
USCIS kündigte am 16. Juli 2026 die Wiedereinführung des sogenannten „Public-Charge“-Tests an, einer Regelung, die es den Beamten erlaubt, Anträgen auf dauerhaften Aufenthalt abzulehnen, wenn die Antragsteller voraussichtlich öffentliche Leistungen wie Lebensmittelmarken, Medicaid oder Wohnbeihilfen in Anspruch nehmen werden. Die Regel, die erstmals im Februar 2020 eingeführt und 2021 von der Biden-Administration ausgesetzt wurde, wird am 20. Juli offiziell veröffentlicht und tritt am 18. September in Kraft.
Nach dem erweiterten Standard müssen Konsularbeamte und Sachbearbeiter bei Statusanpassungen Alter, Gesundheitszustand, Familiengröße, Bildung, Englischkenntnisse, Kreditgeschichte und frühere Nutzung von Sozialleistungen des Antragstellers berücksichtigen. Der Bezug von mehr als 12 Monaten bestimmter Leistungen innerhalb eines Zeitraums von 36 Monaten wird stark negativ gewertet. Die Richtlinie weist die Beamten zudem an, private Krankenversicherungen und ein Haushaltseinkommen über 125 % der bundesweiten Armutsgrenze als positive Faktoren zu bewerten.
Einwanderungsrechtsgruppen kritisieren die Regelung als faktischen Wohlstandstest, der Familien mit gemischtem Aufenthaltsstatus davon abhalten werde, Gesundheits- und Ernährungsprogramme zu nutzen, was letztlich die Kosten für unbezahlte Pflegeleistungen der Bundesstaaten erhöhen könnte. Wirtschaftliche Verbände befürchten, dass talentierte ausländische Fachkräfte sich eher für Kanada oder die EU entscheiden könnten, statt nach jahrelanger Beschäftigung in den USA eine Ablehnung der Green Card zu riskieren.
Für Arbeitgeber bedeutet dies, dass sie ihre Leistungspakete und Umzugszuschüsse, die Medicaid oder das Supplemental Nutrition Assistance Program (SNAP) für Angehörige abdecken, überprüfen sollten. Personalabteilungen müssen sich zudem auf längere Bearbeitungszeiten bei I-485-Anträgen und möglicherweise vermehrte Aufforderungen zur Vorlage von Nachweisen einstellen, da Beamte Steuerunterlagen, Kontoauszüge und Versicherungsverträge genau prüfen werden.
Da die Regierung signalisiert, die Selbstversorgung stärker mit der Zulassung zu verknüpfen, sollten Mobility-Manager mit einer strengeren Prüfung von humanitären Aufenthaltsgenehmigungen, familiären Sponsorships und sogar Arbeitsvisa rechnen, wenn der Haushalt des Begünstigten möglicherweise Anspruch auf Sozialleistungen hat. Frühzeitige Beratung und umfassende Dokumentation werden entscheidend sein, um langfristige Entsendungen reibungslos zu gestalten.
Nach dem erweiterten Standard müssen Konsularbeamte und Sachbearbeiter bei Statusanpassungen Alter, Gesundheitszustand, Familiengröße, Bildung, Englischkenntnisse, Kreditgeschichte und frühere Nutzung von Sozialleistungen des Antragstellers berücksichtigen. Der Bezug von mehr als 12 Monaten bestimmter Leistungen innerhalb eines Zeitraums von 36 Monaten wird stark negativ gewertet. Die Richtlinie weist die Beamten zudem an, private Krankenversicherungen und ein Haushaltseinkommen über 125 % der bundesweiten Armutsgrenze als positive Faktoren zu bewerten.
Einwanderungsrechtsgruppen kritisieren die Regelung als faktischen Wohlstandstest, der Familien mit gemischtem Aufenthaltsstatus davon abhalten werde, Gesundheits- und Ernährungsprogramme zu nutzen, was letztlich die Kosten für unbezahlte Pflegeleistungen der Bundesstaaten erhöhen könnte. Wirtschaftliche Verbände befürchten, dass talentierte ausländische Fachkräfte sich eher für Kanada oder die EU entscheiden könnten, statt nach jahrelanger Beschäftigung in den USA eine Ablehnung der Green Card zu riskieren.
Für Arbeitgeber bedeutet dies, dass sie ihre Leistungspakete und Umzugszuschüsse, die Medicaid oder das Supplemental Nutrition Assistance Program (SNAP) für Angehörige abdecken, überprüfen sollten. Personalabteilungen müssen sich zudem auf längere Bearbeitungszeiten bei I-485-Anträgen und möglicherweise vermehrte Aufforderungen zur Vorlage von Nachweisen einstellen, da Beamte Steuerunterlagen, Kontoauszüge und Versicherungsverträge genau prüfen werden.
Da die Regierung signalisiert, die Selbstversorgung stärker mit der Zulassung zu verknüpfen, sollten Mobility-Manager mit einer strengeren Prüfung von humanitären Aufenthaltsgenehmigungen, familiären Sponsorships und sogar Arbeitsvisa rechnen, wenn der Haushalt des Begünstigten möglicherweise Anspruch auf Sozialleistungen hat. Frühzeitige Beratung und umfassende Dokumentation werden entscheidend sein, um langfristige Entsendungen reibungslos zu gestalten.
Quelle: Associated Press
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