Neue Ministerielle Richtlinien 121 und 122 verändern die Prioritäten bei der Bearbeitung von Fachkräftevisa
Australien passt Prioritäten bei der Bearbeitung von Fachkräftevisa gemäß Ministerialdirektiven 121 & 122 an
Canberra ändert Prioritäten für Fachkräftevisa unter den neuen Ministerialrichtlinien 121 und 122
Neueste Nachrichten
Sechste Nacht des Streiks der Flugverkehrskontrolle am Flughafen Charleroi legt weitere 34 Flüge lahm
Der nächtliche Streik der Fluglotsen von skeyes am Flughafen Brüssel Süd Charleroi setzte sich am 21. September in der sechsten Nacht fort. Dadurch wurden weitere 34 Flüge gestrichen, insgesamt sind seit dem 16. September etwa 160 Ausfälle zu verzeichnen. Die Arbeitsniederlegung von 22:00 bis 08:00 Uhr, die bis zum 10. Oktober geplant ist, richtet sich gegen die Forderung nach höherer Nachtarbeitsvergütung; Verhandlungen bleiben trotz eines Angebots der Geschäftsleitung blockiert. Die Störungen betreffen vor allem das belgische Drehkreuz von Ryanair und verursachen erhebliche Planungsprobleme für Geschäftsreisende und Mobilitätsmanager.
China startet landesweite Online-Anmeldung für Ausländer, die außerhalb von Hotels übernachten
Ab dem 21. September 2026 können Ausländer in ganz China ihre Anmeldung für Unterkünfte außerhalb von Hotels vollständig online über das Portal und die mobilen Apps der Nationalen Einwanderungsbehörde vornehmen. Die digitale Registrierung ersetzt die Papierformulare in den Polizeistationen, hat die gleiche rechtliche Gültigkeit und verhindert wiederholte Anmeldungen bei Rückkehr. Multinationale Arbeitgeber sollten ihre Ankunfts-Checklisten aktualisieren, da diese Änderung die Einhaltung der Vorschriften in der ersten Woche für Entsandte deutlich erleichtert.
China startet landesweite Online-Registrierung für Ausländer, die außerhalb von Hotels übernachten
Die Nationale Einwanderungsbehörde Chinas hat die Unterkunftsregistrierung landesweit vollständig digitalisiert. Ausländer, die in Wohnungen oder anderen nicht-hotellartigen Unterkünften wohnen, können ihre gesetzlich vorgeschriebene Adressmeldung nun über die Website der NIA, eine App oder Mini-Programme auf WeChat/Alipay einreichen, anstatt eine Polizeistation aufzusuchen. Dieser Schritt vereinfacht einen wichtigen Compliance-Prozess für Geschäftsreisende und Entsandte erheblich und soll den Besucherverkehr in Polizeistationen um 70 Prozent reduzieren, was die Wiederöffnung Chinas für ausländische Fachkräfte nach der Pandemie weiter erleichtert.
Zweiter Ausfall der britischen Flugverkehrskontrolle binnen zwei Wochen legt Hunderte Flüge lahm
Ein zweiter technischer Ausfall im NATS-Zentrum in Prestwick am 21. September zwang Fluggesellschaften dazu, mehr als 220 Flüge im Vereinigten Königreich, vor allem in Schottland, Nordirland und Nordengland, zu streichen oder zu verzögern. Der Fehler – nur 13 Tage nach einem anderen Systemausfall – löste Forderungen der Branche nach einer Überprüfung der Luftverkehrssicherheit im Vereinigten Königreich aus und brachte multinationale Unternehmen dazu, Reisende und Fracht umzuplanen. Anhaltende Kapazitätsengpässe dürften die Preise für Kurzstreckenflüge in die Höhe treiben und das Vertrauen in das Vereinigte Königreich als verlässlichen Wirtschaftsstandort beeinträchtigen.
Zweiter technischer Ausfall bei NATS innerhalb von zwei Wochen legt Hunderte Flüge im Vereinigten Königreich lahm
Ein erneuter Systemausfall im NATS-Kontrollzentrum in Prestwick legte am 21. September über 600 Flüge lahm oder führte zu Verspätungen – der zweite große Störfall im britischen Flugverkehr binnen zwei Wochen. Geschäftsreisende müssen mit verpassten Anschlussflügen und weitreichenden Planänderungen rechnen, während Politiker eine dringende Überprüfung der Ausfallsicherheit von NATS fordern. Der Vorfall verdeutlicht, wie wichtig es für Unternehmen ist, ihre Reise-Risiko- und Notfallpläne auf Herz und Nieren zu prüfen.
