USCIS hebt die Public-Charge-Regel von 2022 auf und ebnet den Weg für eine umfassendere Überprüfung von Sozialleistungen
DHS stellt 30-Tage-Frist für die Bearbeitung von Asyl-Arbeitserlaubnissen wieder her
Henley Passport Index wird 20: USA rutschen trotz Rekordzuwächsen bei der Reisefreiheit auf Platz 10 ab
Neueste Nachrichten
DHS–Florida zeichnet gemeinsame Einsätze zur Bekämpfung illegaler Migration aus
Bei einer Zeremonie am 21. Juli 2026 lobten Vertreter des Heimatschutzministeriums (DHS) und der Behörden Floridas die gemeinsamen Einsätze, die im vergangenen Jahr zu 20.000 Festnahmen im Zusammenhang mit Einwanderungsdelikten führten. Der Fokus auf die Zusammenarbeit zwischen Bund und Bundesstaat deutet auf eine verschärfte Kontrolle im Südosten der USA hin und erhöht die Compliance-Risiken für Arbeitgeber mit mobilen Belegschaften in Florida.
Delta warnt US-Reisende: ETIAS, EES und REAL-ID Änderungen jetzt in Kraft
Das Update von Delta vom 20. Juli bestätigt, dass US-Bürger nun eine ETIAS-Vorabgenehmigung für die Einreise in Schengen-Länder benötigen, und warnt vor Verzögerungen durch das EES an europäischen Flughäfen. Im Inland erinnert die Fluggesellschaft daran, dass ab 2027 nicht-REAL-ID-Führerscheine für Flüge innerhalb der USA ungültig sind. Geschäftsreiseteams müssen ihre Buchungsprozesse und Zeitpläne für die Ausweiserneuerung entsprechend anpassen.
USCIS hebt die Public-Charge-Regel von 2022 auf – bedeutende Änderung für Green-Card-Antragsteller
USCIS bestätigte am 20. Juli, dass die Regel zum öffentlichen Belastungsfaktor von 2022 zum 18. September 2026 aufgehoben wird. Damit kehren die Sachbearbeiter zu einem umfassenderen Ermessensspielraum zurück, der auch nicht-monetäre Leistungen berücksichtigt. Antragsteller auf eine Green Card, die vor diesem Datum einreichen, unterliegen weiterhin dem aktuell strengeren Standard. Arbeitgeber sollten Anpassungsfälle beschleunigen und ausländische Mitarbeiter hinsichtlich der Nutzung von Sozialleistungen beraten.
USA aktualisiert Reisehinweise für den Nahen Osten angesichts eskalierender Spannungen
Das US-Außenministerium hat am 20. Juli seine Reisehinweise für sieben Golfstaaten und Jordanien verschärft, basierend auf Geheimdienstinformationen über mögliche Angriffe mit iranischer Unterstützung. Nicht dringend notwendiges US-Personal wurde von mehreren Standorten abgezogen, und die regulären Visa-Dienste sind ausgesetzt. Unternehmen sind aufgefordert, ihre Risiko- und Evakuierungspläne zu überarbeiten, da Fluggesellschaften ihre Flugpläne kürzen und Versicherer die Prämien für Kriegsrisiken erhöhen.
DHS setzt Vier-Jahres-Grenze für Visa internationaler Studierender fest
Das Heimatschutzministerium (DHS) hat die langjährige Praxis der „Dauer des Status“ für F-1- und J-1-Studierende abgeschafft und durch eine maximale Aufenthaltsdauer von vier Jahren ersetzt, die nur mit behördlicher Genehmigung verlängert werden kann. Bildungseinrichtungen stehen vor zusätzlichen Compliance-Herausforderungen, und die Zahl der internationalen Studierenden könnte zurückgehen, was eine wichtige Talentquelle für US-Arbeitgeber einschränkt.
