
In einer überraschenden Kehrtwende hat die britische Regierung bestätigt, dass Arbeitgeber erstmals anerkannte Flüchtlinge sponsern dürfen. Die Details wurden in einer politischen Notiz vorgestellt, die einen Ausblick auf das nächste Woche erscheinende Einwanderungs- und Asylgesetz gibt und von der Kanzlei DavidsonMorris analysiert wurde. Das Programm, das lose am kanadischen Economic Mobility Pathways Pilot orientiert ist, soll neben den im März angekündigten Gemeinschafts- und Hochschulsponsoring-Programmen bestehen.
Nach dem Vorschlag werden die Kandidaten vom UNHCR vorab geprüft, durchlaufen Sicherheitskontrollen und kommen in jährlich begrenzten Gruppen ins Vereinigte Königreich. Unklar bleibt, ob Unternehmen ihre bestehenden Sponsor-Lizenzen für Fachkräfte nutzen oder eine neue humanitäre Lizenz beantragen müssen. Das Innenministerium hat noch nicht bekannt gegeben, ob für die Ausstellung von Sponsoring-Zertifikaten Gebühren anfallen oder welche Gehaltsgrenzen gelten werden.
Für multinationale Unternehmen könnte der Plan eine neue, sozial verantwortliche Talentquelle eröffnen – insbesondere in Branchen wie der Sozialpflege, dem Baugewerbe und der Gastronomie, die unter Arbeitskräftemangel leiden, aber die seit April geltende erhöhte Gehaltsuntergrenze für Fachkräfte nicht erfüllen können. HR-Abteilungen müssen jedoch die Integrations- und Schutzpflichten, die mit diesem Weg einhergehen können, sorgfältig abwägen und zusätzliche Ressourcen für Betreuung und Unterstützung einplanen.
Nichtregierungsorganisationen begrüßten den Schritt als pragmatische Verbindung von Flüchtlingsschutz und tatsächlichem Arbeitsmarktbedarf, während Flüchtlingsvertreter vor den Risiken strenger Obergrenzen warnten, die eine Art Lotterie schaffen könnten. Die parlamentarische Prüfung wird sich darauf konzentrieren, ob Arbeitgeber genügend Flexibilität erhalten, um Stellenprofile und Einsatzorte zu variieren, ohne den Flüchtlingsstatus zu gefährden.
Unternehmen, die eine Teilnahme erwägen, sollten bestehende Compliance-Lücken bei ihren Sponsor-Lizenzen analysieren, sich während der bevorstehenden Konsultation mit Branchenverbänden austauschen und bereits jetzt Unterstützungsangebote wie Englischkurse, Wohnraumhilfe und Mentoring planen, die von Sponsoren voraussichtlich erwartet werden.
Nach dem Vorschlag werden die Kandidaten vom UNHCR vorab geprüft, durchlaufen Sicherheitskontrollen und kommen in jährlich begrenzten Gruppen ins Vereinigte Königreich. Unklar bleibt, ob Unternehmen ihre bestehenden Sponsor-Lizenzen für Fachkräfte nutzen oder eine neue humanitäre Lizenz beantragen müssen. Das Innenministerium hat noch nicht bekannt gegeben, ob für die Ausstellung von Sponsoring-Zertifikaten Gebühren anfallen oder welche Gehaltsgrenzen gelten werden.
Für multinationale Unternehmen könnte der Plan eine neue, sozial verantwortliche Talentquelle eröffnen – insbesondere in Branchen wie der Sozialpflege, dem Baugewerbe und der Gastronomie, die unter Arbeitskräftemangel leiden, aber die seit April geltende erhöhte Gehaltsuntergrenze für Fachkräfte nicht erfüllen können. HR-Abteilungen müssen jedoch die Integrations- und Schutzpflichten, die mit diesem Weg einhergehen können, sorgfältig abwägen und zusätzliche Ressourcen für Betreuung und Unterstützung einplanen.
Nichtregierungsorganisationen begrüßten den Schritt als pragmatische Verbindung von Flüchtlingsschutz und tatsächlichem Arbeitsmarktbedarf, während Flüchtlingsvertreter vor den Risiken strenger Obergrenzen warnten, die eine Art Lotterie schaffen könnten. Die parlamentarische Prüfung wird sich darauf konzentrieren, ob Arbeitgeber genügend Flexibilität erhalten, um Stellenprofile und Einsatzorte zu variieren, ohne den Flüchtlingsstatus zu gefährden.
Unternehmen, die eine Teilnahme erwägen, sollten bestehende Compliance-Lücken bei ihren Sponsor-Lizenzen analysieren, sich während der bevorstehenden Konsultation mit Branchenverbänden austauschen und bereits jetzt Unterstützungsangebote wie Englischkurse, Wohnraumhilfe und Mentoring planen, die von Sponsoren voraussichtlich erwartet werden.
Quelle: DavidsonMorris Solicitors
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