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Tschechische Botschaft in Bogotá stoppt Termine für neue Mitarbeiterkarten nach Erreichen des Jahreskontingents

Juli 14, 2026
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Tschechische Botschaft in Bogotá stoppt Termine für neue Mitarbeiterkarten nach Erreichen des Jahreskontingents
Tschechische Arbeitgeber, die lateinamerikanische Fachkräfte einstellen möchten, müssen ihre Rekrutierungspläne für 2026 überdenken. In einer Mitteilung vom 13. Juli gab die Botschaft der Tschechischen Republik in Bogotá bekannt, dass das diesjährige Kontingent von 200 Anträgen für die Employee-Card außerhalb der staatlichen Wirtschafts-Migrationsprogramme bereits ausgeschöpft ist. Seit dem 1. Juli gilt eine Änderung der Regierungsverordnung 220/2019, wonach jede tschechische Auslandsvertretung eine feste Obergrenze für Langzeitvisa- und Aufenthaltstitelanträge hat. Laut Botschaft werden bis Januar 2027 keine neuen Termine für Employee-Card-Anträge vergeben. Bewerber mit Terminen bis Ende November 2026 werden wie geplant bearbeitet, für Dezember-Termine folgen im September weitere Anweisungen. Alle Termine ab dem 1. Januar 2027 werden storniert, da ein „gänzlich neues Registrierungssystem mit Zufallsauswahl“ eingeführt wird. Details dazu müssen spätestens bis 1. Dezember veröffentlicht werden. Die plötzliche Schließung zeigt, wie schnell Kontingente in Regionen mit hoher Nachfrage nach tschechischen Arbeitserlaubnissen ausgeschöpft sein können. Bogotá betreut Kolumbien, Ecuador, Panama und mehrere karibische Staaten und ist ein beliebter Standort für multinationale Unternehmen, die spanischsprachige Fachkräfte in tschechische Shared-Service-Zentren entsenden. Migrationsberater in Prag empfehlen, alternative Botschaften wie Buenos Aires oder Santiago zu prüfen oder Kandidaten in das staatliche Programm für qualifizierte Arbeitnehmer zu überführen, das separate, unternehmensgesponserte Kontingente nutzt. Für Unternehmen erhöht die Sperre die Bedeutung langfristiger Personalplanung. Personalverantwortliche sollten alle ausstehenden lateinamerikanischen Transfers überprüfen, Starttermine neu ordnen und mögliche Verzögerungen bis ins Jahr 2027 einplanen. Kandidaten, die sich bereits mit Kurzzeitvisa in Tschechien aufhalten, sollten Optionen für einen Statuswechsel im Land prüfen, um Unterbrechungen zu vermeiden. Die Botschaft warnt vor der Nutzung inoffizieller Agenturen und verspricht weitere Informationen, sobald das Losverfahren finalisiert ist. Praktisch zeigt diese Entwicklung, dass das tschechische Migrationssystem zunehmend strengere Kontingentregelungen einführt, ähnlich wie viele andere Schengen-Staaten. Arbeitgeber sollten weltweit mit strengerer Terminvergabe an stark nachgefragten Standorten rechnen, da Prag versucht, den Arbeitsmarktbedarf mit Bearbeitungskapazitäten und Sicherheitsprüfungen in Einklang zu bringen.
Quelle: Embassy of the Czech Republic in Bogotá

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