflegebereich sehen sich mit strengeren Auflagen und einem erhöhten Risiko für Reputationsschäden konfrontiert.
Passgebühren in Indien steigen ab 1. Juli unter neuen MEA-Regeln um bis zu 75 %
Ab dem 1. Juli 2026 erhebt Indien deutlich höhere Passgebühren gemäß den Passverordnungen (Änderungsregeln) 2026. Ein regulärer Reisepass für Erwachsene kostet dann 2.500 ₹ (ein Anstieg um 67 %), während die Tatkaal-Gebühren auf bis zu 6.000 ₹ steigen. Die Erhöhung betrifft sowohl inländische Antragsteller als auch im Ausland lebende Inder, die Botschaften und Konsulate nutzen. Unternehmen und Reisende sind daher gezwungen, ihre Budgetplanung für Dokumente anzupassen und, wenn möglich, die Anträge noch vor Ablauf der Frist Ende Juni einzureichen.
Landesweiter Bahnstreik legt italienische Züge ab dem Abend des 29. Juni lahm
Der italienische Bahnverkehr wird vom 29. Juni um 21:00 Uhr bis zum 30. Juni um 21:00 Uhr aufgrund eines landesweiten Streiks des Rangier- und Terminalpersonals eingestellt. Es verkehren nur die gesetzlich vorgeschriebenen Stoßzeiten-Züge, während sowohl Personen- als auch Güterzüge mit umfangreichen Ausfällen rechnen müssen. Geschäftsreisende und Mobilitätsmanager sollten wichtige Fahrten umplanen, mehr Zeit für den Transport einplanen und ihre Mitarbeiter über Notfallpläne informieren.
Die Einführung von Pay.gov durch das Außenministerium führt zu Verwirrung bei Konsulatsgebühren und Visa-Blockaden nach Abschnitt 221(g)
Das Außenministerium hat viele Zahlungen für Visa-Ausstellung und Gegenseitigkeitsgebühren auf Pay.gov umgestellt. Störungen im neuen System führen dazu, dass Konsularbeamte INA §221(g)-Haltverfügungen erlassen, was Visa verzögert und den Arbeitsbeginn multinationaler Mitarbeiter beeinträchtigt. Arbeitgeber sollten digitale Zahlungsbelege aufbewahren und zusätzliche Zeit für Reisepläne einplanen, bis die Plattform stabil läuft.
Der Wechsel des Außenministeriums zu Pay.gov führt weltweit zu Störungen bei der Visa-Ausstellung
Das Außenministerium leitet viele Gebühren für Visaerteilung und Gegenseitigkeit nun über Pay.gov ab. Störungen im neuen System verhindern eine rechtzeitige Gebührenbestätigung, was zu Verzögerungen nach Abschnitt 221(g) führt und die Visaerteilung für Geschäftsreisende verzögert. Unternehmen sollten die Gebühren frühzeitig bezahlen, Belege aufbewahren und zusätzliche Zeitpuffer in ihre Einsatzpläne einplanen.