
Die VAE begrüßten am 24. Juli 2026 eine Erklärung des Rates der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation (IMO), die die iranischen Angriffe auf Handelsschiffe und jegliche Versuche, die Straße von Hormus zu blockieren, scharf verurteilt. Die von mehr als 115 IMO-Mitgliedstaaten mitgetragene Resolution fordert Iran auf, die Bedrohungen der Schifffahrt einzustellen, und verlangt die Einrichtung eines maritimen Sicherheitskorridors zum Schutz der Seeleute. Obwohl in der IMO-Sitzung Vorfälle seit März thematisiert wurden, sendet die breite Unterstützung ein wichtiges Signal angesichts der weiterhin angespannten Lage im Golf. Die Straße von Hormus ist nicht nur eine lebenswichtige Route für den globalen Energiefluss, sondern auch für Luftfracht, die über Dubai und Abu Dhabi abgewickelt wird – beide sind auf ununterbrochene Bunker- und Zubringerschiffspläne angewiesen. Aus Mobilitätssicht würde eine Schließung der Straße multimodale Lieferketten stören, die Ankunft von Haushaltsgütern für Entsandte verzögern und möglicherweise die Versicherungsprämien für Flüge und Schifffahrt in die Höhe treiben. Die Haltung des Rates bietet daher Umzugsunternehmen und Logistikabteilungen von Unternehmen, die Spätsommer-Umzüge planen, eine gewisse Sicherheit. Mohamed Al Kaabi, der Ständige Vertreter der VAE bei der IMO, betonte, dass eine sichere Passage für die wirtschaftliche Stabilität und die globalen Lebenshaltungskosten unerlässlich sei. Mobilitätsmanager sollten dennoch die maritimen Warnungen im Auge behalten und die Höhere-Gewalt-Klauseln in Frachtverträgen überprüfen, um im Falle verpflichtender Sicherheitseskorten abgesichert zu sein – diese hatten während der Tankerkrise 2019 die Versandkosten um bis zu 30 Prozent steigen lassen. Die Resolution fordert zudem die IMO-Ausschüsse auf, die weitergehenden Umsetzungsauswirkungen zu prüfen, was auf mögliche Aktualisierungen der Best Management Practices (BMP 6) für Schiffe im Golf und Golf von Oman hindeutet – ein weiterer Bereich, den Mobilitätsanbieter genau beobachten sollten.
Quelle: Emirates News Agency (WAM)
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