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VAE setzen alle von Iran betriebenen Flüge aus und berufen sich auf US-Sanktionen

Sept. 25, 2026
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VAE setzen alle von Iran betriebenen Flüge aus und berufen sich auf US-Sanktionen
Die Generalbehörde für Zivilluftfahrt der VAE (GCAA) hat die sofortige Aussetzung aller Passagier- und Frachtflüge iranischer Fluggesellschaften von und zu den Emiraten angeordnet. Die Mitteilung, die am Abend des 24. September veröffentlicht wurde, erfolgte nur wenige Stunden nachdem Washington seine Sekundärsanktionen ausgeweitet hatte, die iranischen Airlines die Nutzung ausländischer Flughäfen und Bodenabfertigungsdienste untersagen. Obwohl die Maßnahme die in den VAE ansässigen Fluggesellschaften nicht betrifft, entfallen dadurch mehr als 70 wöchentliche Verbindungen zwischen Dubai, Sharjah und Abu Dhabi zu den Städten Teheran, Shiraz, Mashhad und Isfahan. Branchenanalysten warnen, dass durch die Aussetzung in der kommenden Woche bis zu 12.000 Reisende gestrandet sein könnten, viele davon nutzen den Dubai International Airport als Transitknotenpunkt für Weiterflüge nach Asien, Europa und Nordamerika. Iranische Staatsbürger mit Wohnsitz in den VAE, die regelmäßig aus familiären oder geschäftlichen Gründen pendeln, werden geraten, auf Fluggesellschaften aus Drittstaaten umzubuchen oder Umsteigeverbindungen über Doha oder Istanbul zu wählen. Auch Luftfrachtspediteure wurden angewiesen, Buchungen auf iranischen Flugzeugen einzustellen. Die Freihandelszone Jebel Ali in Dubai beherbergt eines der verkehrsreichsten Zentren für verderbliche Waren in der Region, weshalb Exporteure von Frischwaren und Pharmazeutika nun eilig alternative Kapazitäten bei Emirates SkyCargo oder über Straßenverbindungen durch Oman organisieren. Logistikexperten warnen, dass die Kosten für die Kühlkette um 20 bis 25 Prozent steigen könnten, falls die Aussetzung länger als zwei Wochen andauert. Auf Handelssanktionen spezialisierte Kanzleien weisen darauf hin, dass Unternehmen in den VAE nun verstärkte Sorgfaltsprüfungen durchführen müssen, um sicherzustellen, dass wiederexportierte Waren nicht letztlich auf iranischen Flugzeugen transportiert werden, da dies US-Strafen nach sich ziehen könnte. Firmen mit Lieferketten zwischen den VAE und Iran – insbesondere im Bereich Baustoffe und Autoteile – werden aufgefordert, ihre Verträge auf höhere Gewalt-Klauseln zu überprüfen und alternative Incoterms in Betracht zu ziehen. Für Reisende lautet der praktische Rat: Reiserouten prüfen, alle Ticketbelege für Rückerstattungsansprüche aufbewahren und die Kanäle der GCAA sowie der Fluggesellschaften täglich beobachten. Die Behörden der VAE betonen, dass das Flugverbot bis auf Weiteres gilt, doch Luftfahrtexperten gehen davon aus, dass eine Neubewertung vor allem von der geopolitischen Entwicklung der US-Iran-Gespräche abhängen wird und weniger von rein operativen Faktoren.
Quelle: Al Khaleej

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