
In einer am 28. Juli veröffentlichten Anweisung rief Präsident Xi Jinping die 60 Millionen starke chinesische Diaspora – zusammen mit 40 Millionen Rückkehrern und deren Familien, die inzwischen auf dem Festland leben – dazu auf, ihre Kräfte zu bündeln, um den Aufbau eines „modernen, starken sozialistischen Landes“ voranzutreiben. Die Botschaft, die von Xinhua verbreitet und auf offiziellen Portalen vielfach wiederholt wurde, sieht die im Ausland lebenden Chinesen als strategische Ressource für Pekings Bestreben nach hochwertiger Entwicklung und technologischer Unabhängigkeit. Xis Erklärung hebt drei Schwerpunktbereiche hervor, in denen die Diaspora einen Beitrag leisten kann: die Anziehung von Investitionen in die fortschrittliche Fertigung, die Förderung des wissenschaftlichen Austauschs in beide Richtungen sowie die Rolle als „Brücken der zwischenmenschlichen Vernetzung“, die Chinas Image im Ausland stärken.
Während ähnliche Aufrufe bereits in früheren Fünfjahresplänen formuliert wurden, ist die Direktive für 2026 die erste, die die Rolle der Auslandschinesen direkt mit den Zielen der nationalen Wiedervereinigung und der „chinesischen Modernisierung“ verknüpft. Für Manager im Bereich globale Mobilität ist dieses politische Signal von Bedeutung. Provinzen mit großen Rückkehrergemeinschaften – insbesondere Guangdong, Zhejiang und Fujian – werden voraussichtlich im Herbst neue Anreize einführen, die von beschleunigten Aufenthaltsgenehmigungen (die sogenannte „Qiao-Karte“) bis hin zu Fördermitteln für Start-ups von im Ausland lebenden chinesischen Fachkräften reichen. Shanghai hat bereits angekündigt, dass Rückkehrer-Unternehmer in strategischen Branchen bei der Beantragung von Aufenthaltsgenehmigungen für Innovation und Unternehmertum bevorzugt behandelt werden (siehe separaten Beitrag unten).
Unternehmen, die ethnisch chinesische Talente im Ausland beschäftigen, sollten auf Kontaktaufnahmen durch chinesische Regionalbehörden und Industrieparks achten. Die Behörden werden voraussichtlich gezielt Kandidaten mit MINT- oder Management-Hintergrund ansprechen und dabei subventionierten Wohnraum sowie Steuervergünstigungen anbieten. Einige lokale Regierungen haben angedeutet, Mehrfacheinreise-„Familienzusammenführungs“-Visa auszustellen, um grenzüberschreitendes Pendeln für Führungskräfte zu erleichtern, die ihren Wohnsitz im Ausland behalten möchten.
Aus Compliance-Sicht müssen Unternehmen, die Rückkehrer umsiedeln, weiterhin die üblichen Arbeitserlaubnisse einholen, doch die Bearbeitungszeiten können sich um bis zu 50 % verkürzen, wenn die Anträge über die provinziellen „Auslandschinesen-Angelegenheiten“-Stellen laufen. Mobilitätsteams sollten zudem ihre Mitarbeiter über das weltweite Steuersystem Chinas informieren: Personen, die sich 183 Tage oder länger innerhalb eines Kalenderjahres in China aufhalten, unterliegen der chinesischen Einkommensteuer auf ihr weltweites Einkommen, sofern sie nicht unter spezielle Doppelbesteuerungsabkommen fallen.
Während ähnliche Aufrufe bereits in früheren Fünfjahresplänen formuliert wurden, ist die Direktive für 2026 die erste, die die Rolle der Auslandschinesen direkt mit den Zielen der nationalen Wiedervereinigung und der „chinesischen Modernisierung“ verknüpft. Für Manager im Bereich globale Mobilität ist dieses politische Signal von Bedeutung. Provinzen mit großen Rückkehrergemeinschaften – insbesondere Guangdong, Zhejiang und Fujian – werden voraussichtlich im Herbst neue Anreize einführen, die von beschleunigten Aufenthaltsgenehmigungen (die sogenannte „Qiao-Karte“) bis hin zu Fördermitteln für Start-ups von im Ausland lebenden chinesischen Fachkräften reichen. Shanghai hat bereits angekündigt, dass Rückkehrer-Unternehmer in strategischen Branchen bei der Beantragung von Aufenthaltsgenehmigungen für Innovation und Unternehmertum bevorzugt behandelt werden (siehe separaten Beitrag unten).
Unternehmen, die ethnisch chinesische Talente im Ausland beschäftigen, sollten auf Kontaktaufnahmen durch chinesische Regionalbehörden und Industrieparks achten. Die Behörden werden voraussichtlich gezielt Kandidaten mit MINT- oder Management-Hintergrund ansprechen und dabei subventionierten Wohnraum sowie Steuervergünstigungen anbieten. Einige lokale Regierungen haben angedeutet, Mehrfacheinreise-„Familienzusammenführungs“-Visa auszustellen, um grenzüberschreitendes Pendeln für Führungskräfte zu erleichtern, die ihren Wohnsitz im Ausland behalten möchten.
Aus Compliance-Sicht müssen Unternehmen, die Rückkehrer umsiedeln, weiterhin die üblichen Arbeitserlaubnisse einholen, doch die Bearbeitungszeiten können sich um bis zu 50 % verkürzen, wenn die Anträge über die provinziellen „Auslandschinesen-Angelegenheiten“-Stellen laufen. Mobilitätsteams sollten zudem ihre Mitarbeiter über das weltweite Steuersystem Chinas informieren: Personen, die sich 183 Tage oder länger innerhalb eines Kalenderjahres in China aufhalten, unterliegen der chinesischen Einkommensteuer auf ihr weltweites Einkommen, sofern sie nicht unter spezielle Doppelbesteuerungsabkommen fallen.
Quelle: Xinhua (via english.scio.gov.cn)
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