
Spaniens erstes großes Sommerferien-Wochenende startete am Sonntag, dem 5. Juli, holprig: An den Flughäfen Adolfo Suárez Madrid-Barajas, Barcelona-El Prat und Ibiza kam es laut Echtzeitdaten des Luftfahrtdatenanbieters Cirium, berichtet von Travel and Tour World, zu 434 Flugverspätungen und 16 Flugausfällen. Die Auswirkungen waren bei allen Fluggesellschaften im liberalisierten spanischen Markt spürbar – von der Flagcarrier Iberia und ihren IAG-Schwestergesellschaften bis hin zu den Billigfliegern Ryanair, Vueling und easyJet.
Die Airlines warnten Passagiere, mehr Zeit für Check-in und Sicherheitskontrollen einzuplanen. Aena, der staatliche Flughafenbetreiber, aktivierte seinen Hochsaison-Notfallplan, öffnete zusätzliche Sicherheitskontrollspuren und setzte Personal an Informationsschaltern ein. Die Verzögerungen werden auf eine Kombination aus Rekordpassagierzahlen, Personalmangel in der Flugsicherung und der Umstellung auf das neue biometrische EU-Ein- und Ausreisesystem (EES) zurückgeführt, das die Abfertigungszeiten für Nicht-EU-Reisende verlängert. Brancheninsider berichten, dass sich die durchschnittliche Bodenabfertigungszeit im Vergleich zu Juli 2025 um sieben Minuten erhöht hat.
Für Geschäftsreisende mit engen Zeitplänen kann das verpasste Anschlussflüge in den großen Hub-and-Spoke-Netzwerken von Madrid und Barcelona bedeuten. Reiseverantwortliche raten bereits, Meetings erst am Nachmittag nach der Ankunft zu planen oder Übernachtungspuffer einzuplanen. „Der Sommer 2026 zeigt, dass Spaniens Luftfahrtinfrastruktur an ihre Belastungsgrenzen stößt“, so Mar Suárez, Leiterin des iberischen Zweigs der National Business Travel Association. Sie empfiehlt Unternehmen, für Inlandsstrecken zwischen Madrid und Barcelona auf die Hochgeschwindigkeitszüge von Renfe (AVE) auszuweichen, um Risiken zu minimieren.
Aena versichert, dass sich die Pünktlichkeit verbessern wird, sobald das zusätzliche Saisonpersonal Ende des Monats seine Einarbeitung abgeschlossen hat. Dennoch warnen Gewerkschaften vor sporadischen Arbeitsniederlegungen in der Bodenabfertigung, falls Verhandlungen über Überstundenzuschläge scheitern. Reisende sollten daher Flugstatus-Apps im Auge behalten und gegebenenfalls die EU261-Entschädigungsregelungen nutzen.
Mittelfristig treibt das spanische Verkehrsministerium die Modernisierung von Madrid-Barajas mit 2,3 Milliarden Euro sowie den Ausbau von Barcelona-El Prat mit 1,6 Milliarden Euro voran. Doch beide Projekte werden vor 2029 keine Entlastung bringen, sodass Fluggesellschaften und Passagiere noch mehrere „holprige“ Sommer erwarten müssen.
Die Airlines warnten Passagiere, mehr Zeit für Check-in und Sicherheitskontrollen einzuplanen. Aena, der staatliche Flughafenbetreiber, aktivierte seinen Hochsaison-Notfallplan, öffnete zusätzliche Sicherheitskontrollspuren und setzte Personal an Informationsschaltern ein. Die Verzögerungen werden auf eine Kombination aus Rekordpassagierzahlen, Personalmangel in der Flugsicherung und der Umstellung auf das neue biometrische EU-Ein- und Ausreisesystem (EES) zurückgeführt, das die Abfertigungszeiten für Nicht-EU-Reisende verlängert. Brancheninsider berichten, dass sich die durchschnittliche Bodenabfertigungszeit im Vergleich zu Juli 2025 um sieben Minuten erhöht hat.
Für Geschäftsreisende mit engen Zeitplänen kann das verpasste Anschlussflüge in den großen Hub-and-Spoke-Netzwerken von Madrid und Barcelona bedeuten. Reiseverantwortliche raten bereits, Meetings erst am Nachmittag nach der Ankunft zu planen oder Übernachtungspuffer einzuplanen. „Der Sommer 2026 zeigt, dass Spaniens Luftfahrtinfrastruktur an ihre Belastungsgrenzen stößt“, so Mar Suárez, Leiterin des iberischen Zweigs der National Business Travel Association. Sie empfiehlt Unternehmen, für Inlandsstrecken zwischen Madrid und Barcelona auf die Hochgeschwindigkeitszüge von Renfe (AVE) auszuweichen, um Risiken zu minimieren.
Aena versichert, dass sich die Pünktlichkeit verbessern wird, sobald das zusätzliche Saisonpersonal Ende des Monats seine Einarbeitung abgeschlossen hat. Dennoch warnen Gewerkschaften vor sporadischen Arbeitsniederlegungen in der Bodenabfertigung, falls Verhandlungen über Überstundenzuschläge scheitern. Reisende sollten daher Flugstatus-Apps im Auge behalten und gegebenenfalls die EU261-Entschädigungsregelungen nutzen.
Mittelfristig treibt das spanische Verkehrsministerium die Modernisierung von Madrid-Barajas mit 2,3 Milliarden Euro sowie den Ausbau von Barcelona-El Prat mit 1,6 Milliarden Euro voran. Doch beide Projekte werden vor 2029 keine Entlastung bringen, sodass Fluggesellschaften und Passagiere noch mehrere „holprige“ Sommer erwarten müssen.
Quelle: Travel and Tour World