Justizministerium beruft erstmals Alien Terrorist Removal Court für Abschiebefall ein
Das Justizministerium hat erstmals in der Geschichte des Alien Terrorist Removal Court, eines 1996 eingerichteten geheimen Gerichts zur Abschiebung von Ausländern, die des Terrorismus verdächtigt werden, einen Antrag gestellt. Dieser Schritt belebt einen lange brachliegenden Mechanismus wieder, der die Verwendung geheimer Beweise hinter verschlossenen Türen erlaubt, was Bedenken hinsichtlich des rechtlichen Gehörs aufwirft und auf eine härtere Durchsetzungspolitik unter der Trump-Administration hinweist.
Justizministerium geht gegen 10 eingebürgerte Straftäter vor – größte Aberkennung der Staatsbürgerschaft in der Geschichte
Am 20. Juli enthüllte das Justizministerium Klagen zur Aberkennung der Staatsbürgerschaft von zehn eingebürgerten Straftätern und signalisierte damit eine neue, aggressive Entstaatlichungspolitik. Die Ausweitung über Terrorismus und Kriegsverbrechen hinaus bedeutet, dass Unternehmen die Angaben bei Einbürgerungsfällen ihrer Mitarbeiter genau überprüfen müssen, um zukünftige Überraschungen beim Status zu vermeiden.
Trump-Regierung belebt umfassende „Public Charge“-Regel wieder
Das Heimatschutzministerium (DHS) hat eine endgültige Regelung erlassen, die den „Public-Charge“-Test ausweitet, sodass deutlich mehr nicht-monetäre Leistungen zu einer Ablehnung des Green Cards führen können. Mit diesem Schritt wird eine Politik aus der Trump-Ära wiederbelebt, die sofortige Kritik von Einwanderungsbefürwortern hervorruft und den Weg für neue Rechtsstreitigkeiten ebnet. Arbeitgeber, die eine Aufenthaltsgenehmigung sponsern, müssen mit erhöhtem Dokumentationsaufwand und längeren Bearbeitungszeiten rechnen.
Neue DHS-Regel begrenzt F-1-Studentenaufenthalt auf vier Jahre und verschärft Compliance-Anforderungen für US-Universitäten
Das Heimatschutzministerium (DHS) hat die unbegrenzte Aufenthaltsdauer („Duration of Status“) für F-1-Studenten abgeschafft und gewährt künftig maximal einen vierjährigen Aufenthalt mit begrenzten Verlängerungsmöglichkeiten über die US-Einwanderungsbehörde USCIS. Universitäten kritisieren die Änderung als bürokratische Hürde, die internationales Talent abschrecken könnte, während Unternehmen, die auf in den USA ausgebildete Absolventen angewiesen sind, mit einem kleineren und weniger planbaren Bewerberpool rechnen müssen.
Geheimes Gericht zur Entfernung außerirdischer Terroristen nach 30 Jahren erstmals wieder aktiviert
Die Trump-Administration hat das lange ruhende Alien Terrorist Removal Court reaktiviert und erstmals einen Antrag gestellt, einen mutmaßlichen „ausländischen Terroristen“ mithilfe geheimer Beweise abzuschieben. Dieser Schritt erweitert die Möglichkeiten der Einwanderungsbehörden und wirft erhebliche Fragen zum rechtlichen Gehör auf, die ausländische Fachkräfte in sensiblen Branchen betreffen könnten.
39 Senatoren drängen das Heimatschutzministerium zum Einsatz von Körperkameras nach tödlichen ICE-Schüssen in Maine und Texas
Nach zwei tödlichen Schüssen bei ICE-Einsätzen fordern 39 Senatoren das Heimatschutzministerium auf, alle Agenten mit Körperkameras auszustatten, die Identifikation zu verbessern und die Verfolgungsrichtlinien zu überarbeiten. Der Vorstoß für mehr Transparenz könnte die Abläufe bei Einwanderungsrazzien am Arbeitsplatz und Vor-Ort-Kontrollen verändern, die globale Mobilitätsprogramme betreffen.
E-Verify veröffentlicht neue Anweisungen zum Formular I-9 nach Verlängerung der TPS-Arbeitserlaubnis für sechs Länder durch Gericht
E-Verify hat aktualisierte Formulare I-9 und Anweisungen zur Fallanlage für TPS-Begünstigte aus sechs Ländern veröffentlicht, die die gerichtlich angeordneten Verlängerungen ihrer Arbeitserlaubnis widerspiegeln. Arbeitgeber müssen die genauen Ablaufdaten eintragen und „gemäß Gerichtsbeschluss“ vermerken, um vorläufige Nichtbestätigungen und Strafen wegen Nichteinhaltung zu vermeiden.
