
Der Flughafenverband Airports Council International (ACI) EUROPE hat am 19. Dezember den Druck auf die Europäische Kommission erhöht und in einem offenen Brief aus seinem Brüsseler Hauptquartier vor einer „systemischen Störung“ durch das neue digitale Ein- und Ausreisesystem (EES) gewarnt. Seit dem Start des Systems am 12. Oktober haben sich die Grenzabfertigungszeiten an einigen Schengen-Flughäfen Berichten zufolge um bis zu 70 Prozent verlängert. ACI berichtet, dass an mehreren Drehkreuzen am vergangenen Wochenende Spitzenwartezeiten von bis zu drei Stunden gemessen wurden und befürchtet, dass der Weihnachtsverkehr die erste echte Belastungsprobe bringen wird.
Während der Flughafen Brüssel dank zahlreicher e-Gates bisher die schlimmsten Warteschlangen vermeiden konnte, melden belgische Bodenabfertigungsfirmen bereits den Einsatz von zusätzlichem Personal, um verwirrte Reisende zu betreuen. Die belgische Bundespolizei bestätigte zeitweise Ausfälle der biometrischen Kioske und räumte ein, dass die versprochene Smartphone-App zur Vorregistrierung noch nicht verfügbar ist. Ab dem 9. Januar wird die EU die verpflichtende EES-Registrierungsschwelle von 10 auf 35 Prozent der Drittstaatenankünfte anheben – ein Schritt, den ACI ohne dringende Verbesserungen als „unhaltbar“ bezeichnet.
Für Manager der Unternehmensmobilität ist die wichtigste Erkenntnis, bei Reisen von Nicht-EU-Bürgern nach Belgien mehr Zeit einzuplanen. Beratungsfirmen empfehlen ihren Kunden, an den Flughäfen Brüssel, Charleroi und Antwerpen mindestens 60 zusätzliche Minuten für die Passkontrolle einzuplanen und Termine entsprechend zu koordinieren. Fluggesellschaften warnen, dass durch EES-bedingte Verspätungen verpasste Anschlussflüge zu Folgeentschädigungsansprüchen nach EU-Verordnung 261 führen könnten. Unternehmen sollten daher in der Ferienzeit erwägen, wichtige Führungskräfte auf frühere Flüge zu buchen.
Die Europäische Kommission erklärt, sie analysiere derzeit die operativen Daten und werde am 8. Januar mit Experten der Mitgliedstaaten, darunter dem belgischen Innenministerium, zusammenkommen. Eine vorübergehende Deckelung der Registrierungsschwelle wird geprüft. Bis dahin hat ACI EUROPE die Kommission gebeten, flexible Personaleinsatzregeln zu genehmigen, damit Flughäfen Sicherheitspersonal kurzfristig an Grenzkontrollstellen umsetzen können.
Während der Flughafen Brüssel dank zahlreicher e-Gates bisher die schlimmsten Warteschlangen vermeiden konnte, melden belgische Bodenabfertigungsfirmen bereits den Einsatz von zusätzlichem Personal, um verwirrte Reisende zu betreuen. Die belgische Bundespolizei bestätigte zeitweise Ausfälle der biometrischen Kioske und räumte ein, dass die versprochene Smartphone-App zur Vorregistrierung noch nicht verfügbar ist. Ab dem 9. Januar wird die EU die verpflichtende EES-Registrierungsschwelle von 10 auf 35 Prozent der Drittstaatenankünfte anheben – ein Schritt, den ACI ohne dringende Verbesserungen als „unhaltbar“ bezeichnet.
Für Manager der Unternehmensmobilität ist die wichtigste Erkenntnis, bei Reisen von Nicht-EU-Bürgern nach Belgien mehr Zeit einzuplanen. Beratungsfirmen empfehlen ihren Kunden, an den Flughäfen Brüssel, Charleroi und Antwerpen mindestens 60 zusätzliche Minuten für die Passkontrolle einzuplanen und Termine entsprechend zu koordinieren. Fluggesellschaften warnen, dass durch EES-bedingte Verspätungen verpasste Anschlussflüge zu Folgeentschädigungsansprüchen nach EU-Verordnung 261 führen könnten. Unternehmen sollten daher in der Ferienzeit erwägen, wichtige Führungskräfte auf frühere Flüge zu buchen.
Die Europäische Kommission erklärt, sie analysiere derzeit die operativen Daten und werde am 8. Januar mit Experten der Mitgliedstaaten, darunter dem belgischen Innenministerium, zusammenkommen. Eine vorübergehende Deckelung der Registrierungsschwelle wird geprüft. Bis dahin hat ACI EUROPE die Kommission gebeten, flexible Personaleinsatzregeln zu genehmigen, damit Flughäfen Sicherheitspersonal kurzfristig an Grenzkontrollstellen umsetzen können.
Quelle: Aviation24.be
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