Deutscher Bundestag debattiert Konzept für KI-gestützten „digitalen Grenzschutz“
Der Bundestag wird am 24. September eine erste Debatte über einen AfD-Antrag führen, der die Einführung eines bundesweiten, KI-gestützten „Digitalen Grenzschutzes“ fordert. Das Konzept sieht den Einsatz von Sensoren, Drohnen und Echtzeit-Videoanalysen vor, um illegale Grenzübertritte zu erkennen und die Daten an ein neues Bundeslagezentrum zu übermitteln. Ob der Antrag angenommen wird, ist ungewiss, doch die Debatte verdeutlicht den wachsenden politischen Rückenwind für technologiegestützte Grenzkontrollen, die die Compliance-Anforderungen für Reisende und Arbeitgeber grundlegend verändern könnten.
Das Weiße Haus verlängert die umstrittene H-1B-Visa-Gebühr von 100.000 US-Dollar, doch eine gerichtliche Verfügung verhindert weiterhin die Erhebung
Präsident Trump hat die Anordnung aus dem Jahr 2025, die eine Zahlung von 100.000 US-Dollar bei vielen H-1B-Anträgen vorsieht, bis September 2027 verlängert. Allerdings verhindert eine einstweilige Verfügung eines Bundesgerichts weiterhin, dass die USCIS diese Gebühr erhebt. Solange der First Circuit oder der Oberste Gerichtshof nicht anders entscheidet, können Arbeitgeber H-1B-Anträge ohne die Zusatzgebühr einreichen. Dennoch deuten verstärkte Prüfungen und ein vorgeschlagener DHS-Regelvorschlag für eine separate Gebühr von 103.265 US-Dollar auf steigenden Kostendruck hin.
Zweiter NATS-Ausfall binnen zwei Wochen legt Hunderte Flüge im Norden Großbritanniens lahm
Ein erneuter Systemausfall im NATS-Zentrum in Prestwick am 21. September führte zur Streichung von über 200 Flügen und verzögerte Hunderte weitere, was Geschäftsreisen im Norden Großbritanniens erheblich beeinträchtigte. Der wiederholte Ausfall verstärkt die Forderungen nach einem Führungswechsel und einer schnellen Modernisierung und unterstreicht die Notwendigkeit robuster Reise-Notfallpläne für globale Mobilitätsteams.
Nachtschicht-Streik der Fluglotsen in Charleroi geht in den sechsten Tag – bereits 160 Flüge gestrichen
Der 24 Nächte andauernde Streik der Fluglotsen von skeyes am Flughafen Brüssel Süd Charleroi geht weiter: Für die Nacht des 21. September wurden 34 weitere Flüge gestrichen, seit Beginn des Streiks am 16. September sind etwa 160 Flüge ausgefallen. Der Ausstand resultiert aus einem Streit um Nachtarbeitszuschläge und beeinträchtigt vor allem Früh- und Spätflüge, insbesondere von Ryanair. Geschäftsreisende werden über andere belgische und französische Flughäfen umgeleitet, während Logistikunternehmen vor steigenden Kosten warnen, falls die Blockade nicht bald beendet wird.
Berlin kündigt umfassendere Überprüfung des Schutzstatus syrischer Flüchtlinge an
BR24 berichtet, dass die Bundesregierung das BAMF beauftragen will, groß angelegte Überprüfungen des Schutzstatus syrischer Geflüchteter durchzuführen, beginnend mit alleinstehenden, arbeitssuchenden Männern. Widerrufe könnten noch in diesem Jahr beginnen, was Zehntausende betreffen und neue Herausforderungen für Arbeitgeber schaffen könnte, die auf syrische Fachkräfte angewiesen sind. Der Plan verdeutlicht die komplexe Schnittstelle von Sicherheit, Arbeitsmarktbedürfnissen und humanitären Verpflichtungen in der deutschen Migrationspolitik.
