
Der Flughafen Wien (VIE) unterstützt den Entwurf der Bundesregierung zur Novelle des Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetzes (UVP-G) und bezeichnet die Reform als „längst überfälligen Befreiungsschlag für wichtige Verkehrsinvestitionen“. In einer Stellungnahme vom 21. September 2026 erklärte Dr. Günther Ofner, Vorstand der Flughafen-Wien AG, dass das derzeitige Genehmigungschaos – das inklusive Gerichtsverfahren oft mehr als zehn Jahre dauert – Österreich für groß angelegte Luftfahrt- und Logistikprojekte unattraktiv mache. Der neue Entwurf sieht strengere Fristen für Behörden und Einwender vor, eine frühzeitige Einbindung der Öffentlichkeit sowie eine Straffung des Beschwerdeverfahrens, damit Entscheidungen schneller rechtskräftig werden. Ofner betonte: „Märkte, Technologien und Baukosten ändern sich schneller, als unsere Akten vorankommen; Investoren brauchen Rechtssicherheit innerhalb eines Geschäftszyklus, nicht danach.“
Würde die UVP-G-Novelle in der aktuellen Form verabschiedet, würde Österreich zudem mit der jüngsten EU-Rechtsprechung Schritt halten, die digitale Einreichungen, Ein-Hörungs-Verfahren und kumulative Umweltprüfungen anstelle von Einzelprojektbewertungen fördert. Für den Flughafen Wien könnte dies die lang geplanten Modernisierungen von Terminal 3, Frachtanlagen und einem Schienen-/Straßen-Intermodalzentrum, die sich derzeit in der Vorprüfungsphase befinden, beschleunigen. Der Betreiber berichtet, dass Verzögerungen bereits zu zweistelligen Kostensteigerungen geführt und Fluggesellschaften dazu veranlasst haben, ihr Wachstum in der Region anderswo zu planen.
Geschäftsreisende begrüßen die Aussicht auf eine reibungslosere Kapazitätserweiterung. Der Reise-Management-Verband tma-austria weist darauf hin, dass der Flughafen Wien rund 70 % des österreichischen Geschäftsreisendenverkehrs abwickelt; langwierige Engpässe könnten Konferenzen und zahlungskräftige Touristen nach München oder Prag abziehen. Logistikverbände wie der Zentralverband Spedition & Logistik betonen, dass schnellere Genehmigungen für Frachtterminals entscheidend sind, um Nearshoring-Lieferketten in Österreich zu halten.
Die nächsten praktischen Schritte umfassen eine vierwöchige öffentliche Konsultation, eine erwartete Parlamentsdebatte im Oktober und die Umsetzung Anfang 2027. Unternehmen, die Umzugsprojekte oder verstärkte Reisen nach Österreich planen, sollten die endgültige Fassung genau verfolgen: Kürzere Genehmigungsfristen könnten Erdarbeiten, Baulärm und temporäre Verkehrsbehinderungen bereits Mitte 2027 vorziehen, gleichzeitig aber auch zusätzliche Kapazitäten an Gates, Lounges und Zoll schneller als bisher erwartet bereitstellen.
Würde die UVP-G-Novelle in der aktuellen Form verabschiedet, würde Österreich zudem mit der jüngsten EU-Rechtsprechung Schritt halten, die digitale Einreichungen, Ein-Hörungs-Verfahren und kumulative Umweltprüfungen anstelle von Einzelprojektbewertungen fördert. Für den Flughafen Wien könnte dies die lang geplanten Modernisierungen von Terminal 3, Frachtanlagen und einem Schienen-/Straßen-Intermodalzentrum, die sich derzeit in der Vorprüfungsphase befinden, beschleunigen. Der Betreiber berichtet, dass Verzögerungen bereits zu zweistelligen Kostensteigerungen geführt und Fluggesellschaften dazu veranlasst haben, ihr Wachstum in der Region anderswo zu planen.
Geschäftsreisende begrüßen die Aussicht auf eine reibungslosere Kapazitätserweiterung. Der Reise-Management-Verband tma-austria weist darauf hin, dass der Flughafen Wien rund 70 % des österreichischen Geschäftsreisendenverkehrs abwickelt; langwierige Engpässe könnten Konferenzen und zahlungskräftige Touristen nach München oder Prag abziehen. Logistikverbände wie der Zentralverband Spedition & Logistik betonen, dass schnellere Genehmigungen für Frachtterminals entscheidend sind, um Nearshoring-Lieferketten in Österreich zu halten.
Die nächsten praktischen Schritte umfassen eine vierwöchige öffentliche Konsultation, eine erwartete Parlamentsdebatte im Oktober und die Umsetzung Anfang 2027. Unternehmen, die Umzugsprojekte oder verstärkte Reisen nach Österreich planen, sollten die endgültige Fassung genau verfolgen: Kürzere Genehmigungsfristen könnten Erdarbeiten, Baulärm und temporäre Verkehrsbehinderungen bereits Mitte 2027 vorziehen, gleichzeitig aber auch zusätzliche Kapazitäten an Gates, Lounges und Zoll schneller als bisher erwartet bereitstellen.
Quelle: Flughafen Wien Press Office