
Ab dem 19. September 2026 arbeitet das Innenministerium nach einem völlig neuen Konzept bei der Reihenfolge der Bearbeitung von Fachkräfte-Migrationsanträgen. Die Ministerialrichtlinien 121 (temporäre Subclass 482 Skills in Demand) und 122 (permanente und regionale Fachkräfteprogramme) ersetzen die Richtlinie 119 und schaffen fünf Prioritätsstufen, die sowohl auf neue als auch auf noch nicht abgeschlossene Anträge angewendet werden. Die höchste Priorität erhalten nun „Prioritätssektoren“, die direkt die Verteidigung unterstützen – einschließlich AUKUS-Rollen – sowie Polizei, Gesundheitswesen, Bildung, Bauwesen, Rohstoffe und neu hinzugefügte Bereiche wie Landwirtschaft, Aquakultur und Fischerei.
Eine eigene zweite Stufe beschleunigt Anträge im Specialist Skills Stream, wenn das Gehalt über AUD 146.576 liegt. Antragsteller im Ausland, die Angehörige mitbringen, rutschen weiter nach hinten in der Warteschlange, was Arbeitgeber dazu anregen soll, Familienbegleitungen bei Auslandseinsätzen neu zu überdenken. Fragomen weist darauf hin, dass sich die Zulassungskriterien und Berufsliste nicht ändern, Arbeitgeber aber kurzfristig mit Verzögerungen rechnen müssen, da die Sachbearbeiter Tausende von Anträgen neu priorisieren.
Langfristig können Unternehmen, die Ingenieure, Pflegekräfte oder Agrartechnologie-Fachkräfte einstellen, mit deutlich kürzeren Wartezeiten rechnen, während ICT- und allgemeine Managementpositionen weiter hinten landen könnten. Strategisch sorgt die Neuausrichtung dafür, dass die Bearbeitungsressourcen besser mit dem Regierungsziel übereinstimmen, die Nettozuwanderung zu reduzieren, ohne die besonders wichtigen Branchen zu schwächen. Zudem passt sie zu den geplanten Reformen des Subclass 482 „Skills in Demand“-Visums, die noch in diesem Jahr kommen und eine noch differenziertere, sektorspezifische Förderung von Arbeitgebern signalisieren.
Empfohlene Maßnahmen: Überprüfen Sie Ihre aktuellen Rekrutierungsprozesse, klären Sie, ob die Kandidatenrollen auf der erweiterten Prioritätenliste stehen, und passen Sie die geplanten Einsatztermine entsprechend an. Organisationen, die ausländische Mitarbeiter sponsern, sollten abwägen, ob es sinnvoll ist, die Familienzusammenführung bis nach der Visumerteilung zu verschieben, um eine höhere Priorität zu sichern.
Eine eigene zweite Stufe beschleunigt Anträge im Specialist Skills Stream, wenn das Gehalt über AUD 146.576 liegt. Antragsteller im Ausland, die Angehörige mitbringen, rutschen weiter nach hinten in der Warteschlange, was Arbeitgeber dazu anregen soll, Familienbegleitungen bei Auslandseinsätzen neu zu überdenken. Fragomen weist darauf hin, dass sich die Zulassungskriterien und Berufsliste nicht ändern, Arbeitgeber aber kurzfristig mit Verzögerungen rechnen müssen, da die Sachbearbeiter Tausende von Anträgen neu priorisieren.
Langfristig können Unternehmen, die Ingenieure, Pflegekräfte oder Agrartechnologie-Fachkräfte einstellen, mit deutlich kürzeren Wartezeiten rechnen, während ICT- und allgemeine Managementpositionen weiter hinten landen könnten. Strategisch sorgt die Neuausrichtung dafür, dass die Bearbeitungsressourcen besser mit dem Regierungsziel übereinstimmen, die Nettozuwanderung zu reduzieren, ohne die besonders wichtigen Branchen zu schwächen. Zudem passt sie zu den geplanten Reformen des Subclass 482 „Skills in Demand“-Visums, die noch in diesem Jahr kommen und eine noch differenziertere, sektorspezifische Förderung von Arbeitgebern signalisieren.
Empfohlene Maßnahmen: Überprüfen Sie Ihre aktuellen Rekrutierungsprozesse, klären Sie, ob die Kandidatenrollen auf der erweiterten Prioritätenliste stehen, und passen Sie die geplanten Einsatztermine entsprechend an. Organisationen, die ausländische Mitarbeiter sponsern, sollten abwägen, ob es sinnvoll ist, die Familienzusammenführung bis nach der Visumerteilung zu verschieben, um eine höhere Priorität zu sichern.
Quelle: Fragomen Immigration Alert
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