
Ein am 24. Dezember veröffentlichter Folge-Datensatz zeichnet ein noch deutlicheres Bild: 1.918 Verspätungen und 43 Ausfälle in zehn europäischen Ländern, darunter auch die Schweiz. Swiss Air Lines bestätigte drei Ausfälle – die Inlandsverbindung Genf–Zürich sowie zwei Flüge Zürich–Frankfurt – und 51 Verspätungen in ihrem A320- und A220-Netzwerk.
Die größten systemischen Engpässe bestehen weiterhin an Heathrow (12 Ausfälle, 149 Verspätungen) und Paris CDG (6/249), doch Zürich liegt mit 128 verspäteten Bewegungen im Mittelfeld. EasyJet und Lufthansa CityLine melden zudem sekundäre Auswirkungen, die Schweizer Passagiere mit Anschlussflügen über Amsterdam und München betreffen.
Schweizer Geschäftsreisemanager verlegen Passagiere, wo möglich, zunehmend auf die Schiene. Der EuroCity-Zug der SBB von Zürich nach München verzeichnete am 24. Dezember einen Anstieg der Sitzplatzbuchungen um 14 %, während der Nachtzuganbieter Nightjet einen vierten Wagen auf der Strecke Zürich–Berlin einsetzte.
Rechtsexperten weisen darauf hin, dass die EU261-Entschädigungsfristen bei Verspätungen durch Flugverkehrsbeschränkungen oder extremes Wetter ausgesetzt sind – Umstände, die auf einige der heutigen Störungen zutreffen dürften. Dennoch sind die Airlines verpflichtet, ab einer Verspätung von mehr als zwei Stunden für Verpflegung und Unterkunft zu sorgen.
Die aktuellen Zahlen verdeutlichen einen übergeordneten Trend: Das europäische Luftfahrt-Ökosystem hat Schwierigkeiten, nach der Pandemie an den Spitzenbelastungspunkten wieder widerstandsfähig zu werden. Schweizer Akteure sollten ihre Notfallbudgets für 2026 überdenken, zumal weitere Tarifverhandlungen bevorstehen.
Die größten systemischen Engpässe bestehen weiterhin an Heathrow (12 Ausfälle, 149 Verspätungen) und Paris CDG (6/249), doch Zürich liegt mit 128 verspäteten Bewegungen im Mittelfeld. EasyJet und Lufthansa CityLine melden zudem sekundäre Auswirkungen, die Schweizer Passagiere mit Anschlussflügen über Amsterdam und München betreffen.
Schweizer Geschäftsreisemanager verlegen Passagiere, wo möglich, zunehmend auf die Schiene. Der EuroCity-Zug der SBB von Zürich nach München verzeichnete am 24. Dezember einen Anstieg der Sitzplatzbuchungen um 14 %, während der Nachtzuganbieter Nightjet einen vierten Wagen auf der Strecke Zürich–Berlin einsetzte.
Rechtsexperten weisen darauf hin, dass die EU261-Entschädigungsfristen bei Verspätungen durch Flugverkehrsbeschränkungen oder extremes Wetter ausgesetzt sind – Umstände, die auf einige der heutigen Störungen zutreffen dürften. Dennoch sind die Airlines verpflichtet, ab einer Verspätung von mehr als zwei Stunden für Verpflegung und Unterkunft zu sorgen.
Die aktuellen Zahlen verdeutlichen einen übergeordneten Trend: Das europäische Luftfahrt-Ökosystem hat Schwierigkeiten, nach der Pandemie an den Spitzenbelastungspunkten wieder widerstandsfähig zu werden. Schweizer Akteure sollten ihre Notfallbudgets für 2026 überdenken, zumal weitere Tarifverhandlungen bevorstehen.
Quelle: Travel & Tour World