
In einer vielbeachteten Entscheidung für globale Mobilitätsmanager bestätigte der Schweizer Bundesrat am 19. November, dass die Kontingente für 2026 zur Einstellung von Talenten aus Nicht-EU/EFTA-Staaten, zur Entsendung von Dienstleistern aus EU/EFTA-Ländern sowie zur Aufnahme britischer Staatsangehöriger auf dem Niveau dieses Jahres bleiben. Arbeitgeber können erneut auf 4.000 kurzfristige L-Bewilligungen und 4.500 langfristige B-Bewilligungen für hochqualifizierte Fachkräfte aus sogenannten Drittstaaten zurückgreifen. Die Kontingente für Dienstleister aus EU/EFTA (3.000 L und 500 B) sowie für britische Entsandte (1.400 L und 2.100 B) werden ebenfalls übernommen.
Die Begründung der Regierung ist einfach: Die verfügbaren Kapazitäten werden nicht vollständig ausgeschöpft. Ende September hatten die Kantone erst 52 % des Drittstaaten-Kontingents und lediglich 38 % des Dienstleister-Kontingents genutzt. Selbst das seit dem Brexit bestehende Sonderkontingent für das Vereinigte Königreich – als Brücke für ein noch nicht abgeschlossenes bilaterales Mobilitätsabkommen – wurde nur zu 17 % ausgeschöpft. Die Behörden bewerteten daher Stabilität und Planbarkeit als wichtiger als eine zahlenmäßige Erhöhung, die möglicherweise gar nicht genutzt würde.
Aus HR-Sicht bedeutet die Ankündigung, dass die Personalplanungen für 2026 unverändert bleiben können. Die Schweizer Behörden vergeben die Kontingente vierteljährlich an die Kantone, wobei sich gezeigt hat, dass die Dienstleister-Kontingente meist zuerst ausgeschöpft sind – oft im Herbst während des Projektansturms. Mobilitätsteams wird daher empfohlen, Anträge frühzeitig einzureichen, Einsätze wenn möglich unter der 120-Tage-Grenze zu halten und nicht genutzte Bewilligungen schnell zurückzugeben, damit sie neu vergeben werden können.
Die Entscheidung signalisiert auch die kontrollierte Offenheit der Schweiz. Während Nachbarländer wie Deutschland die Zulassungskanäle für Fachkräfte liberalisieren, setzt Bern auf ein steuerbares System, das politisch vertretbar ist. Die Beibehaltung der Kontingente vermeidet eine anti-immigrationspolitische Gegenreaktion, bietet der Wirtschaft aber ausreichend Spielraum, insbesondere in Engpassberufen wie Life Sciences, Präzisionsmechanik und Fintech.
Blickt man voraus, deutete der Bundesrat an, das separate UK-Kontingent künftig in den regulären Drittstaaten-Pool zu integrieren, sobald ein neues Mobilitätsabkommen zwischen der Schweiz und dem Vereinigten Königreich in Kraft ist. Für den Moment bleibt die spezielle Zuteilung jedoch ein wertvoller Puffer für Unternehmen mit bedeutenden britischen Talentpools.
Die Begründung der Regierung ist einfach: Die verfügbaren Kapazitäten werden nicht vollständig ausgeschöpft. Ende September hatten die Kantone erst 52 % des Drittstaaten-Kontingents und lediglich 38 % des Dienstleister-Kontingents genutzt. Selbst das seit dem Brexit bestehende Sonderkontingent für das Vereinigte Königreich – als Brücke für ein noch nicht abgeschlossenes bilaterales Mobilitätsabkommen – wurde nur zu 17 % ausgeschöpft. Die Behörden bewerteten daher Stabilität und Planbarkeit als wichtiger als eine zahlenmäßige Erhöhung, die möglicherweise gar nicht genutzt würde.
Aus HR-Sicht bedeutet die Ankündigung, dass die Personalplanungen für 2026 unverändert bleiben können. Die Schweizer Behörden vergeben die Kontingente vierteljährlich an die Kantone, wobei sich gezeigt hat, dass die Dienstleister-Kontingente meist zuerst ausgeschöpft sind – oft im Herbst während des Projektansturms. Mobilitätsteams wird daher empfohlen, Anträge frühzeitig einzureichen, Einsätze wenn möglich unter der 120-Tage-Grenze zu halten und nicht genutzte Bewilligungen schnell zurückzugeben, damit sie neu vergeben werden können.
Die Entscheidung signalisiert auch die kontrollierte Offenheit der Schweiz. Während Nachbarländer wie Deutschland die Zulassungskanäle für Fachkräfte liberalisieren, setzt Bern auf ein steuerbares System, das politisch vertretbar ist. Die Beibehaltung der Kontingente vermeidet eine anti-immigrationspolitische Gegenreaktion, bietet der Wirtschaft aber ausreichend Spielraum, insbesondere in Engpassberufen wie Life Sciences, Präzisionsmechanik und Fintech.
Blickt man voraus, deutete der Bundesrat an, das separate UK-Kontingent künftig in den regulären Drittstaaten-Pool zu integrieren, sobald ein neues Mobilitätsabkommen zwischen der Schweiz und dem Vereinigten Königreich in Kraft ist. Für den Moment bleibt die spezielle Zuteilung jedoch ein wertvoller Puffer für Unternehmen mit bedeutenden britischen Talentpools.
Quelle: Swiss Federal Council / VisaHQ
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