
Die South China Morning Post berichtete am 19. Juli, dass chinesische Aufsichtsbehörden die endgültige Zulassung für den im Inland gefertigten COMAC C919 erteilt haben, um außerhalb des chinesischen Festlands betrieben zu werden. Damit steht dem Einsatz der Maschine auf Regionalstrecken durch Air China und China Eastern nichts mehr im Weg. Die Ankündigung erfolgte einen Tag nachdem Xinhua bestätigt hatte, dass Air China am 12. August den ersten internationalen Flug nach Mongolei starten wird. Die Freigabe folgt auf eine 18-monatige Zertifizierungskampagne mit über 2.000 Flugstunden und Partnerprüfungen durch die Zivilluftfahrtbehörde der Mongolei.
Für globale Mobilitätsprogramme ist besonders wichtig, dass der C919 nun in GDS-Systemen für die Ticketbuchung im IATA-Abrechnungssystem gelistet werden kann. Dadurch entfällt die bisher notwendige manuelle Tarifkonstruktion, die Gruppenbuchungen bei früheren Charterflügen erschwerte. Branchenanalysten sehen in diesem Durchbruch einen Beschleuniger für die Flottenerneuerung bei Chinas „Big Three“ Airlines: China Eastern hat allein 100 feste C919-Bestellungen plus 100 Optionen, während Air China und China Southern zusammen 300 Flugzeuge geordert haben.
Eine breitere Einführung würde die Sitzplatzkapazität auf wichtigen Geschäftsverbindungen wie Shanghai–Seoul und Shenzhen–Bangkok erhöhen und so die durch begrenzte Verfügbarkeit von Großraumflugzeugen verursachte Preisinflation dämpfen. Das Ereignis hat auch symbolische Bedeutung: Mit dem Export eines chinesischen Jets sendet Peking ein Signal technologischer Unabhängigkeit, gerade in Zeiten von US-Exportkontrollen, die Boeing-Lieferungen erschwert haben.
Für Personal- und Reisemanagement bedeutet dies, interne Reiserichtlinien zu aktualisieren und den C919 als zugelassenen Flugzeugtyp aufzunehmen, mit Risikomanagement-Anbietern Sicherheitsbewertungen abzustimmen und Reisende über Unterschiede in der Kabinenausstattung zu informieren – etwa die schmaleren Gepäckfächer im Vergleich zur A320. Praktisch gesehen eignet sich der C919 mit 158 Sitzplätzen gut für Firmen-Gruppenreisen, auch wenn Lie-Flat-Sitze erst mit der LR-Variante ab 2028 verfügbar sein werden. Unternehmen mit häufigen Intra-Asien-Flügen sollten die Flugpläne genau beobachten, da plötzliche Flugzeugwechsel die Sitzplatzwahl in Self-Booking-Tools beeinflussen können.
Für globale Mobilitätsprogramme ist besonders wichtig, dass der C919 nun in GDS-Systemen für die Ticketbuchung im IATA-Abrechnungssystem gelistet werden kann. Dadurch entfällt die bisher notwendige manuelle Tarifkonstruktion, die Gruppenbuchungen bei früheren Charterflügen erschwerte. Branchenanalysten sehen in diesem Durchbruch einen Beschleuniger für die Flottenerneuerung bei Chinas „Big Three“ Airlines: China Eastern hat allein 100 feste C919-Bestellungen plus 100 Optionen, während Air China und China Southern zusammen 300 Flugzeuge geordert haben.
Eine breitere Einführung würde die Sitzplatzkapazität auf wichtigen Geschäftsverbindungen wie Shanghai–Seoul und Shenzhen–Bangkok erhöhen und so die durch begrenzte Verfügbarkeit von Großraumflugzeugen verursachte Preisinflation dämpfen. Das Ereignis hat auch symbolische Bedeutung: Mit dem Export eines chinesischen Jets sendet Peking ein Signal technologischer Unabhängigkeit, gerade in Zeiten von US-Exportkontrollen, die Boeing-Lieferungen erschwert haben.
Für Personal- und Reisemanagement bedeutet dies, interne Reiserichtlinien zu aktualisieren und den C919 als zugelassenen Flugzeugtyp aufzunehmen, mit Risikomanagement-Anbietern Sicherheitsbewertungen abzustimmen und Reisende über Unterschiede in der Kabinenausstattung zu informieren – etwa die schmaleren Gepäckfächer im Vergleich zur A320. Praktisch gesehen eignet sich der C919 mit 158 Sitzplätzen gut für Firmen-Gruppenreisen, auch wenn Lie-Flat-Sitze erst mit der LR-Variante ab 2028 verfügbar sein werden. Unternehmen mit häufigen Intra-Asien-Flügen sollten die Flugpläne genau beobachten, da plötzliche Flugzeugwechsel die Sitzplatzwahl in Self-Booking-Tools beeinflussen können.
Quelle: South China Morning Post