
Eine am 7. Oktober veröffentlichte und am 9. Oktober ausführlich analysierte Entscheidung (2026 FC 1228) gibt ausländischen Staatsangehörigen, die von früheren Ausweisungen betroffen sind, neue Hoffnung. Richter Grant hob die Ablehnung einer Rückkehrgenehmigung nach Kanada (Authorization to Return to Canada, ARC) durch IRCC auf, da der Sachbearbeiter es versäumt hatte, umfangreiche Nachweise über die Integration des Antragstellers im Ausland – darunter Arbeitszeugnisse, Bildungsnachweise und Geschäftsdokumente – angemessen zu berücksichtigen.
Nach dem Immigration and Refugee Protection Act muss jede Person, die aus Kanada ausgewiesen wurde, vor der Wiedereinreise eine ARC beantragen. Die Sachbearbeiter bewerten dabei Faktoren wie die Gründe der Ausweisung, das Risiko erneuter Verstöße und aktuelle Bindungen im Ausland. Im vorliegenden Fall konzentrierte sich der Sachbearbeiter fast ausschließlich auf frühere Verstöße und eine einzelne Einkommensangabe, während stärkere Belege für die Rehabilitation ignoriert wurden. Richter Grant erklärte die Entscheidung für unangemessen und verwies die Akte an einen neuen Sachbearbeiter zurück.
Obwohl die Entscheidung keine Garantie für die Erteilung der ARC darstellt, stellt sie klar, dass das Ignorieren relevanter Beweise gegen verwaltungsrechtliche Standards verstößt. Für Mobility-Manager ergibt sich daraus eine wichtige Verfahrensregel: Bei der Vorbereitung von ARC-Anträgen für ehemalige Entsandte sollten Beschäftigung, Ausbildung und gesellschaftliche Bindungen im Ausland detailliert dokumentiert und deutlich hervorgehoben werden. Wird in einem Ablehnungsschreiben diese Beweislage übergangen, kann eine gerichtliche Überprüfung erfolgreich sein.
Der Fall verdeutlicht zudem die engen Fristen – 60 Tage ab Zustellung bei Ablehnungen im Ausland. Arbeitgeber, die eine Wiedereinstellung zuvor ausgewiesener Mitarbeiter erwägen, sollten frühzeitig rechtlichen Beistand hinzuziehen, um Berufungsoptionen zu sichern.
Nach dem Immigration and Refugee Protection Act muss jede Person, die aus Kanada ausgewiesen wurde, vor der Wiedereinreise eine ARC beantragen. Die Sachbearbeiter bewerten dabei Faktoren wie die Gründe der Ausweisung, das Risiko erneuter Verstöße und aktuelle Bindungen im Ausland. Im vorliegenden Fall konzentrierte sich der Sachbearbeiter fast ausschließlich auf frühere Verstöße und eine einzelne Einkommensangabe, während stärkere Belege für die Rehabilitation ignoriert wurden. Richter Grant erklärte die Entscheidung für unangemessen und verwies die Akte an einen neuen Sachbearbeiter zurück.
Obwohl die Entscheidung keine Garantie für die Erteilung der ARC darstellt, stellt sie klar, dass das Ignorieren relevanter Beweise gegen verwaltungsrechtliche Standards verstößt. Für Mobility-Manager ergibt sich daraus eine wichtige Verfahrensregel: Bei der Vorbereitung von ARC-Anträgen für ehemalige Entsandte sollten Beschäftigung, Ausbildung und gesellschaftliche Bindungen im Ausland detailliert dokumentiert und deutlich hervorgehoben werden. Wird in einem Ablehnungsschreiben diese Beweislage übergangen, kann eine gerichtliche Überprüfung erfolgreich sein.
Der Fall verdeutlicht zudem die engen Fristen – 60 Tage ab Zustellung bei Ablehnungen im Ausland. Arbeitgeber, die eine Wiedereinstellung zuvor ausgewiesener Mitarbeiter erwägen, sollten frühzeitig rechtlichen Beistand hinzuziehen, um Berufungsoptionen zu sichern.
Quelle: Alisa Immigration
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