
Australiens lang erwartetes 4 + 1-Jahres-Arbeitsvisum wurde am 1. November 2025 offiziell für Online-Anträge geöffnet. Der neue Visastrom ersetzt mehrere bisherige temporäre Fachkräftevisa (darunter die 482 TSS und 494 Regional Skilled Employer–Sponsored Visa) durch einen einzigen, flexibleren Weg, der darauf abzielt, hochqualifizierte Talente aus aller Welt anzuziehen und langfristig zu binden.
Im Gegensatz zu seinen Vorgängern gewährt das Visum zunächst einen vierjährigen Aufenthalt mit der Freiheit, den Arbeitgeber innerhalb einer genehmigten Branchenliste zu wechseln (Gesundheitswesen, Technologie, Bauwesen, Landwirtschaft, Bildung und erneuerbare Energien sind dabei vorrangige Sektoren). Nach vier ununterbrochenen Jahren können Inhaber eine einjährige Verlängerung („+1“) beantragen, die die Voraussetzungen für eine direkte Bewerbung um eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung erfüllt. Das Innenministerium hat ein Mindesteinkommen von 90.000 AUD festgelegt (alle zwei Jahre indexiert), um sowohl Migranten als auch einheimische Arbeitnehmer zu schützen, während für Jobs in ausgewiesenen Regionalgebieten eine zweijährige steuerfreie Förderung angeboten wird.
Regierungsmodelle gehen davon aus, dass das Programm im ersten Jahr 120.000 Fachkräfte anziehen könnte, was die chronischen Engpässe im Gesundheitswesen, Ingenieurwesen und beim Ausbau der sauberen Energien lindert. Branchenverbände wie die Australian Chamber of Commerce loben die vereinfachten Regeln und weisen darauf hin, dass das bisherige komplexe Visasystem dringend benötigte internationale Talente abschreckte. Gewerkschaften warnen jedoch, dass eine strenge Kontrolle unerlässlich ist, um Ausbeutung zu verhindern – insbesondere in niedrig bezahlten Pflege- und Gastronomieberufen, die unter der Gehaltsschwelle liegen.
Für Unternehmen ergeben sich sofortige Vorteile: ein schnellerer, vollständig digitaler Bearbeitungsprozess (Ziel: 8–12 Wochen), die Möglichkeit, grenzüberschreitend ohne mehrstufige Nominierungsverfahren zu rekrutieren, sowie staatliche Zuschüsse für regionale Sponsoringmaßnahmen. Multinationale Konzerne, die große Projekte im Aerotropolis von West-Sydney, im Wasserstoffzentrum Pilbara oder in der Olympischen Infrastruktur von Queensland planen, haben bereits angekündigt, ihre Rekrutierung auf das 4 + 1-Modell umzustellen. Internationale Fachkräfte erhalten volle Arbeitsrechte für ihre Ehepartner, Zugang zu Medicare und einen klar definierten, zeitlich begrenzten Weg zur dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung – ein Angebot, das Wettbewerber wie Kanada und Großbritannien erst langsam nachbilden.
Praktischer Tipp: Arbeitgeber können Nominierungs- und Visumanträge gleichzeitig über die neue ImmiAccount-Oberfläche einreichen; frühe Antragsteller berichten von einer Zeitersparnis von bis zu sechs Wochen im Vergleich zum bisherigen TSS-Verfahren. Personalabteilungen sollten ihre Mobilitätsrichtlinien umgehend anpassen, um Gehaltsbänder und regionale Anreize mit den neuen gesetzlichen Mindestanforderungen in Einklang zu bringen.
Im Gegensatz zu seinen Vorgängern gewährt das Visum zunächst einen vierjährigen Aufenthalt mit der Freiheit, den Arbeitgeber innerhalb einer genehmigten Branchenliste zu wechseln (Gesundheitswesen, Technologie, Bauwesen, Landwirtschaft, Bildung und erneuerbare Energien sind dabei vorrangige Sektoren). Nach vier ununterbrochenen Jahren können Inhaber eine einjährige Verlängerung („+1“) beantragen, die die Voraussetzungen für eine direkte Bewerbung um eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung erfüllt. Das Innenministerium hat ein Mindesteinkommen von 90.000 AUD festgelegt (alle zwei Jahre indexiert), um sowohl Migranten als auch einheimische Arbeitnehmer zu schützen, während für Jobs in ausgewiesenen Regionalgebieten eine zweijährige steuerfreie Förderung angeboten wird.
Regierungsmodelle gehen davon aus, dass das Programm im ersten Jahr 120.000 Fachkräfte anziehen könnte, was die chronischen Engpässe im Gesundheitswesen, Ingenieurwesen und beim Ausbau der sauberen Energien lindert. Branchenverbände wie die Australian Chamber of Commerce loben die vereinfachten Regeln und weisen darauf hin, dass das bisherige komplexe Visasystem dringend benötigte internationale Talente abschreckte. Gewerkschaften warnen jedoch, dass eine strenge Kontrolle unerlässlich ist, um Ausbeutung zu verhindern – insbesondere in niedrig bezahlten Pflege- und Gastronomieberufen, die unter der Gehaltsschwelle liegen.
Für Unternehmen ergeben sich sofortige Vorteile: ein schnellerer, vollständig digitaler Bearbeitungsprozess (Ziel: 8–12 Wochen), die Möglichkeit, grenzüberschreitend ohne mehrstufige Nominierungsverfahren zu rekrutieren, sowie staatliche Zuschüsse für regionale Sponsoringmaßnahmen. Multinationale Konzerne, die große Projekte im Aerotropolis von West-Sydney, im Wasserstoffzentrum Pilbara oder in der Olympischen Infrastruktur von Queensland planen, haben bereits angekündigt, ihre Rekrutierung auf das 4 + 1-Modell umzustellen. Internationale Fachkräfte erhalten volle Arbeitsrechte für ihre Ehepartner, Zugang zu Medicare und einen klar definierten, zeitlich begrenzten Weg zur dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung – ein Angebot, das Wettbewerber wie Kanada und Großbritannien erst langsam nachbilden.
Praktischer Tipp: Arbeitgeber können Nominierungs- und Visumanträge gleichzeitig über die neue ImmiAccount-Oberfläche einreichen; frühe Antragsteller berichten von einer Zeitersparnis von bis zu sechs Wochen im Vergleich zum bisherigen TSS-Verfahren. Personalabteilungen sollten ihre Mobilitätsrichtlinien umgehend anpassen, um Gehaltsbänder und regionale Anreize mit den neuen gesetzlichen Mindestanforderungen in Einklang zu bringen.
Quelle: Walk Move News portal