
Die Tschechische Republik hat eine neue Anmelderunde für die „besondere langfristige Aufenthaltserlaubnis“ des Landes bestätigt – ein Status, der für Geflüchtete aus der Ukraine gedacht ist, die bereits mindestens zwei Jahre unter vorübergehendem Schutz in Tschechien gelebt haben. Die Entscheidung wurde am 30. Juni 2026 von der Generaldirektion Migration und Inneres der Europäischen Kommission bekanntgegeben. Zwischen Oktober und Dezember 2026 können berechtigte Antragsteller ihren vorübergehenden Schutz in ein fünf Jahre gültiges und verlängerbares Aufenthaltsrecht umwandeln.
Voraussetzungen sind ein gültiges Reisedokument, ein einwandfreies Führungszeugnis sowie der Nachweis wirtschaftlicher Selbstständigkeit in Höhe von mindestens 440.000 CZK (ca. 17.500 €) pro Jahr. Zudem müssen sie eine gesicherte Unterkunft vorweisen und mindestens sechs Monate in Folge ohne staatliche humanitäre Leistungen auskommen. Laut Innenministerium zeigten im vergangenen Jahr rund 80.000 Personen Interesse an der Erlaubnis, von denen letztlich 17.000 die Kriterien erfüllten.
Die neue Anmeldefrist verschafft Arbeitgebern dringend benötigte Entlastung. Tschechische Hersteller und IT-Unternehmen hatten sich für eine Lösung eingesetzt, die es qualifizierten ukrainischen Fachkräften ermöglicht, über das Ende des EU-weiten vorübergehenden Schutzes am 31. März 2027 hinaus im Land zu bleiben. Personalverantwortliche betonen, dass die langfristige Aufenthaltserlaubnis Planungssicherheit für inner-europäische Geschäftsreisen und längere Projekte bietet.
Gleichzeitig koordinieren Regierungsstellen eine verschärfte Kontrolle des Arbeitsmarktes. Im Rahmen der „Operation KOBRA 26“ werden die Finanz-, Arbeits- und Innenministerien gezielte Inspektionen bei Zeitarbeitsfirmen durchführen, die der „Scheinvergabe von Verträgen“ und anderen Praktiken verdächtigt werden, die legale Migranten benachteiligen. Branchenverbände wie der Verband der Personaldienstleister bauen regionale Partnerschaften auf, um Migranten zu seriösen Arbeitgebern und Sprachkursen zu vermitteln.
Über den Arbeitsmarkt hinaus zeigen neue Daten vom selben Tag, dass die Integration ukrainischer Kinder in das reguläre Schulsystem weiter voranschreitet: Zu Beginn des Schuljahres 2025/26 waren 81.126 ukrainische Schüler an tschechischen Schulen eingeschrieben, die öffentliche Unterstützung für die Integration liegt bei 61 Prozent.
Für Mobility-Manager ist die Botschaft klar: Der tschechische Markt setzt verstärkt auf langfristige Integration und erwartet von Unternehmen, dass sie strengere Regeln einhalten, während sie auf einen stabilen Talentpool zugreifen.
Voraussetzungen sind ein gültiges Reisedokument, ein einwandfreies Führungszeugnis sowie der Nachweis wirtschaftlicher Selbstständigkeit in Höhe von mindestens 440.000 CZK (ca. 17.500 €) pro Jahr. Zudem müssen sie eine gesicherte Unterkunft vorweisen und mindestens sechs Monate in Folge ohne staatliche humanitäre Leistungen auskommen. Laut Innenministerium zeigten im vergangenen Jahr rund 80.000 Personen Interesse an der Erlaubnis, von denen letztlich 17.000 die Kriterien erfüllten.
Die neue Anmeldefrist verschafft Arbeitgebern dringend benötigte Entlastung. Tschechische Hersteller und IT-Unternehmen hatten sich für eine Lösung eingesetzt, die es qualifizierten ukrainischen Fachkräften ermöglicht, über das Ende des EU-weiten vorübergehenden Schutzes am 31. März 2027 hinaus im Land zu bleiben. Personalverantwortliche betonen, dass die langfristige Aufenthaltserlaubnis Planungssicherheit für inner-europäische Geschäftsreisen und längere Projekte bietet.
Gleichzeitig koordinieren Regierungsstellen eine verschärfte Kontrolle des Arbeitsmarktes. Im Rahmen der „Operation KOBRA 26“ werden die Finanz-, Arbeits- und Innenministerien gezielte Inspektionen bei Zeitarbeitsfirmen durchführen, die der „Scheinvergabe von Verträgen“ und anderen Praktiken verdächtigt werden, die legale Migranten benachteiligen. Branchenverbände wie der Verband der Personaldienstleister bauen regionale Partnerschaften auf, um Migranten zu seriösen Arbeitgebern und Sprachkursen zu vermitteln.
Über den Arbeitsmarkt hinaus zeigen neue Daten vom selben Tag, dass die Integration ukrainischer Kinder in das reguläre Schulsystem weiter voranschreitet: Zu Beginn des Schuljahres 2025/26 waren 81.126 ukrainische Schüler an tschechischen Schulen eingeschrieben, die öffentliche Unterstützung für die Integration liegt bei 61 Prozent.
Für Mobility-Manager ist die Botschaft klar: Der tschechische Markt setzt verstärkt auf langfristige Integration und erwartet von Unternehmen, dass sie strengere Regeln einhalten, während sie auf einen stabilen Talentpool zugreifen.
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