
Die Grenzschutzbehörde Kainuu hat ein Strafverfahren gegen zwei Forstunternehmen mit Sitz in Sotkamo eingeleitet, die verdächtigt werden, das finnische Arbeitserlaubnissystem missbraucht zu haben, um fast 180 ausländische Staatsangehörige unter falschen Vorwänden ins Land zu bringen. Fünf Personen – darunter ein ukrainischer Staatsbürger und nepalesische Vermittler – befinden sich bereits in Haft. Die Vorwürfe umfassen schwere Beihilfe zur illegalen Einreise, schwere Erpressung und Menschenhandel.
Den Behörden zufolge erhielten die Firmen Aufenthaltserlaubnisse für Motorsensen-Bediener und Saisonholzfäller, stellten jedoch entweder die versprochenen Arbeitsplätze nicht bereit oder zwangen die Beschäftigten zu 18-Stunden-Schichten in abgelegenen Wäldern bei Löhnen unter dem Mindestlohn. Zu den Opfern, von denen viele bis zu 3.500 Euro an Vermittlungsgebühren zahlten, gehörten über 50 nepalesische Arbeiter, die von Passkonfiszierung und Kündigungsdrohungen bei Beschwerden berichteten.
Der Betrug wurde aufgedeckt, nachdem Arbeitsinspektoren bei routinemäßigen Kontrollen Unregelmäßigkeiten bei Lohnabrechnungen und Unterkünften festgestellt hatten. Weitere Hinweise ermöglichten es dem Grenzschutz, die Bewegungen von Arbeitern zu verfolgen, die kurz nach ihrer Ankunft Finnland wieder verließen. Dies deutet darauf hin, dass das System auch als Sprungbrett für sekundäre Migration in andere EU-Staaten diente.
Für multinationale Arbeitgeber ist der Fall eine deutliche Warnung: Die einst vereinfachten Arbeitserlaubnisverfahren in Finnland werden nun strenger kontrolliert. Die Einwanderungsbehörde Migri und die TE-Ämter werden voraussichtlich die Hintergrundprüfungen der sponsernden Unternehmen verschärfen, während Parlamentarier härtere Strafen – einschließlich des Entzugs der Arbeitgeberzertifizierung – für Firmen fordern, die Arbeitserlaubnisse missbrauchen.
Mobilitätsteams sollten finnische Drittanbieter prüfen, sicherstellen, dass Vermittlungspartner lizenziert sind, und mehr Zeit für die Genehmigung von Arbeitserlaubnissen einplanen, da automatisierte Systeme Unregelmäßigkeiten erkennen. Arbeitnehmer, die sich bereits in Finnland aufhalten, könnten zudem erneut überprüft werden. Daher sollte die Personalabteilung Arbeitsverträge, Gehaltsabrechnungen und Unterkunftsnachweise griffbereit halten.
Den Behörden zufolge erhielten die Firmen Aufenthaltserlaubnisse für Motorsensen-Bediener und Saisonholzfäller, stellten jedoch entweder die versprochenen Arbeitsplätze nicht bereit oder zwangen die Beschäftigten zu 18-Stunden-Schichten in abgelegenen Wäldern bei Löhnen unter dem Mindestlohn. Zu den Opfern, von denen viele bis zu 3.500 Euro an Vermittlungsgebühren zahlten, gehörten über 50 nepalesische Arbeiter, die von Passkonfiszierung und Kündigungsdrohungen bei Beschwerden berichteten.
Der Betrug wurde aufgedeckt, nachdem Arbeitsinspektoren bei routinemäßigen Kontrollen Unregelmäßigkeiten bei Lohnabrechnungen und Unterkünften festgestellt hatten. Weitere Hinweise ermöglichten es dem Grenzschutz, die Bewegungen von Arbeitern zu verfolgen, die kurz nach ihrer Ankunft Finnland wieder verließen. Dies deutet darauf hin, dass das System auch als Sprungbrett für sekundäre Migration in andere EU-Staaten diente.
Für multinationale Arbeitgeber ist der Fall eine deutliche Warnung: Die einst vereinfachten Arbeitserlaubnisverfahren in Finnland werden nun strenger kontrolliert. Die Einwanderungsbehörde Migri und die TE-Ämter werden voraussichtlich die Hintergrundprüfungen der sponsernden Unternehmen verschärfen, während Parlamentarier härtere Strafen – einschließlich des Entzugs der Arbeitgeberzertifizierung – für Firmen fordern, die Arbeitserlaubnisse missbrauchen.
Mobilitätsteams sollten finnische Drittanbieter prüfen, sicherstellen, dass Vermittlungspartner lizenziert sind, und mehr Zeit für die Genehmigung von Arbeitserlaubnissen einplanen, da automatisierte Systeme Unregelmäßigkeiten erkennen. Arbeitnehmer, die sich bereits in Finnland aufhalten, könnten zudem erneut überprüft werden. Daher sollte die Personalabteilung Arbeitsverträge, Gehaltsabrechnungen und Unterkunftsnachweise griffbereit halten.
Quelle: Helsinki Times