
Schweizer Arbeitgeber erhielten gestern Abend eine willkommene Klarheit, nachdem der Bundesrat bestätigt hat, dass die nationalen Kontingente für Arbeitsbewilligungen von Nicht-EU/EFTA-Bürgern im Jahr 2026 unverändert bleiben. Unternehmen können erneut auf 8.500 Bewilligungen zugreifen – 4.500 B-Aufenthaltsbewilligungen für langfristige Einsätze und 4.000 L-Bewilligungen für Einsätze von bis zu 12 Monaten. Die Entscheidung sichert zudem 3.500 Bewilligungen für EU/EFTA-Dienstleister, die in der Schweiz entsandt werden, und erhält die post-Brexit-Ausnahme von 3.500 Bewilligungen für britische Staatsbürger.
Hinter den Kulissen hatten kantonale Migrationsämter und Wirtschaftsverbände Bern gedrängt, die Kontingente trotz eines Nettozuzugs auf einem 17-Jahres-Hoch im Jahr 2025 nicht zu kürzen. Branchenverbände argumentierten, dass sich der Fachkräftemangel in den Bereichen Ingenieurwesen, Life Sciences und Fintech verschärfen würde, wenn die Kontingente reduziert würden. Der Bundesrat folgte dieser Argumentation, wies die Kantone jedoch an, bei der Bewilligung strenge arbeitsmarktliche Prüfungen und Gehaltsbenchmarks anzuwenden.
Für globale Mobilitätsteams beseitigt die Entscheidung das alljährliche Ratespiel zum Jahresende, das oft Starttermine im Januar verzögerte. Personalverantwortliche sollten dennoch schnell handeln: Im Jahr 2025 war das landesweite L-Kontingent bereits Mitte Oktober ausgeschöpft, was einige Entsandte zwang, auf weniger flexible lokale Anstellungswege auszuweichen. Eine frühzeitige Antragstellung – insbesondere in stark nachgefragten Kantonen wie Zürich, Basel-Stadt und Waadt – wird entscheidend sein, um Kontingente zu sichern.
Das Festhalten am Status quo verschafft zudem Luft, während das Parlament über eine umfassendere Einwanderungsreform debattiert, die ab 2027 eine automatische Indexierung der Kontingentzahlen an wirtschaftliche Indikatoren vorsieht. Sollte diese Reform angenommen werden, könnten die heute politisch aufgeladenen Kontingentverhandlungen künftig zu einer rein technischen Übung auf Basis von Arbeitsmarktdaten werden.
Praktischer Tipp: Arbeitgeber sollten ihre Einsatzbudgets an die unveränderte Bewilligungsmischung anpassen, mindestens sechs Wochen Vorlaufzeit für B-Bewilligungen einplanen und britische Entsandte darüber informieren, dass ihr spezielles Kontingent mindestens bis Ende 2026 verfügbar bleibt.
Hinter den Kulissen hatten kantonale Migrationsämter und Wirtschaftsverbände Bern gedrängt, die Kontingente trotz eines Nettozuzugs auf einem 17-Jahres-Hoch im Jahr 2025 nicht zu kürzen. Branchenverbände argumentierten, dass sich der Fachkräftemangel in den Bereichen Ingenieurwesen, Life Sciences und Fintech verschärfen würde, wenn die Kontingente reduziert würden. Der Bundesrat folgte dieser Argumentation, wies die Kantone jedoch an, bei der Bewilligung strenge arbeitsmarktliche Prüfungen und Gehaltsbenchmarks anzuwenden.
Für globale Mobilitätsteams beseitigt die Entscheidung das alljährliche Ratespiel zum Jahresende, das oft Starttermine im Januar verzögerte. Personalverantwortliche sollten dennoch schnell handeln: Im Jahr 2025 war das landesweite L-Kontingent bereits Mitte Oktober ausgeschöpft, was einige Entsandte zwang, auf weniger flexible lokale Anstellungswege auszuweichen. Eine frühzeitige Antragstellung – insbesondere in stark nachgefragten Kantonen wie Zürich, Basel-Stadt und Waadt – wird entscheidend sein, um Kontingente zu sichern.
Das Festhalten am Status quo verschafft zudem Luft, während das Parlament über eine umfassendere Einwanderungsreform debattiert, die ab 2027 eine automatische Indexierung der Kontingentzahlen an wirtschaftliche Indikatoren vorsieht. Sollte diese Reform angenommen werden, könnten die heute politisch aufgeladenen Kontingentverhandlungen künftig zu einer rein technischen Übung auf Basis von Arbeitsmarktdaten werden.
Praktischer Tipp: Arbeitgeber sollten ihre Einsatzbudgets an die unveränderte Bewilligungsmischung anpassen, mindestens sechs Wochen Vorlaufzeit für B-Bewilligungen einplanen und britische Entsandte darüber informieren, dass ihr spezielles Kontingent mindestens bis Ende 2026 verfügbar bleibt.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News
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