
Die spanische Wettbewerbsbehörde CNMC hat am 21. November mit geringfügigen Anpassungen Aenas Antrag auf eine Erhöhung der Flughafengebühren um 6,44 % im kommenden Jahr genehmigt und damit ein zehnjähriges Preisstopp beendet. Die Passagiergebühr steigt von 10,35 € auf 11,02 € pro abreisendem Fluggast, wobei die Fluggesellschaften betonen, dass die Mehrkosten direkt in die Flugpreise einfließen werden.
Aena argumentiert, dass die Erhöhung notwendig sei, um einen Investitionsplan von 9 Milliarden Euro für 2027–2031 zu finanzieren und die seit 2014 angesammelte Inflation auszugleichen. Die Fluggesellschaften, vertreten durch die Lobbygruppe ALA, entgegnen, dass der stärker als erwartete Passagieranstieg eine Beibehaltung der Gebühren auf dem aktuellen Niveau ermöglichen sollte. Da die Erhöhung nun so gut wie sicher ist, sollten Geschäftsreisende mit moderaten Preisanstiegen rechnen – im Durchschnitt etwa 0,67 € pro Ticket – warnen jedoch, dass dynamische Preisgestaltung die Auswirkungen in der Hauptsaison und in der Business-Class verstärken könnte.
Der Zeitpunkt ist entscheidend: Ab Ende 2026 wird die EU-Reisegenehmigung ETIAS für Nicht-EU-Passagiere weitere 20 € kosten, und Spaniens Flughäfen installieren biometrische Ein- und Ausgangskontrollsysteme. Zusammen könnten diese Änderungen die Gesamtkosten für Langstreckenreisende um 5–8 % erhöhen.
Unternehmen, die 2026 Flugdienstverträge verhandeln, sollten bei den Airlines auf eine Begrenzung der Treibstoffzuschläge drängen und auch sekundäre Flughäfen wie Valencia oder Bilbao in Betracht ziehen, wo die Landegebühren voraussichtlich niedriger bleiben. Zudem könnten Fluggesellschaften die Winterkapazitäten reduzieren – Ryanair hat bereits eine Million Sitzplätze gestrichen – was die Nachfrage auf Anbieter verlagert, die bereit sind, die höheren Gebühren zu tragen.
Für Expat-Familien, die ihre jährlichen Heimreisen planen, kann die scheinbar kleine Erhöhung bei mehreren Tickets schnell ins Gewicht fallen. Reiseberater empfehlen, Vielfliegerprämien noch vor Inkrafttreten der neuen Zuschläge am 1. Januar 2026 einzulösen.
Aena argumentiert, dass die Erhöhung notwendig sei, um einen Investitionsplan von 9 Milliarden Euro für 2027–2031 zu finanzieren und die seit 2014 angesammelte Inflation auszugleichen. Die Fluggesellschaften, vertreten durch die Lobbygruppe ALA, entgegnen, dass der stärker als erwartete Passagieranstieg eine Beibehaltung der Gebühren auf dem aktuellen Niveau ermöglichen sollte. Da die Erhöhung nun so gut wie sicher ist, sollten Geschäftsreisende mit moderaten Preisanstiegen rechnen – im Durchschnitt etwa 0,67 € pro Ticket – warnen jedoch, dass dynamische Preisgestaltung die Auswirkungen in der Hauptsaison und in der Business-Class verstärken könnte.
Der Zeitpunkt ist entscheidend: Ab Ende 2026 wird die EU-Reisegenehmigung ETIAS für Nicht-EU-Passagiere weitere 20 € kosten, und Spaniens Flughäfen installieren biometrische Ein- und Ausgangskontrollsysteme. Zusammen könnten diese Änderungen die Gesamtkosten für Langstreckenreisende um 5–8 % erhöhen.
Unternehmen, die 2026 Flugdienstverträge verhandeln, sollten bei den Airlines auf eine Begrenzung der Treibstoffzuschläge drängen und auch sekundäre Flughäfen wie Valencia oder Bilbao in Betracht ziehen, wo die Landegebühren voraussichtlich niedriger bleiben. Zudem könnten Fluggesellschaften die Winterkapazitäten reduzieren – Ryanair hat bereits eine Million Sitzplätze gestrichen – was die Nachfrage auf Anbieter verlagert, die bereit sind, die höheren Gebühren zu tragen.
Für Expat-Familien, die ihre jährlichen Heimreisen planen, kann die scheinbar kleine Erhöhung bei mehreren Tickets schnell ins Gewicht fallen. Reiseberater empfehlen, Vielfliegerprämien noch vor Inkrafttreten der neuen Zuschläge am 1. Januar 2026 einzulösen.
Quelle: Sur in English
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