
Mitglieder des House of Lords-Ausschusses für Justiz und Inneres befragten am 7. Juli über zwei Stunden lang Innenministerin Shabana Mahmood zum Regierungsentwurf des Immigration and Asylum Bill, der erst eine Woche zuvor im Parlament eingebracht wurde. In ihrer Einleitung erklärte Mahmood, das Gesetz werde „ein faires, konsequentes und gesteuertes System schaffen, das das Vertrauen der Öffentlichkeit wiederherstellt und gleichzeitig die Türen für die Fachkräfte offenhält, die unsere Wirtschaft braucht.“
Die Ausschussmitglieder konzentrierten sich auf vier praktische Aspekte, die für Arbeitgeber und international mobile Fachkräfte von Bedeutung sind. Erstens hinterfragten sie, wie der vorgeschlagene „Fairer Weg zur Niederlassung“ – der die meisten Arbeitsmigranten verpflichtet, sieben Jahre im Vereinigten Königreich zu verbringen und höhere Gehaltsgrenzen zu erfüllen – mit bestehenden intraunternehmerischen Transferregelungen und dem Graduate-Visum zusammenwirkt. Mahmood bestätigte Übergangsregelungen, warnte aber Arbeitgeber, „ab 2027 mit deutlich höheren Gehaltsuntergrenzen zu kalkulieren.“
Zweitens forderten die Abgeordneten Klarheit zum Entry/Exit-System (EES), das das Vereinigte Königreich ab Frühjahr 2027 in Dover und St Pancras pilotieren will, ähnlich dem biometrischen Programm der EU. Die Innenministerin erklärte, der Pilot werde „vollständig interoperabel“ mit den ePassport-Gates sein, und Geschäftsreisende müssten im Vorfeld ein einmaliges biometrisches Gesichtserkennungsbild erfassen lassen.
Drittens ging der Ausschuss auf die umstrittene „One-Stop“-Berufungsinstanz ein, die das First-tier Tribunal und das Upper Tribunal für Einwanderungsfälle ersetzen soll. Mahmood argumentierte, eine einzige fachkundige Berufungskammer werde die durchschnittlichen Entscheidungszeiten von 42 auf 19 Wochen halbieren, doch die anwesenden Rechtsanwälte warnten, dass beschleunigte Verfahren die Verfahrensgerechtigkeit nicht beeinträchtigen dürften.
Schließlich drängten die Abgeordneten Mahmood auf Fragen zur Common Travel Area mit Irland und ob neue Befugnisse, Personen aus Gründen der öffentlichen Sicherheit auszuschließen, den reibungslosen Geschäftsreiseverkehr gefährden könnten. Sie versprach „enge Abstimmung“ mit Dublin und ein gemeinsames elektronisches Vorab-Kontrollmodell.
Arbeitgeber sollten im Herbst die Sekundärgesetzgebung genau verfolgen, die das Inkrafttreten der neuen Niederlassungsregeln und der Berufungsinstanz regelt – voraussichtlich Mitte 2027.
Die Ausschussmitglieder konzentrierten sich auf vier praktische Aspekte, die für Arbeitgeber und international mobile Fachkräfte von Bedeutung sind. Erstens hinterfragten sie, wie der vorgeschlagene „Fairer Weg zur Niederlassung“ – der die meisten Arbeitsmigranten verpflichtet, sieben Jahre im Vereinigten Königreich zu verbringen und höhere Gehaltsgrenzen zu erfüllen – mit bestehenden intraunternehmerischen Transferregelungen und dem Graduate-Visum zusammenwirkt. Mahmood bestätigte Übergangsregelungen, warnte aber Arbeitgeber, „ab 2027 mit deutlich höheren Gehaltsuntergrenzen zu kalkulieren.“
Zweitens forderten die Abgeordneten Klarheit zum Entry/Exit-System (EES), das das Vereinigte Königreich ab Frühjahr 2027 in Dover und St Pancras pilotieren will, ähnlich dem biometrischen Programm der EU. Die Innenministerin erklärte, der Pilot werde „vollständig interoperabel“ mit den ePassport-Gates sein, und Geschäftsreisende müssten im Vorfeld ein einmaliges biometrisches Gesichtserkennungsbild erfassen lassen.
Drittens ging der Ausschuss auf die umstrittene „One-Stop“-Berufungsinstanz ein, die das First-tier Tribunal und das Upper Tribunal für Einwanderungsfälle ersetzen soll. Mahmood argumentierte, eine einzige fachkundige Berufungskammer werde die durchschnittlichen Entscheidungszeiten von 42 auf 19 Wochen halbieren, doch die anwesenden Rechtsanwälte warnten, dass beschleunigte Verfahren die Verfahrensgerechtigkeit nicht beeinträchtigen dürften.
Schließlich drängten die Abgeordneten Mahmood auf Fragen zur Common Travel Area mit Irland und ob neue Befugnisse, Personen aus Gründen der öffentlichen Sicherheit auszuschließen, den reibungslosen Geschäftsreiseverkehr gefährden könnten. Sie versprach „enge Abstimmung“ mit Dublin und ein gemeinsames elektronisches Vorab-Kontrollmodell.
Arbeitgeber sollten im Herbst die Sekundärgesetzgebung genau verfolgen, die das Inkrafttreten der neuen Niederlassungsregeln und der Berufungsinstanz regelt – voraussichtlich Mitte 2027.