
Die tschechische Fluggesellschaft Smartwings erweitert in diesem Winter ihr europäisches Streckennetz mit zwei neuen Linienflügen vom Flughafen Václav Havel Prag (PRG) nach Venedig Marco Polo (VCE) und Bergen Flesland (BGO). Laut dem am 29. Juni 2026 veröffentlichten Streckenupdate startet die Verbindung Prag–Venedig am 22. Oktober und wird viermal pro Woche (montags, donnerstags, freitags und sonntags) angeboten. Der Flug Prag–Bergen beginnt am 26. Oktober mit zwei wöchentlichen Flügen jeweils montags und freitags.
Diese Erweiterungen spiegeln die strategische Neuausrichtung der größten Freizeitfluggesellschaft Mitteleuropas wider, die neben ihrem Kerngeschäft im Charterbereich verstärkt auf lukrative Städtereisen und Geschäftsverkehr mit kleinen und mittleren Unternehmen setzt. Venedig bietet tschechischen Exporteuren, Beratungsfirmen und Kreativschaffenden eine direkte Verbindung zum Industriecluster Norditaliens und wichtigen Messezentren. Bergen hingegen verknüpft Tschechien direkt mit Norwegens Energie- und Schifffahrtshub – ein wichtiger Schritt angesichts wachsender Offshore-Wind- und Grünwasserstoff-Kooperationen.
Beide Strecken bieten praktische Abflüge am Morgen ab Prag und Rückflüge am späten Nachmittag, was Tagesausflüge für Geschäftstermine ermöglicht. Das Management des Prager Flughafens hat aktiv neue Direktverbindungen gesucht, um das Streckennetz auf das Niveau von 2019 zurückzuführen. Im Jahr 2025 wurden 14,9 Millionen Passagiere abgefertigt – immer noch 8 % unter dem Vorkrisenniveau. Die Diversifizierung des Flugplans soll das Netzwerk widerstandsfähiger gegen makroökonomische Schwankungen machen.
Die Entscheidung von Smartwings unterstreicht Prags Strategie, den Verkehr über klassische Urlaubsziele hinaus zu fördern, und dürfte die Winterkapazität um rund 30.000 Sitzplätze erhöhen, basierend auf Einsätzen mit Boeing 737-800. Für Firmenreisende bedeutet dies kürzere Reisezeiten und weniger Abhängigkeit von Umsteigeverbindungen in Wien oder Frankfurt. Aktuell dauern Direktverbindungen zwischen Prag und Venedig 4 bis 6 Stunden, der Nonstop-Flug reduziert die Reisezeit auf 1 Stunde 30 Minuten. Auch die Reisezeit nach Bergen, die bisher Umstiege in Kopenhagen oder Amsterdam erforderte, sinkt von 5–7 Stunden auf knapp über 2 Stunden 20 Minuten.
Passagiere mit den neuen Smartwings-Firmenangeboten profitieren zudem von durchgehender Gepäckabfertigung bei Codeshare-Partnern auf den Anschlussflügen innerhalb Europas. Reiseexperten weisen darauf hin, dass Italien und Norwegen derzeit keine zusätzlichen Schengen-Grenzkontrollen durchführen. Dennoch sollten Passagiere die seit Mitte Juni 2026 vollumfänglich geltende biometrische Registrierung im EU-Entry/Exit-System für Nicht-EU-Bürger berücksichtigen. Tschechische Staatsbürger sind von ETIAS-Genehmigungen weiterhin ausgenommen, Unternehmen mit Mitarbeitenden aus Drittstaaten in Prag sollten jedoch die Gültigkeit von Visa für mehrfache Länderbesuche im Winterflugplan prüfen.
Mittelfristig plant Smartwings, weitere „kurzstreckenorientierte Business-Städtepaare“ ab Prag zu prüfen, darunter mögliche Verbindungen nach Dublin, Manchester und Stockholm. Erreichen die neuen Strecken nach Venedig und Bergen bis März 2027 eine durchschnittliche Auslastung von 75 %, will die Airline ausgewählte Flüge auf die neue Boeing 737-MAX 9-Flotte umstellen. Diese bietet mehr Kapazität und eine neue Euro-Business-Kabine – ein deutliches Zeichen dafür, dass der tschechische Luftverkehrsmarkt nach vier turbulenten Jahren wieder an Fahrt gewinnt.