Hongkongs Verkehrs- und Logistikminister reist nach Peking zum APEC-Verkehrsministertreffen
Die Verkehrsministerin Hongkongs wird sich am 22. September in Peking mit ihren APEC-Kollegen treffen, um regionale Strategien für nahtlosen, nachhaltigen und digitalen grenzüberschreitenden Verkehr zu gestalten. Die Ergebnisse könnten zukünftige Vereinbarungen zur gegenseitigen Anerkennung von e-Channels, die Liberalisierung des Luftverkehrs sowie CO2-Compliance-Verpflichtungen für Unternehmen, die Mitarbeiter über Hongkong entsenden, maßgeblich beeinflussen.
Polens harte Grenzpolitik stößt bei Europas Menschenrechtsbeauftragtem auf Kritik
Der Menschenrechtskommissar Europas warnte am 21. September, dass Polens Bestreben, Zurückweisungen an der Grenze und ein EU-„Notfall-Asyl“-Instrument gesetzlich zu verankern, grundlegende Flüchtlingsschutzrechte gefährdet. Warschau sieht seinen Ansatz als Vorbild für einen neuen blockweiten Rahmen, doch Menschenrechtsorganisationen warnen vor rechtlichen und reputativen Konsequenzen. Manager für Unternehmensmobilität sollten sich auf strengere Grenzkontrollen und mögliche Umleitungskosten einstellen.
Brasiliens Oberster Gerichtshof bestätigt erneut die Exekutivgewalt bei Visumsentscheidungen
Der Oberste Gerichtshof Brasiliens entschied am 21. September 2026, dass die Visaerteilung weiterhin eine Ermessensentscheidung der Exekutive bleibt, wodurch gerichtliche Anordnungen zur Visaerteilung eingeschränkt werden. Das Urteil stärkt die staatliche Souveränität in der Migrationspolitik und sendet ein Signal an Unternehmen, dass Rechtsstreitigkeiten kein Abkürzungsweg zu Einreisegenehmigungen sind. Firmen sollten längere Vorlaufzeiten einplanen und ihre Compliance-Maßnahmen verstärken.
Ausgedehnte deutsch-französische Grenzkontrollen sorgen für Staus und Ärger bei Unternehmen in der Oberrheinregion
Deutschland hat die Kontrollen an der Binnengrenze zu Frankreich verlängert, was zu Staus und steigenden Logistikkosten am Oberrhein führt. Wirtschaftsverbände warnen vor Produktivitätsverlusten, während Berlin die Maßnahme als sicherheitspolitisch notwendig verteidigt. Reisende und Umzugsmanager sollten mehr Zeit einplanen und stets einen gültigen Ausweis mitführen.
Visumsstornierung in den VAE: Deckt Ihre Krankenversicherung die Nachfrist ab?
Gulf News warnt, dass die 30- bis 90-tägige Karenzzeit nach der Stornierung eines Aufenthaltsvisums in den VAE keine Garantie für den fortgesetzten Krankenversicherungsschutz durch den Arbeitgeber bietet. In Dubai sind Unternehmen gesetzlich verpflichtet, die Versicherung eines ausscheidenden Mitarbeiters nur für 30 Tage aufrechtzuerhalten, während die Regelungen in anderen Emiraten variieren. Diese Lücke setzt mobile Fachkräfte finanziellen und rechtlichen Risiken aus und unterstreicht die Notwendigkeit, dass Personalabteilungen und Reisende eine Zwischenversicherung organisieren.
US-Iran-Eskalation führt zu neuen Flugstörungen und Reisehinweisen für Einwohner der VAE
Die Spannungen im US-iranischen Konflikt haben am 21. September auch den Reiseverkehr erfasst: Fluggesellschaften aus den VAE strichen mehrere Regionalflüge, und Behörden riefen Passagiere nur wenige Stunden vor Abflug dazu auf, ihre Flugzeiten erneut zu bestätigen. Obwohl die Flughäfen in Dubai und Abu Dhabi weiterhin geöffnet sind, warnen Logistikexperten, dass weitere Raketenangriffe oder eine längere Sperrung der Straße von Hormus die Versicherungskosten in die Höhe treiben und Lieferketten erheblich stören könnten. Unternehmen überprüfen derzeit ihre Notfallpläne für Reisen und Evakuierungen.