
Die Generaldirektion Migration und Inneres (GD HOME) der Europäischen Kommission veröffentlichte am 30. Juni 2026 ein umfassendes Briefing zu den neuesten politischen und wissenschaftlichen Entwicklungen, die die Integration von Migranten in der Tschechischen Republik prägen. Im Mittelpunkt des Updates steht Prags Entscheidung, ein völlig neues Gesetz über die Einreise und den Aufenthalt von Migranten einzuführen, das am 1. Januar 2029 in Kraft treten soll. Das kommende Gesetz zielt darauf ab, mehr als ein Dutzend unterschiedlicher Gesetze und Verordnungen zu bündeln, Antragsverfahren zu vereinfachen und – besonders wichtig für Arbeitgeber – die Bearbeitungszeiten für arbeitserlaubnisbezogene Genehmigungen wie die Arbeitnehmerkarte und die hochqualifizierte EU-Blaukarte zu beschleunigen.
Eine zentrale Maßnahme, die im gleichen Briefing angekündigt wurde, ist die Regierungsplanung einer weiteren Registrierungsrunde (Oktober–Dezember 2026) für sogenannte „besondere langfristige Aufenthaltserlaubnisse“ für Inhaber temporären Schutzes aus der Ukraine. Antragsteller müssen mindestens zwei aufeinanderfolgende Jahre rechtmäßigen Aufenthalts nachweisen, wirtschaftliche Selbstversorgung (derzeit auf 440.000 CZK pro Jahr festgelegt), gesicherten Wohnraum und ein sauberes Führungszeugnis vorlegen. Das Innenministerium rechnet mit einer Nachfrage, die die 80.000 Interessensbekundungen aus der Runde 2025 übersteigen wird, und bereitet vollständig digitalisierte Warteschlangen-Management-Tools vor, um Engpässe wie im Vorjahr zu vermeiden.
Das Papier hebt zudem eine neue interministerielle Durchsetzungskampagne mit dem Namen „KOBRA 26“ hervor. Unter gemeinsamer Leitung der Ministerien für Finanzen, Arbeit & Soziales sowie Inneres setzt KOBRA 26 auf Datenanalysen und gemeinsame Vor-Ort-Kontrollen, um illegale oder verdeckte Beschäftigung von Ausländern zu bekämpfen. Agenturen, die Arbeitskräfte in der Lebensmittelverarbeitung, Logistik und Leichtindustrie vermitteln, stehen dabei im Fokus. Sanktionen reichen von hohen Verwaltungsstrafen über strafrechtliche Verfolgung bis hin zu einem vorübergehenden Verbot, neue Arbeitsvisa zu sponsern. Für regelkonforme Arbeitgeber betonen die Behörden, dass eine strengere Kontrolle für gleiche Wettbewerbsbedingungen sorgt und die Vergabe legitimer Kontingente im Rahmen des Qualifizierten Arbeitnehmerprogramms beschleunigt.
Bildung spielt im GD HOME-Update ebenfalls eine wichtige Rolle. Neue Statistiken zeigen, dass zu Beginn des Schuljahres 2025/26 mehr als 81.000 ukrainische Kinder tschechische Schulen besuchen – etwa drei Prozent aller Schüler. Da die Einschreibung ungleich verteilt ist (die Hauptstadt sowie die Regionen Karlsbad und Pilsen beherbergen zusammen fast die Hälfte aller geflüchteten Schüler), lenkt das Bildungsministerium zusätzliche Mittel für Sprachförderung gezielt in diese Hotspots. Multinationale Unternehmen, die tschechische Ausbildungs- oder duale Bildungssysteme betreiben, werden ermutigt, mit regionalen Integrationszentren zusammenzuarbeiten, um dieses aufstrebende Talentpotenzial zu nutzen.