Diese Erweiterungen spiegeln die strategische Neuausrichtung der größten Freizeitfluggesellschaft Mitteleuropas wider, die neben ihrem Kerngeschäft im Charterbereich verstärkt auf lukrative Städtereisen und Geschäftsverkehr mit kleinen und mittleren Unternehmen setzt. Venedig bietet tschechischen Exporteuren, Beratungsfirmen und Kreativschaffenden eine direkte Verbindung zum Industriecluster Norditaliens und wichtigen Messezentren. Bergen hingegen verknüpft Tschechien direkt mit Norwegens Energie- und Schifffahrtshub – ein wichtiger Schritt angesichts wachsender Offshore-Wind- und Grünwasserstoff-Kooperationen.
Beide Strecken bieten praktische Abflüge am Morgen ab Prag und Rückflüge am späten Nachmittag, was Tagesausflüge für Geschäftstermine ermöglicht. Das Management des Prager Flughafens hat aktiv neue Direktverbindungen gesucht, um das Streckennetz auf das Niveau von 2019 zurückzuführen. Im Jahr 2025 wurden 14,9 Millionen Passagiere abgefertigt – immer noch 8 % unter dem Vorkrisenniveau. Die Diversifizierung des Flugplans soll das Netzwerk widerstandsfähiger gegen makroökonomische Schwankungen machen.
Die Entscheidung von Smartwings unterstreicht Prags Strategie, den Verkehr über klassische Urlaubsziele hinaus zu fördern, und dürfte die Winterkapazität um rund 30.000 Sitzplätze erhöhen, basierend auf Einsätzen mit Boeing 737-800. Für Firmenreisende bedeutet dies kürzere Reisezeiten und weniger Abhängigkeit von Umsteigeverbindungen in Wien oder Frankfurt. Aktuell dauern Direktverbindungen zwischen Prag und Venedig 4 bis 6 Stunden, der Nonstop-Flug reduziert die Reisezeit auf 1 Stunde 30 Minuten. Auch die Reisezeit nach Bergen, die bisher Umstiege in Kopenhagen oder Amsterdam erforderte, sinkt von 5–7 Stunden auf knapp über 2 Stunden 20 Minuten.
Passagiere mit den neuen Smartwings-Firmenangeboten profitieren zudem von durchgehender Gepäckabfertigung bei Codeshare-Partnern auf den Anschlussflügen innerhalb Europas. Reiseexperten weisen darauf hin, dass Italien und Norwegen derzeit keine zusätzlichen Schengen-Grenzkontrollen durchführen. Dennoch sollten Passagiere die seit Mitte Juni 2026 vollumfänglich geltende biometrische Registrierung im EU-Entry/Exit-System für Nicht-EU-Bürger berücksichtigen. Tschechische Staatsbürger sind von ETIAS-Genehmigungen weiterhin ausgenommen, Unternehmen mit Mitarbeitenden aus Drittstaaten in Prag sollten jedoch die Gültigkeit von Visa für mehrfache Länderbesuche im Winterflugplan prüfen.
Mittelfristig plant Smartwings, weitere „kurzstreckenorientierte Business-Städtepaare“ ab Prag zu prüfen, darunter mögliche Verbindungen nach Dublin, Manchester und Stockholm. Erreichen die neuen Strecken nach Venedig und Bergen bis März 2027 eine durchschnittliche Auslastung von 75 %, will die Airline ausgewählte Flüge auf die neue Boeing 737-MAX 9-Flotte umstellen. Diese bietet mehr Kapazität und eine neue Euro-Business-Kabine – ein deutliches Zeichen dafür, dass der tschechische Luftverkehrsmarkt nach vier turbulenten Jahren wieder an Fahrt gewinnt.
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