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Ottawas Einwanderungsplan 2026-2028 bevorzugt vorübergehend in Kanada lebende Personen

Nov. 13, 2025
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Ottawas Einwanderungsplan 2026-2028 bevorzugt vorübergehend in Kanada lebende Personen
In einer bedeutenden politischen Kehrtwende bestätigte Einwanderungsministerin Lena Diab diese Woche, dass Kanadas nächster dreijähriger Einwanderungsplan den Schwerpunkt darauf legen wird, temporäre Bewohner – internationale Studierende, Inhaber von Arbeitserlaubnissen und Schutzberechtigte – in dauerhafte Einwohner umzuwandeln. Während das Gesamtziel für dauerhafte Aufenthaltsgenehmigungen bei 380.000 pro Jahr stabil bleibt, werden 64 % der Plätze für 2026 für wirtschaftliche Einwanderer reserviert, mit besonderem Fokus auf Kandidaten, die bereits kanadische Arbeits- oder Studienerfahrung vorweisen können.

Express Entry bleibt der wichtigste Weg, wobei die Quoten für Hochqualifizierte 2026 leicht auf 109.000 sinken, bevor sie wieder ansteigen. Die eigentliche Sensation ist die dramatische Ausweitung des Provincial Nominee Program (PNP), das von 55.000 Plätzen in diesem Jahr auf 91.500 im Jahr 2026 ansteigt – ein Plus von 66 %. Die Provinzen können damit gezielt Arbeitnehmer und Absolventen nominieren, die bereits in ihren lokalen Wirtschaften integriert sind, was Arbeitgebern mehr Sicherheit gibt, dass wichtige Talente bleiben können. Einmalige Maßnahmen werden zudem 33.000 ländliche und gefragte Arbeitskräfte beschleunigt aufnehmen und bis zu 115.000 Schutzberechtigten innerhalb von zwei Jahren eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung gewähren.

Ottawas Einwanderungsplan 2026-2028 bevorzugt vorübergehend in Kanada lebende Personen


Für Unternehmen ist die Botschaft klar: Die Bindung bestehender ausländischer Talente wird einfacher als die Rekrutierung aus dem Ausland. Personalabteilungen sollten ihre ausländischen Mitarbeiterbestände überprüfen und geeignete Mitarbeitende ermutigen, eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung über die Canadian Experience Class oder die provinziellen Programme anzustreben. Recruiter müssen möglicherweise auch ihre globalen Beschaffungsstrategien überdenken, da die Quoten für temporäre Bewohner (Studierende und ausländische Arbeitskräfte) 2026 um mehr als 40 % sinken.

Die Provinzregierungen, insbesondere in Atlantik-Kanada und den Prärien, begrüßen die höheren PNP-Kontingente und argumentieren, dass diese helfen werden, dem demografischen Wandel und regionalen Arbeitskräftemangel entgegenzuwirken. Siedlungsagenturen warnen jedoch, dass die Finanzierungsmodelle angepasst werden müssen, um sicherzustellen, dass Neuankömmlinge ausreichend Wohnraum und Integrationsdienste erhalten.

Strategisch zielt der Plan darauf ab, die öffentliche Sorge über das schnelle Bevölkerungswachstum mit dem Bedarf der Arbeitgeber an Fachkräften in Einklang zu bringen. Indem Kandidaten bevorzugt werden, die bereits durch Studium oder Arbeitserlaubnis geprüft sind, will Ottawa Rückstände abbauen, Betrug eindämmen und bessere Arbeitsmarktergebnisse erzielen – und gleichzeitig der Welt signalisieren, dass Kanada weiterhin qualifizierte Migranten willkommen heißt, die bereit sind, hier Wurzeln zu schlagen.
Quelle: The Economic Times

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