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Schweiz belässt Einwanderungsquoten für 2026 unverändert und schafft Planungssicherheit für Arbeitgeber

Nov. 20, 2025
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Schweiz belässt Einwanderungsquoten für 2026 unverändert und schafft Planungssicherheit für Arbeitgeber
Der Schweizer Bundesrat bestätigte am 19. November 2025, dass die aktuellen Jahreskontingente für Arbeitsbewilligungen auch im Jahr 2026 beibehalten werden. Unternehmen stehen weiterhin 4.000 Kurzaufenthaltsbewilligungen (L-Bewilligungen) und 4.500 Aufenthaltsbewilligungen (B-Bewilligungen) für hochqualifizierte Fachkräfte aus Nicht-EU/EFTA-Staaten zur Verfügung – dieselbe Obergrenze wie in diesem Jahr.

Die Regierung wird zudem die vierteljährlichen Kontingente für Dienstleister aus EU/EFTA-Staaten (3.000 L- und 500 B-Bewilligungen) sowie für britische Staatsangehörige (1.400 L- und 2.100 B-Bewilligungen) beibehalten. Obwohl der Brexit das Vereinigte Königreich aus dem Freizügigkeitsabkommen ausschloss, entschied die Schweizer Regierung, dass ein eigenes Kontingent für britische Fachkräfte Unternehmen weiterhin dabei unterstützt, Fachkräftelücken zu schließen, während die politischen Verhandlungen über ein neues bilaterales Mobilitätsabkommen andauern.

Schweiz belässt Einwanderungsquoten für 2026 unverändert und schafft Planungssicherheit für Arbeitgeber


Zur Begründung erklärte der Bundesrat, dass bis Ende September 2025 lediglich 52 % der Kontingente für Drittstaaten und 38 % der Kontingente für Dienstleister ausgeschöpft waren. Angesichts einer Arbeitslosenquote von 2,1 % und anhaltender Fachkräftemangel in den Bereichen Life Sciences, IT und Präzisionstechnik kam Bern zum Schluss, dass die vorhandenen Kapazitäten ausreichen – und dass Planbarkeit für Arbeitgeber wichtiger ist als eine zahlenmäßige Erhöhung, die politischen Widerstand hervorrufen könnte.

Für globale Mobilitäts- und HR-Teams lautet die klare Botschaft: Frühzeitig beantragen. Historisch gesehen sind die Kontingente für Dienstleister die ersten, die auslaufen, insbesondere in den Projektspitzen des vierten Quartals. Newland Chase empfiehlt, „Just-in-time“-Anträge zu vermeiden, Einsätze wenn möglich unter der 120-Tage-Grenze zu halten und ungenutzte Bewilligungen zurückzugeben, damit die kantonalen Behörden diese neu vergeben können.

Strategisch gesehen bringt diese Entscheidung die Schweiz in Einklang mit den Nachbarländern der EU, die auf stabile, mehrjährige Kontingentregelungen setzen, um Unternehmen mehr Planungssicherheit zu bieten. Gleichzeitig signalisiert sie, dass die Schweiz kontrollierte Offenheit – und nicht eine umfassende Liberalisierung – als Weg sieht, um wirtschaftliches Wachstum zu sichern, ohne innenpolitische Widerstände gegen Migration zu provozieren.
Quelle: Newland Chase

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