
Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) bestätigte am 11. November 2025, dass Bundesrat **Ignazio Cassis** am 13. und 14. November nach Berlin reisen wird, um sich mit dem deutschen Außenminister Johann Wadephul und der Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan zu treffen. Während auf der Agenda geopolitische Brennpunkte wie die Ukraine und Gaza stehen, betonen Schweizer Behörden, dass die europapolitischen Themen und die praktische Umsetzung des **Schengen-Einreise-/Ausreisesystems (EES)** im Mittelpunkt der bilateralen Gespräche stehen werden.
Deutschland ist der wichtigste Handelspartner der Schweiz und die Hauptquelle der **65.000 täglichen Grenzgänger**, die aus Baden-Württemberg und Bayern in die Nordschweiz pendeln. Beide Regierungen sind bestrebt, Engpässe zu vermeiden, wenn im kommenden Frühjahr die vollständigen biometrischen Grenzkontrollen unter EES an den Grenzübergängen Basel/Weil am Rhein und am Busbahnhof des Zürcher Hauptbahnhofs eingeführt werden. Von Cassis wird erwartet, dass er in Berlin auf Vereinbarungen zum Echtzeit-Datenaustausch und zusätzliche deutsche Personalressourcen an den gemeinsam betriebenen Grenzstellen drängt.
Ein weiterer Punkt auf der Agenda ist das am selben Tag in Bern vorgestellte institutionelle Paket zwischen der Schweiz und der EU. Schweizer Diplomaten wollen den Berlin-Besuch nutzen, um die deutsche Unterstützung für eine beschleunigte Durchsetzung des Abkommens in den EU-Gremien auszuloten – entscheidend, wenn Bern hofft, den Vertrag vor dem Referendumsfenster im nächsten Sommer zu unterzeichnen. Für Programme zur Mobilität von Unternehmen stehen viel auf dem Spiel: Ein reibungsloser Start des EES und ein institutionelles Abkommen würden die Wartezeiten für Geschäftsreisende an Landgrenzen verkürzen und langfristige regulatorische Sicherheit für inner-europäische Mitarbeitermobilität schaffen.
Anbieter von Geschäftsreisen beobachten die Entwicklungen genau. Die Lufthansa Group (einschließlich SWISS) befürchtet, dass eine mangelhafte Koordination die Umsteigezeiten in Zürich und Frankfurt verlängern könnte, was das Hub-and-Spoke-Modell der Gruppe beeinträchtigen würde. Gleichzeitig setzt sich die Schweizerisch-Deutsche Handelskammer bei beiden Regierungen dafür ein, gemeinsame Leitlinien für Unternehmen zu erarbeiten, die regelmäßig Techniker für Tageseinsätze über den Rhein schicken, um sicherzustellen, dass Passscans und EES-Registrierungen außerhalb der Stoßzeiten erfolgen können.
Mobilitätsmanager sollten die Berliner Gespräche auf konkrete Ergebnisse hin beobachten: 1) eine schweizerisch-deutsche technische Arbeitsgruppe zum EES, 2) Zusagen zur Beibehaltung der aktuellen **COVID-bedingten Homeoffice-Steuererleichterungen**, solange die dauerhafte 40 %-Regel noch auf ihre Ratifizierung wartet, und 3) ein Update zu Kapazitätserweiterungen auf der Bahnstrecke Zürich–Stuttgart, die viele Unternehmen inzwischen als klimafreundliche Alternative zu Kurzstreckenflügen nutzen.
Deutschland ist der wichtigste Handelspartner der Schweiz und die Hauptquelle der **65.000 täglichen Grenzgänger**, die aus Baden-Württemberg und Bayern in die Nordschweiz pendeln. Beide Regierungen sind bestrebt, Engpässe zu vermeiden, wenn im kommenden Frühjahr die vollständigen biometrischen Grenzkontrollen unter EES an den Grenzübergängen Basel/Weil am Rhein und am Busbahnhof des Zürcher Hauptbahnhofs eingeführt werden. Von Cassis wird erwartet, dass er in Berlin auf Vereinbarungen zum Echtzeit-Datenaustausch und zusätzliche deutsche Personalressourcen an den gemeinsam betriebenen Grenzstellen drängt.
Ein weiterer Punkt auf der Agenda ist das am selben Tag in Bern vorgestellte institutionelle Paket zwischen der Schweiz und der EU. Schweizer Diplomaten wollen den Berlin-Besuch nutzen, um die deutsche Unterstützung für eine beschleunigte Durchsetzung des Abkommens in den EU-Gremien auszuloten – entscheidend, wenn Bern hofft, den Vertrag vor dem Referendumsfenster im nächsten Sommer zu unterzeichnen. Für Programme zur Mobilität von Unternehmen stehen viel auf dem Spiel: Ein reibungsloser Start des EES und ein institutionelles Abkommen würden die Wartezeiten für Geschäftsreisende an Landgrenzen verkürzen und langfristige regulatorische Sicherheit für inner-europäische Mitarbeitermobilität schaffen.
Anbieter von Geschäftsreisen beobachten die Entwicklungen genau. Die Lufthansa Group (einschließlich SWISS) befürchtet, dass eine mangelhafte Koordination die Umsteigezeiten in Zürich und Frankfurt verlängern könnte, was das Hub-and-Spoke-Modell der Gruppe beeinträchtigen würde. Gleichzeitig setzt sich die Schweizerisch-Deutsche Handelskammer bei beiden Regierungen dafür ein, gemeinsame Leitlinien für Unternehmen zu erarbeiten, die regelmäßig Techniker für Tageseinsätze über den Rhein schicken, um sicherzustellen, dass Passscans und EES-Registrierungen außerhalb der Stoßzeiten erfolgen können.
Mobilitätsmanager sollten die Berliner Gespräche auf konkrete Ergebnisse hin beobachten: 1) eine schweizerisch-deutsche technische Arbeitsgruppe zum EES, 2) Zusagen zur Beibehaltung der aktuellen **COVID-bedingten Homeoffice-Steuererleichterungen**, solange die dauerhafte 40 %-Regel noch auf ihre Ratifizierung wartet, und 3) ein Update zu Kapazitätserweiterungen auf der Bahnstrecke Zürich–Stuttgart, die viele Unternehmen inzwischen als klimafreundliche Alternative zu Kurzstreckenflügen nutzen.
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