
Die öffentliche Plattform „Work in Finland“ hat heute die zweitägige TalentMatch x Tech & IT Messe gestartet – eine komplett online stattfindende Veranstaltung, die finnische Arbeitgeber mit internationalen Spezialisten aus den Bereichen Software, KI, Cybersicherheit und Mikroelektronik zusammenbringen soll. Das kostenlose Event kombiniert eine virtuelle Jobmesse mit gezielten Einzelgesprächen, Expertenpanels zu Umzug und Lebenslauf-Tipps sowie Präsentationen der Städte Helsinki, Espoo, Tampere, Turku, Vantaa und Oulu.
TalentMatch findet nun im dritten Jahr statt und ist zu einem zentralen Baustein der finnischen Talent-Boost-Immigrationsstrategie geworden, die dem akuten Mangel von 15.000 bis 20.000 IT-Fachkräften bis 2030 entgegenwirken will. Innerhalb der ersten 48 Stunden meldeten sich über 1.500 vorab geprüfte ausländische Kandidaten an, wobei die größte Nachfrage aus Indien, Nigeria und Brasilien stammt. Recruiter von 60 finnischen Unternehmen – darunter Nokia, KONE und wachstumsstarke Start-ups – bieten sowohl vor Ort als auch remote Arbeitsplätze an; viele mittelständische Firmen berichten, dass 20 bis 30 % ihrer Neueinstellungen inzwischen über TalentMatch zustande kommen.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Messen laufen alle Sessions auf Englisch und sind so terminiert, dass sie von Nordamerika bis Asien gut erreichbar sind. Neu in diesem Jahr ist die „Relocation Clinic“, betreut vom finnischen Migrationsdienst Migri und der Handelskammer der Region Helsinki. Kandidaten können hier zehnminütige Termine buchen, um Fragen zu Arbeitserlaubnissen und Familienzusammenführung zu klären. Die Veranstalter betonen, dass dies die Unsicherheit der Arbeitgeber bezüglich der Bearbeitungszeiten – derzeit sechs bis acht Wochen für Schnellverfahren – verringert.
Für die Kommunen ist die Messe auch eine Plattform zur Talentsicherung. Die Städte werben mit subventionierter Kinderbetreuung, englischsprachigen Schulen und Programmen zur Beschäftigung von Ehepartnern, um kurzfristige Einstellungen in langfristige Aufenthalte zu verwandeln und so das Regierungsziel einer positiven Nettozuwanderung bis 2028 zu unterstützen. Personalverantwortliche raten Unternehmen, Interviewtermine frühzeitig zu reservieren und sich auf hybride Arbeitsmodelle einzustellen: 42 % der vorab geprüften Kandidaten bevorzugen es, die ersten drei bis sechs Monate aus dem Ausland remote zu arbeiten, bevor sie umziehen.
TalentMatch findet nun im dritten Jahr statt und ist zu einem zentralen Baustein der finnischen Talent-Boost-Immigrationsstrategie geworden, die dem akuten Mangel von 15.000 bis 20.000 IT-Fachkräften bis 2030 entgegenwirken will. Innerhalb der ersten 48 Stunden meldeten sich über 1.500 vorab geprüfte ausländische Kandidaten an, wobei die größte Nachfrage aus Indien, Nigeria und Brasilien stammt. Recruiter von 60 finnischen Unternehmen – darunter Nokia, KONE und wachstumsstarke Start-ups – bieten sowohl vor Ort als auch remote Arbeitsplätze an; viele mittelständische Firmen berichten, dass 20 bis 30 % ihrer Neueinstellungen inzwischen über TalentMatch zustande kommen.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Messen laufen alle Sessions auf Englisch und sind so terminiert, dass sie von Nordamerika bis Asien gut erreichbar sind. Neu in diesem Jahr ist die „Relocation Clinic“, betreut vom finnischen Migrationsdienst Migri und der Handelskammer der Region Helsinki. Kandidaten können hier zehnminütige Termine buchen, um Fragen zu Arbeitserlaubnissen und Familienzusammenführung zu klären. Die Veranstalter betonen, dass dies die Unsicherheit der Arbeitgeber bezüglich der Bearbeitungszeiten – derzeit sechs bis acht Wochen für Schnellverfahren – verringert.
Für die Kommunen ist die Messe auch eine Plattform zur Talentsicherung. Die Städte werben mit subventionierter Kinderbetreuung, englischsprachigen Schulen und Programmen zur Beschäftigung von Ehepartnern, um kurzfristige Einstellungen in langfristige Aufenthalte zu verwandeln und so das Regierungsziel einer positiven Nettozuwanderung bis 2028 zu unterstützen. Personalverantwortliche raten Unternehmen, Interviewtermine frühzeitig zu reservieren und sich auf hybride Arbeitsmodelle einzustellen: 42 % der vorab geprüften Kandidaten bevorzugen es, die ersten drei bis sechs Monate aus dem Ausland remote zu arbeiten, bevor sie umziehen.
Quelle: Work in Finland