„Mega-Masters“-Massenanhörungen beschleunigen Abschiebungen, warnen Anwälte
Eine Untersuchung vom 20. Juli zeigt, dass Einwanderungsgerichte sogenannte „Mega-Masters“-Verhandlungen mit über 100 Fällen gleichzeitig abhalten, um den Rückstau bei den Verfahren zu verringern. Dies führt jedoch zu einem Anstieg von Abschiebungsurteilen in Abwesenheit. Ausländische Beschäftigte in diesen Verfahren sind einem höheren Risiko der Abschiebung ausgesetzt, wenn sie Benachrichtigungen verpassen, was eine genauere Überwachung durch die Arbeitgeber erfordert.
Trump-Regierung beschränkt Visa für internationale Studierende auf vier Jahre Aufenthalt
Das Heimatschutzministerium (DHS) hat eine Regelung verabschiedet, die die Aufenthaltsdauer von Inhabern von F-1- und J-1-Visa auf vier Jahre begrenzt und damit das bisher offene „Dauer-des-Status“-Modell ersetzt. Bildungseinrichtungen warnen, dass diese Begrenzung Talente abschrecken und den bürokratischen Aufwand erhöhen wird, während Arbeitgeber mit strengeren Rekrutierungsbedingungen rechnen müssen. Die Regel tritt im September in Kraft und wird voraussichtlich rechtlich angefochten.
Justizministerium strebt Aberkennung der Staatsbürgerschaft bei zehn kriminellen Einwanderern an
Das US-Justizministerium hat Klage eingereicht, um zehn Personen die US-Staatsbürgerschaft zu entziehen, die angeblich während des Einbürgerungsverfahrens schwerwiegende Vorstrafen verschwiegen haben. Die Verfahren verdeutlichen eine verstärkte bundesweite Initiative zur Bekämpfung von Einbürgerungsbetrug und erhöhen die Risiken für Antragsteller, die frühere Straftaten nicht offenlegen.
Gesundheitsbefürworter kritisieren endgültige „Public Charge“-Regel als Abschreckung für Immigranten beim Zugang zu Sozialleistungen
Eine endgültige DHS-Regel erweitert den vagen „Public Charge“-Test, wodurch Behörden möglicherweise Visa oder Green Cards verweigern können, wenn Antragsteller oder deren Familienmitglieder fast jegliche bedarfsgeprüfte Leistung in Anspruch nehmen. Die National WIC Association warnt, dass diese Änderung Einwandererfamilien davon abhalten wird, Lebensmittel- und Gesundheitsunterstützung zu suchen, und die Einhaltung der Vorschriften für Arbeitgeber, die ausländische Arbeitskräfte sponsern, erschwert.
Senatoren fordern verpflichtende Körperkameras für ICE nach Schießereien in Maine und Texas
Eine 39-köpfige Senatskoalition forderte am 20. Juli das Heimatschutzministerium (DHS) auf, alle ICE-Agenten mit Körperkameras auszustatten und die Durchsetzungsprotokolle nach zwei zivilen Todesfällen zu überarbeiten. Dieser Vorstoß könnte die Vorgehensweise bei Razzien am Arbeitsplatz grundlegend verändern und die Dokumentation des Verhaltens der Agenten verbessern.
Das US-Außenministerium erneuert weltweite Reisewarnung, während Flüge im Golf nach Angriffen mit Iran-Bezug wieder zunehmen
Nach iranischen Angriffen, die vorübergehende Luftraumsperrungen zur Folge hatten, hat das US-Außenministerium seine weltweite Reisewarnung bekräftigt und Amerikaner vor möglichen Flugstörungen im Golfgebiet gewarnt. Flüge nach Kuwait und Bahrain nehmen zwar wieder auf, doch Unternehmen sollten weiterhin alternative Reisepläne bereithalten, da die Sicherheitslage in der Region weiterhin angespannt ist.