
Eurostar hat zwischen dem 5. und 9. Juli dutzende Fahrten über den Ärmelkanal gestrichen, da die Gleis- und Fahrzeugtechnik mit der zweiten Hitzewelle Frankreichs in diesem Sommer zu kämpfen hat. Live-Reise-Updates zeigen zahlreiche Ausfälle auf der Strecke Paris–London sowie Verzögerungen am Pariser Gare du Nord, Brüssel-Midi und Amsterdam Centraal. Kunden werden Umbuchungen oder Rückerstattungen angeboten. Temperaturen über 40 °C haben Schienen verformt, Geschwindigkeitsbegrenzungen ausgelöst und die Klimaanlagen an Bord beeinträchtigt. Eurostar warnt zudem vor „sehr heißen Bedingungen an einigen Reisezielen, die Ihre Reise beeinträchtigen können“ und empfiehlt, Wasser mitzunehmen sowie frühzeitig für die Grenzkontrollen zu erscheinen, die durch die biometrische Erfassung im Rahmen des EES verlangsamt werden.
Die Störungen treffen eine wichtige Verkehrsader für Geschäftsreisen: Eurostar machte 2025 etwa 80 % der London-Paris-Geschäftsreisen aus; Ausfälle zwingen Reisende auf Kurzstreckenflüge oder verschieben Termine. Auch Frachttransporte durch den Tunnel erleben nächtliche Rückstaus. Reiseverantwortliche sollten Notfallpläne aktivieren, darunter flexible Tickets, Optionen für virtuelle Meetings und Übernachtungsmöglichkeiten in Terminalnähe.
Für den Zeitraum vom 10. bis 14. Juli sind bereits weitere Ausfälle aus betrieblichen Gründen geplant, was auf eine begrenzte Kapazität bis Mitte des Monats hindeutet. Der Infrastrukturbetreiber SNCF Réseau arbeitet an langfristigen Anpassungen – hitzebeständige Schienen, verbesserte Kühlung der Oberleitungen und robustere Signaltechnik –, deren Umsetzung jedoch mehrere Sommer dauern wird. Unternehmen mit Lieferketten zwischen Frankreich und Großbritannien sollten sich darauf einstellen, dass hitzebedingte Zugausfälle künftig häufiger auftreten werden.
Die Störungen treffen eine wichtige Verkehrsader für Geschäftsreisen: Eurostar machte 2025 etwa 80 % der London-Paris-Geschäftsreisen aus; Ausfälle zwingen Reisende auf Kurzstreckenflüge oder verschieben Termine. Auch Frachttransporte durch den Tunnel erleben nächtliche Rückstaus. Reiseverantwortliche sollten Notfallpläne aktivieren, darunter flexible Tickets, Optionen für virtuelle Meetings und Übernachtungsmöglichkeiten in Terminalnähe.
Für den Zeitraum vom 10. bis 14. Juli sind bereits weitere Ausfälle aus betrieblichen Gründen geplant, was auf eine begrenzte Kapazität bis Mitte des Monats hindeutet. Der Infrastrukturbetreiber SNCF Réseau arbeitet an langfristigen Anpassungen – hitzebeständige Schienen, verbesserte Kühlung der Oberleitungen und robustere Signaltechnik –, deren Umsetzung jedoch mehrere Sommer dauern wird. Unternehmen mit Lieferketten zwischen Frankreich und Großbritannien sollten sich darauf einstellen, dass hitzebedingte Zugausfälle künftig häufiger auftreten werden.
Quelle: Eurostar live service updates