
Ein Regierungs-Airbus A319CJ mit dem slowakischen Ministerpräsidenten Robert Fico wurde am 17. Dezember außer Dienst gestellt, nachdem eine mobile Passagiertreppe beim Einweisen des Flugzeugs am Flughafen Brüssel die Flugzeugzelle touchiert hatte. Details zu dem Vorfall wurden am 19. Dezember in einem Bericht von Aviation24.be veröffentlicht, der sich auf das slowakische Innenministerium beruft.
Es gab keine Verletzten, und der Ministerpräsident konnte am Gipfel des Europäischen Rates teilnehmen; jedoch musste er eine alternative Heimreise organisieren. Der Vorfall veranlasste den belgischen Föderalen Mobilitätsdienst, eine Untersuchung der Sicherheitsprotokolle auf dem Vorfeld einzuleiten. Die Flughafenbetreibergesellschaft Brussels Airport Company überprüft derzeit die Schulungsmaßnahmen bei den Bodenabfertigungsdienstleistern und erwägt zusätzliche Stichprobenkontrollen in Spitzenzeiten.
Obwohl es sich um ein Staatsflugzeug handelte, sollten auch Abteilungen für Geschäftsflüge die weitreichenden operativen Folgen beachten: Versicherer überprüfen nach spektakulären Vorfällen auf dem Vorfeld häufig die Prämien, was die Kosten für Betreiber von Geschäftsflugzeugen in Brüssel erhöhen könnte. Auch Linienfluggesellschaften beobachten die Situation genau, da mögliche verpflichtende Verfahrensänderungen die Abfertigungszeiten verlängern und damit die Pünktlichkeitsziele in der hektischen Ferienzeit gefährden könnten.
Experten weisen darauf hin, dass die Vorfeldgestaltung in Brüssel insbesondere in der Nähe bestimmter Schengen-Ankunftsgates ungewöhnlich eng ist, was das Kollisionsrisiko bei schneller Umpositionierung von Geräten erhöht. Die geplante Erweiterung des Westvorfelds, die für 2027 vorgesehen ist, soll die Engpässe entschärfen, wird aber kurzfristig keine Entlastung bringen.
Es gab keine Verletzten, und der Ministerpräsident konnte am Gipfel des Europäischen Rates teilnehmen; jedoch musste er eine alternative Heimreise organisieren. Der Vorfall veranlasste den belgischen Föderalen Mobilitätsdienst, eine Untersuchung der Sicherheitsprotokolle auf dem Vorfeld einzuleiten. Die Flughafenbetreibergesellschaft Brussels Airport Company überprüft derzeit die Schulungsmaßnahmen bei den Bodenabfertigungsdienstleistern und erwägt zusätzliche Stichprobenkontrollen in Spitzenzeiten.
Obwohl es sich um ein Staatsflugzeug handelte, sollten auch Abteilungen für Geschäftsflüge die weitreichenden operativen Folgen beachten: Versicherer überprüfen nach spektakulären Vorfällen auf dem Vorfeld häufig die Prämien, was die Kosten für Betreiber von Geschäftsflugzeugen in Brüssel erhöhen könnte. Auch Linienfluggesellschaften beobachten die Situation genau, da mögliche verpflichtende Verfahrensänderungen die Abfertigungszeiten verlängern und damit die Pünktlichkeitsziele in der hektischen Ferienzeit gefährden könnten.
Experten weisen darauf hin, dass die Vorfeldgestaltung in Brüssel insbesondere in der Nähe bestimmter Schengen-Ankunftsgates ungewöhnlich eng ist, was das Kollisionsrisiko bei schneller Umpositionierung von Geräten erhöht. Die geplante Erweiterung des Westvorfelds, die für 2027 vorgesehen ist, soll die Engpässe entschärfen, wird aber kurzfristig keine Entlastung bringen.
Quelle: Aviation24.be
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