
Beim Treffen auf der Luftwaffenbasis Nörvenich am 17. Juli verabschiedete der 26. Deutsch-Französische Ministerrat einen detaillierten Aktionsplan, um „die Hindernisse für die Grenzbevölkerung zu beseitigen – von der Ausbildung über Mobilität bis hin zur Gesundheitsversorgung.“ Das Kommuniqué verpflichtet beide Regierungen zu einer einfacheren Buchung grenzüberschreitender Regionalzüge, einer beschleunigten Genehmigung neuer Bahnstrecken und einer Ausweitung des Lauterbourg-Berufsausbildungsprogramms, das Auszubildenden ermöglicht, auf einer Rheinseite zu wohnen und auf der anderen zu arbeiten.
Die beiden Nachbarn einigten sich zudem darauf, bis Jahresende ein intergouvernementales Abkommen zu Polizei und Zoll abzuschließen, das die inneren Grenzkontrollen koordiniert und den gemeinsamen Kampf gegen irreguläre Migration verstärkt – basierend auf Artikel 23a des Schengener Grenzkodex.
Im Bereich der beruflichen Mobilität wollen Berlin und Paris in Brüssel für eine vereinfachte Übertragbarkeit von Arbeitserlaubnissen für Inhaber der EU-Blauen Karte werben, die in der Wirtschaftsregion Oberrhein tätig sind. Für Unternehmen mit Pendlern zwischen Straßburg, Karlsruhe und der trinationalen Region Basel steht vor allem eines im Fokus: Planbarkeit. Harmonisiertes Ticketing und gegenseitige Anerkennung von Berufsqualifikationen sollen bürokratische Hürden abbauen. Personalabteilungen sollten sich darauf einstellen, die erweiterten grenzüberschreitenden Ausbildungsquoten als Talentschmiede zu nutzen – insbesondere in den Bereichen Ingenieurwesen und Hightech-Fertigung.
Die Ankündigung folgt auf anhaltende Kritik von Handelskammern, wonach langwierige Zollformalitäten und unvereinbare Bahnfahrpläne eine Region mit einem jährlichen BIP von 230 Milliarden Euro ausbremsen. Pilotprojekte werden sich auf den Echtzeit-Datenaustausch zwischen SNCF und Deutscher Bahn, automatische Fahrpreis-Integration und einen deutsch-französischen digitalen Pendlerausweis konzentrieren.
Bei erfolgreicher Umsetzung könnten die Initiativen als Modell für andere EU-Grenzregionen dienen und zeigen, wie bilaterale Maßnahmen Schengen-weite Reformen ergänzen können – ohne auf diese warten zu müssen.
Die beiden Nachbarn einigten sich zudem darauf, bis Jahresende ein intergouvernementales Abkommen zu Polizei und Zoll abzuschließen, das die inneren Grenzkontrollen koordiniert und den gemeinsamen Kampf gegen irreguläre Migration verstärkt – basierend auf Artikel 23a des Schengener Grenzkodex.
Im Bereich der beruflichen Mobilität wollen Berlin und Paris in Brüssel für eine vereinfachte Übertragbarkeit von Arbeitserlaubnissen für Inhaber der EU-Blauen Karte werben, die in der Wirtschaftsregion Oberrhein tätig sind. Für Unternehmen mit Pendlern zwischen Straßburg, Karlsruhe und der trinationalen Region Basel steht vor allem eines im Fokus: Planbarkeit. Harmonisiertes Ticketing und gegenseitige Anerkennung von Berufsqualifikationen sollen bürokratische Hürden abbauen. Personalabteilungen sollten sich darauf einstellen, die erweiterten grenzüberschreitenden Ausbildungsquoten als Talentschmiede zu nutzen – insbesondere in den Bereichen Ingenieurwesen und Hightech-Fertigung.
Die Ankündigung folgt auf anhaltende Kritik von Handelskammern, wonach langwierige Zollformalitäten und unvereinbare Bahnfahrpläne eine Region mit einem jährlichen BIP von 230 Milliarden Euro ausbremsen. Pilotprojekte werden sich auf den Echtzeit-Datenaustausch zwischen SNCF und Deutscher Bahn, automatische Fahrpreis-Integration und einen deutsch-französischen digitalen Pendlerausweis konzentrieren.
Bei erfolgreicher Umsetzung könnten die Initiativen als Modell für andere EU-Grenzregionen dienen und zeigen, wie bilaterale Maßnahmen Schengen-weite Reformen ergänzen können – ohne auf diese warten zu müssen.
Quelle: Élysée Palace
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