
Ein neues landesweit am 23. September eingeführtes „Sicherheitsreise“-Regelwerk sorgt für Unruhe bei multinationalen Technologieunternehmen in China. Demnach müssen ausländische Mitarbeiter, die sich innerhalb eines Kalendermonats mehr als viermal zwischen Provinzen bewegen, ihre Reiseroute online bei den örtlichen Sicherheitsbehörden melden. Unternehmen mit mehr als 50 ausländischen Beschäftigten sind verpflichtet, einen Compliance-Beauftragten zu benennen und vierteljährliche Mobilitätsberichte einzureichen. Beobachter sehen darin eine Ausweitung des chinesischen Sozialkreditsystems auf die Mobilität von Fachkräften.
Branchenverbände wie die Europäische Handelskammer warnen vor steigenden Kosten und Datenschutzrisiken. Eine interne Umfrage, die DW vorliegt, zeigt, dass 63 Prozent der Befragten eine versehentliche Offenlegung von F&E-Standorten befürchten, während 48 Prozent längere Genehmigungszeiten erwarten, was kurzfristige Projekte gefährden könnte. Mehrere große Halbleiter-Designfirmen prüfen Berichten zufolge, ob sie regionale Schulungen nach Singapur oder Taipeh verlegen, wo die Reiseorganisation einfacher ist.
Chinesische Behörden verteidigen die Maßnahme als notwendige Sicherheitsvorkehrung und verweisen darauf, dass die Zahl der ausländischen Einwohner seit der Wiederöffnung der Grenzen auf 845.000 gestiegen ist. Die Strafverfolgungsbehörden benötigen aktuelle Kontaktdaten für Notfälle. Sie betonen, dass das Online-Portal nur grundlegende Pass- und Telefonnummern abfragt und die Daten verschlüsselt werden.
In der Praxis müssen Personalabteilungen die neuen Meldefelder in bestehende Verwaltungssysteme integrieren, Mitarbeiter in Compliance-Regeln schulen und mit Reisebüros zusammenarbeiten, um auch außerhalb offizieller Kanäle gebuchte Zwischenstrecken zu erfassen. Bei Nichtmeldung drohen Bußgelder von bis zu 50.000 RMB für Unternehmen und 10.000 RMB für Reisende sowie mögliche Überprüfungen des Visastatus.
Mobilitätsexperten raten zu sofortigem Handeln: Bestehende Genehmigungsprozesse prüfen, Vielreisende identifizieren und lokale Sicherheitsbehörden kontaktieren, um Unklarheiten zu klären – insbesondere für Mitarbeiter mit landesweiten Vertriebsgebieten. Zudem sollte die neue Compliance-Anforderung bereits in die Budgetplanung für China-Einsätze 2027 einfließen.
Branchenverbände wie die Europäische Handelskammer warnen vor steigenden Kosten und Datenschutzrisiken. Eine interne Umfrage, die DW vorliegt, zeigt, dass 63 Prozent der Befragten eine versehentliche Offenlegung von F&E-Standorten befürchten, während 48 Prozent längere Genehmigungszeiten erwarten, was kurzfristige Projekte gefährden könnte. Mehrere große Halbleiter-Designfirmen prüfen Berichten zufolge, ob sie regionale Schulungen nach Singapur oder Taipeh verlegen, wo die Reiseorganisation einfacher ist.
Chinesische Behörden verteidigen die Maßnahme als notwendige Sicherheitsvorkehrung und verweisen darauf, dass die Zahl der ausländischen Einwohner seit der Wiederöffnung der Grenzen auf 845.000 gestiegen ist. Die Strafverfolgungsbehörden benötigen aktuelle Kontaktdaten für Notfälle. Sie betonen, dass das Online-Portal nur grundlegende Pass- und Telefonnummern abfragt und die Daten verschlüsselt werden.
In der Praxis müssen Personalabteilungen die neuen Meldefelder in bestehende Verwaltungssysteme integrieren, Mitarbeiter in Compliance-Regeln schulen und mit Reisebüros zusammenarbeiten, um auch außerhalb offizieller Kanäle gebuchte Zwischenstrecken zu erfassen. Bei Nichtmeldung drohen Bußgelder von bis zu 50.000 RMB für Unternehmen und 10.000 RMB für Reisende sowie mögliche Überprüfungen des Visastatus.
Mobilitätsexperten raten zu sofortigem Handeln: Bestehende Genehmigungsprozesse prüfen, Vielreisende identifizieren und lokale Sicherheitsbehörden kontaktieren, um Unklarheiten zu klären – insbesondere für Mitarbeiter mit landesweiten Vertriebsgebieten. Zudem sollte die neue Compliance-Anforderung bereits in die Budgetplanung für China-Einsätze 2027 einfließen.
Quelle: Deutsche Welle