
Nur drei Monate nach der vollständigen Inbetriebnahme des Ein- und Ausreisesystems (EES) der Europäischen Union stehen die spanischen Flughäfen vor ihrem ersten Härtetest in der Hochsaison. Die Branchenverbände ACI Europe, Airlines for Europe und IATA haben in einem offenen Brief an die Europäische Kommission gewarnt, dass die biometrische Verarbeitung – Fingerabdrücke und Gesichtsbilder – die Grenzwartezeiten in Madrid, Barcelona, Málaga und Palma auf drei Stunden oder mehr ausdehnen. Zu Spitzenankunftszeiten reichen die Warteschlangen bis in die Terminals, was einige Fluggesellschaften dazu zwingt, Abflüge zu verzögern oder Anschlussreisende auszuladen.
Das EES ersetzt die Passstempel für Nicht-EU-Bürger und soll die Kontrolle von Überziehungen verbessern, doch die Einführung der Hardware kollidiert mit veralteten Terminalstrukturen und chronischem Personalmangel bei den Grenzbeamten der Policía Nacional. Die Branchenverbände fordern von Brüssel, den lokalen Behörden ausdrücklich die Befugnis zu erteilen, die biometrische Erfassung auszusetzen oder herunterzustufen, wenn die Warteschlangen sichere Grenzen überschreiten – zumindest bis Oktober 2026. Mehrere Flughäfen in Portugal und Italien haben bereits ad-hoc Pausen eingeführt, um betriebliche Zusammenbrüche zu verhindern.
Für Firmenmobilitätsteams lautet der pragmatische Rat: Planen Sie für die erstmalige EES-Registrierung 30 bis 45 Minuten mehr ein, verlängern Sie die Umsteigezeiten und verfolgen Sie die Mitteilungen der Fluggesellschaften genau. Reisende, die sich bei einem früheren Besuch registriert haben, kommen schneller durch, doch manuelle Ausweichspuren können innerhalb derselben Reisegruppe zu unterschiedlichen Wartezeiten führen. Die spanischen Grenzbeamten räumen Anlaufschwierigkeiten ein, betonen aber, dass die Erfassung schneller wird, sobald der Touristenansturm nachlässt und sich die Daten der Wiederkehrer im System ansammeln.
Unterdessen arbeiten die Flughafenbetreiber mit Hochdruck daran, zusätzliche Terminals aufzustellen und die Warteschlangen vor dem Ferienansturm im August neu zu organisieren. Ob die Kommission dem Appell der Fluggesellschaften nach mehr Flexibilität folgt, könnte entscheidend dafür sein, wie hart der Rest des Sommers für Spaniens Tourismuswirtschaft wird.
Das EES ersetzt die Passstempel für Nicht-EU-Bürger und soll die Kontrolle von Überziehungen verbessern, doch die Einführung der Hardware kollidiert mit veralteten Terminalstrukturen und chronischem Personalmangel bei den Grenzbeamten der Policía Nacional. Die Branchenverbände fordern von Brüssel, den lokalen Behörden ausdrücklich die Befugnis zu erteilen, die biometrische Erfassung auszusetzen oder herunterzustufen, wenn die Warteschlangen sichere Grenzen überschreiten – zumindest bis Oktober 2026. Mehrere Flughäfen in Portugal und Italien haben bereits ad-hoc Pausen eingeführt, um betriebliche Zusammenbrüche zu verhindern.
Für Firmenmobilitätsteams lautet der pragmatische Rat: Planen Sie für die erstmalige EES-Registrierung 30 bis 45 Minuten mehr ein, verlängern Sie die Umsteigezeiten und verfolgen Sie die Mitteilungen der Fluggesellschaften genau. Reisende, die sich bei einem früheren Besuch registriert haben, kommen schneller durch, doch manuelle Ausweichspuren können innerhalb derselben Reisegruppe zu unterschiedlichen Wartezeiten führen. Die spanischen Grenzbeamten räumen Anlaufschwierigkeiten ein, betonen aber, dass die Erfassung schneller wird, sobald der Touristenansturm nachlässt und sich die Daten der Wiederkehrer im System ansammeln.
Unterdessen arbeiten die Flughafenbetreiber mit Hochdruck daran, zusätzliche Terminals aufzustellen und die Warteschlangen vor dem Ferienansturm im August neu zu organisieren. Ob die Kommission dem Appell der Fluggesellschaften nach mehr Flexibilität folgt, könnte entscheidend dafür sein, wie hart der Rest des Sommers für Spaniens Tourismuswirtschaft wird.
Quelle: The Traveler
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