
Das australische Innenministerium hat die Reihenfolge bei der Bearbeitung von Fachkräftevisa grundlegend geändert. Die gesetzliche Anordnung – Ministerial Direction 122 – trat am 19. September 2026 in Kraft und wurde am 20. September von der Analyseplattform EOI Checker öffentlich vorgestellt. Direction 122 (zusammen mit der ergänzenden Direction 121 für temporäre Subclass-482-Visa) ersetzt die kurzlebige Direction 119 und legt fest, welche Anträge die Sachbearbeiter zuerst bearbeiten sollen.
Die wichtigste Neuerung ist eine deutlich erweiterte Prioritätsgruppe 1. Neben Gesundheitswesen, Bildung und Bauwesen umfasst die Liste nun ausdrücklich auch Rohstoffsektor, Landwirtschaft, Aquakultur, Fischerei, Strafverfolgung sowie AUKUS-bezogene Verteidigungspositionen. Entscheidend ist, dass eine Tätigkeit in einem priorisierten Bereich unabhängig vom Aufenthaltsort des Antragstellers – ob im Inland oder Ausland – bevorzugt behandelt wird. Das ist ein Bruch mit Direction 119, die den Standort über den Sektor stellte.
Prioritätsgruppe 2 ist jetzt für Bewerber im Inland in allen anderen Berufen reserviert, während alleinstehende Bewerber aus dem Ausland in Gruppe 3 eingestuft werden. Alle übrigen Anträge fallen in Gruppe 4. Das temporäre Subclass-482-„Skills-in-Demand“-Visum erhält einen eigenen Prioritätsstrom für Spezialfähigkeiten, sofern das Gehalt die Schwelle von 146.576 AUD erreicht.
Für Arbeitgeber bedeutet das schnellere Entscheidungen – teilweise innerhalb weniger Tage – etwa bei der Anstellung von Ingenieuren für Bergbauprojekte, Agronomen für regionale Vorhaben oder Cyber-Sicherheitsexperten für Verteidigungsverträge. Im Gegensatz dazu kann ein Buchhalter aus dem Ausland, der mit Familie einreist, weiter hinten in der Warteschlange landen.
Migrationsberater warnen vor kurzfristigen Verzögerungen, da das Ministerium Tausende anhängige Anträge neu zuordnet, erwarten aber, dass die Bearbeitungszeiten insgesamt sinken, sobald sich die Lage beruhigt hat. Praktisch sollten Personalabteilungen, die diese Woche Nominierungen für die Visa 186, 482, 494 oder 491 abschließen, genau prüfen, ob die Position in einen neuen Prioritätssektor fällt und ob Familienangehörige separate, kombinierte oder Folgeanträge stellen müssen.
Direction 122 ändert weder die Punktetests noch die Berufsliste, beeinflusst aber maßgeblich, wann ein Antrag bearbeitet wird – was über den Starttermin für dringend benötigte Fachkräfte entscheiden kann.
Die wichtigste Neuerung ist eine deutlich erweiterte Prioritätsgruppe 1. Neben Gesundheitswesen, Bildung und Bauwesen umfasst die Liste nun ausdrücklich auch Rohstoffsektor, Landwirtschaft, Aquakultur, Fischerei, Strafverfolgung sowie AUKUS-bezogene Verteidigungspositionen. Entscheidend ist, dass eine Tätigkeit in einem priorisierten Bereich unabhängig vom Aufenthaltsort des Antragstellers – ob im Inland oder Ausland – bevorzugt behandelt wird. Das ist ein Bruch mit Direction 119, die den Standort über den Sektor stellte.
Prioritätsgruppe 2 ist jetzt für Bewerber im Inland in allen anderen Berufen reserviert, während alleinstehende Bewerber aus dem Ausland in Gruppe 3 eingestuft werden. Alle übrigen Anträge fallen in Gruppe 4. Das temporäre Subclass-482-„Skills-in-Demand“-Visum erhält einen eigenen Prioritätsstrom für Spezialfähigkeiten, sofern das Gehalt die Schwelle von 146.576 AUD erreicht.
Für Arbeitgeber bedeutet das schnellere Entscheidungen – teilweise innerhalb weniger Tage – etwa bei der Anstellung von Ingenieuren für Bergbauprojekte, Agronomen für regionale Vorhaben oder Cyber-Sicherheitsexperten für Verteidigungsverträge. Im Gegensatz dazu kann ein Buchhalter aus dem Ausland, der mit Familie einreist, weiter hinten in der Warteschlange landen.
Migrationsberater warnen vor kurzfristigen Verzögerungen, da das Ministerium Tausende anhängige Anträge neu zuordnet, erwarten aber, dass die Bearbeitungszeiten insgesamt sinken, sobald sich die Lage beruhigt hat. Praktisch sollten Personalabteilungen, die diese Woche Nominierungen für die Visa 186, 482, 494 oder 491 abschließen, genau prüfen, ob die Position in einen neuen Prioritätssektor fällt und ob Familienangehörige separate, kombinierte oder Folgeanträge stellen müssen.
Direction 122 ändert weder die Punktetests noch die Berufsliste, beeinflusst aber maßgeblich, wann ein Antrag bearbeitet wird – was über den Starttermin für dringend benötigte Fachkräfte entscheiden kann.
Quelle: EOI Checker