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Die spanische Kabinengewerkschaft von EasyJet ruft für Juli zu einem neuntägigen Streik auf und erhöht damit das Risiko von Flugchaos im Sommer.

Juli 6, 2026
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Die spanische Kabinengewerkschaft von EasyJet ruft für Juli zu einem neuntägigen Streik auf und erhöht damit das Risiko von Flugchaos im Sommer.
Die Hauptreisezeit in Spanien steht vor neuen Turbulenzen: Die USO-Gewerkschaft, die rund 450 easyJet-Kabinenmitarbeiter in Barcelona, Málaga und Palma de Mallorca vertritt, hat neun Streiktage angekündigt. Die Ausstände sind für den 1.–3., 15.–17. und 29.–31. Juli geplant und kommen zusätzlich zu den bereits laufenden Arbeitskämpfen bei Ryanair sowie den Engpässen im französischen Flugverkehr. Die USO beklagt festgefahrene Lohnverhandlungen und fordert eine Gehaltsangleichung an die Kollegen in Frankreich und Deutschland. EasyJet betont zwar, den vollen Flugplan aufrechterhalten zu wollen, doch der europaweite Personalmangel erschwert die Einsatzplanung erheblich. Ähnliche Proteste im Jahr 2025 führten zu hunderten Flugausfällen. Geschäftsreisende, die Spaniens drei meistfrequentierte Freizeitflughäfen nutzen, sollten sich auf fortlaufende Störungen, Umleitungen und kurzfristige Flugzeugwechsel einstellen. Die Streiks fallen mit dem ersten großen „operación salida“-Wochenende Spaniens zusammen, für das Aena Rekordpassagierzahlen erwartet. Verpasste Anschlussflüge könnten sich bis in Langstreckennetze auswirken, besonders für Technologie- und Pharmaunternehmen, die Projektteams über Barcelona El Prat leiten. Praktische Tipps für Mobilitätsmanager: Flugstatus über NDC-Feeds verfolgen, stornierbare Hotelkontingente buchen und Mitarbeiter an ihre EU261-Rechte erinnern – bei Verspätungen von mehr als zwei Stunden auf Kurzstrecken müssen Airlines Erstattung oder Umbuchung anbieten und angemessene Verpflegungskosten übernehmen. Langfristig verdeutlicht der Konflikt die wachsenden Gehaltsunterschiede innerhalb der Landesgesellschaften pan-europäischer Fluggesellschaften. Die Gewerkschaften argumentieren, dass die Lebenshaltungskostenunterschiede geschrumpft sind und spanische Crews das gleiche Grundgehalt wie Kollegen erhalten sollten, die dieselben Flugzeugtypen in anderen Ländern der Gruppe fliegen. Sollte keine schnelle Einigung erzielt werden, könnten ähnliche Streikaktionen im August auf weitere Billigflugbasen wie Alicante und Teneriffa übergreifen.
Quelle: The Gulf Time

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