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Regierung belebt Regel zur öffentlichen Belastung wieder, die Green-Card-Antragsteller mit Leistungsbezug ins Visier nimmt

Juli 17, 2026
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Regierung belebt Regel zur öffentlichen Belastung wieder, die Green-Card-Antragsteller mit Leistungsbezug ins Visier nimmt
Das Heimatschutzministerium veröffentlichte am 16. Juli eine endgültige Verordnung, die den umstrittenen „Public-Charge“-Standard wiederbelebt. Dieser erlaubt es der USCIS, Anträgen auf Daueraufenthalt abzulehnen, wenn Antragsteller voraussichtlich auf staatliche Unterstützung angewiesen sind. Die Regelung, die 2021 blockiert wurde, erweitert die Liste der Leistungen – darunter Medicaid, das Supplemental Nutrition Assistance Program (SNAP) und Wohnungszuschüsse –, die zu einer negativen Bewertung führen können, und verlangt umfangreiche finanzielle Nachweise von Antragstellern und Sponsoren. Das DHS betont, dass die Maßnahme die gesetzliche Absicht von 1882 wiederherstellt, wonach Einwanderer wirtschaftlich unabhängig sein sollen. Einwanderungsbefürworter warnen, dass die Politik den Zugang zu wichtigen Gesundheits- und Ernährungsprogrammen für Einwandererfamilien – einschließlich US-amerikanischer Kinder – einschränken könnte, aus Angst vor negativen Folgen bei zukünftigen Green-Card-Anträgen. Krankenhäuser und öffentliche Gesundheitsdienste warnen, dass die Vermeidung medizinischer Versorgung die Kosten für unbezahlte Leistungen erhöhen und die Überwachung übertragbarer Krankheiten erschweren könnte. Auch Bewerber mit arbeitgebergesponserten Anträgen (EB-1, EB-2, EB-3) sind betroffen: Sie müssen detaillierte Formulare (I-944) zu Vermögen, Schulden, Kreditwürdigkeit und Englischkenntnissen einreichen. Multinationale Unternehmen sollten erwägen, zusätzliche Krankenversicherungen oder Geldzuschüsse anzubieten, um zu verhindern, dass Entsandte auf staatliche Leistungen angewiesen sind. Anwälte empfehlen zudem, private Versicherungen und Einkommen deutlich über 125 Prozent der bundesweiten Armutsgrenze proaktiv zu dokumentieren. Die Regel tritt am 20. September 2026 in Kraft, sodass Personal- und Global-Mobility-Manager etwa 60 Tage Zeit haben, Onboarding-Checklisten anzupassen und Mitarbeiter zu informieren. Mehrere Bundesstaaten und Interessenverbände haben bereits Klagen angekündigt, doch solange keine einstweilige Verfügung erlassen wird, unterliegen Green-Card-Anträge ab dem Inkrafttreten der neuen Prüfung. Wer die Dokumentationspflichten nicht rechtzeitig berücksichtigt, riskiert monatelange Verzögerungen bei der Erteilung des Daueraufenthalts, was die Bindung wichtiger ausländischer Fachkräfte gefährden kann. Unternehmen sollten betroffene Fälle jetzt erfassen und, wenn möglich, Anträge vor dem Inkrafttreten stellen.
Quelle: Associated Press / Reuters

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