Abschließend bestätigt die jährliche Veröffentlichung „Ausländer in der Tschechischen Republik“ des Tschechischen Statistischen Amtes einen Rekordstand von 1,09 Millionen legal ansässigen Migranten Ende 2024 – etwa zehn Prozent der Bevölkerung. Zwei Drittel davon haben einen temporären Status, was die Bedeutung des neuen langfristigen Aufenthaltswegs und der geplanten Konsolidierung der Einwanderungsgesetze unterstreicht. Praktisch sollten Mobilitätsmanager bereits jetzt beginnen, zu analysieren, wie das Gesetz von 2029 Checklisten für Dokumente, Verlängerungskalender und Zeitpläne für Familienzusammenführungen verändern könnte, noch bevor der Gesetzesentwurf Anfang 2027 dem Parlament vorgelegt wird.
Eine zentrale Maßnahme, die im gleichen Briefing angekündigt wurde, ist die Regierungsplanung einer weiteren Registrierungsrunde (Oktober–Dezember 2026) für sogenannte „besondere langfristige Aufenthaltserlaubnisse“ für Inhaber temporären Schutzes aus der Ukraine. Antragsteller müssen mindestens zwei aufeinanderfolgende Jahre rechtmäßigen Aufenthalts nachweisen, wirtschaftliche Selbstversorgung (derzeit auf 440.000 CZK pro Jahr festgelegt), gesicherten Wohnraum und ein sauberes Führungszeugnis vorlegen. Das Innenministerium rechnet mit einer Nachfrage, die die 80.000 Interessensbekundungen aus der Runde 2025 übersteigen wird, und bereitet vollständig digitalisierte Warteschlangen-Management-Tools vor, um Engpässe wie im Vorjahr zu vermeiden.
Das Papier hebt zudem eine neue interministerielle Durchsetzungskampagne mit dem Namen „KOBRA 26“ hervor. Unter gemeinsamer Leitung der Ministerien für Finanzen, Arbeit & Soziales sowie Inneres setzt KOBRA 26 auf Datenanalysen und gemeinsame Vor-Ort-Kontrollen, um illegale oder verdeckte Beschäftigung von Ausländern zu bekämpfen. Agenturen, die Arbeitskräfte in der Lebensmittelverarbeitung, Logistik und Leichtindustrie vermitteln, stehen dabei im Fokus. Sanktionen reichen von hohen Verwaltungsstrafen über strafrechtliche Verfolgung bis hin zu einem vorübergehenden Verbot, neue Arbeitsvisa zu sponsern. Für regelkonforme Arbeitgeber betonen die Behörden, dass eine strengere Kontrolle für gleiche Wettbewerbsbedingungen sorgt und die Vergabe legitimer Kontingente im Rahmen des Qualifizierten Arbeitnehmerprogramms beschleunigt.
Bildung spielt im GD HOME-Update ebenfalls eine wichtige Rolle. Neue Statistiken zeigen, dass zu Beginn des Schuljahres 2025/26 mehr als 81.000 ukrainische Kinder tschechische Schulen besuchen – etwa drei Prozent aller Schüler. Da die Einschreibung ungleich verteilt ist (die Hauptstadt sowie die Regionen Karlsbad und Pilsen beherbergen zusammen fast die Hälfte aller geflüchteten Schüler), lenkt das Bildungsministerium zusätzliche Mittel für Sprachförderung gezielt in diese Hotspots. Multinationale Unternehmen, die tschechische Ausbildungs- oder duale Bildungssysteme betreiben, werden ermutigt, mit regionalen Integrationszentren zusammenzuarbeiten, um dieses aufstrebende Talentpotenzial zu nutzen.
Abschließend bestätigt die jährliche Veröffentlichung „Ausländer in der Tschechischen Republik“ des Tschechischen Statistischen Amtes einen Rekordstand von 1,09 Millionen legal ansässigen Migranten Ende 2024 – etwa zehn Prozent der Bevölkerung. Zwei Drittel davon haben einen temporären Status, was die Bedeutung des neuen langfristigen Aufenthaltswegs und der geplanten Konsolidierung der Einwanderungsgesetze unterstreicht. Praktisch sollten Mobilitätsmanager bereits jetzt beginnen, zu analysieren, wie das Gesetz von 2029 Checklisten für Dokumente, Verlängerungskalender und Zeitpläne für Familienzusammenführungen verändern könnte, noch bevor der Gesetzesentwurf Anfang 2027 dem Parlament vorgelegt wird.
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