
Nach drei Jahrzehnten voller Rückschläge und Rechtsstreitigkeiten rückt die lang geplante Marina von Paphos einen Schritt näher zur Realisierung: Am 26. Dezember berichtete Cyprus Property News, dass das stellvertretende Tourismusministerium erwartet, die Auswertung der Ausschreibung für die erste Bauphase Anfang 2026 abzuschließen. Das geplante 300-Millionen-Euro-Projekt in der Bucht von Potima soll Liegeplätze für bis zu 1.000 Freizeitschiffe, Trockenliegeplätze sowie gemischt genutzte Immobilien mit Boutique-Kreuzfahrtangeboten umfassen.
Für Akteure der globalen Mobilität ist das Vorhaben mehr als nur eine Immobilienentwicklung. Eine voll funktionsfähige Marina in Paphos würde einen neuen Seehafen an der Westküste Zyperns schaffen, der den Druck auf Limassol und Larnaka mindert und Superyacht-Betreibern sowie deren vermögenden Kunden direkten Zugang zum Troodos-Hinterland und den nahegelegenen UNESCO-Welterbestätten ermöglicht. Ein neuer Standort für Einwanderungs- und Zollbehörden wird erforderlich sein; Quellen bei der Hafen- und Marinepolizei berichten, dass die Planungen eine schengen-konforme Ankunftshalle vorsehen, um Zyperns geplanten Beitritt zum passfreien Schengen-Raum zu berücksichtigen.
Auch lokale Wirtschaftsverbände sehen Chancen für den Konferenztourismus. Geplant ist ein 200-Zimmer-Hotel, das speziell auf MICE-Veranstaltungen (Meetings, Incentives, Conventions, Exhibitions) ausgerichtet ist und das bestehende Resortangebot in Paphos ergänzt. So könnten große Unternehmen eine alternative Location für regionale Incentive-Reisen nutzen. In Kombination mit dem wachsenden europäischen Streckennetz des Flughafens Paphos – im kommenden Sommer 30 Ziele – könnte die Marina den Bezirk zu einem eigenständigen „Fly-and-Sail“-Drehkreuz machen.
Der Bericht erinnert jedoch auch an die wechselhafte Geschichte des Projekts. Frühere Konzessionsvergaben endeten in Gerichtsverfahren, und Umweltorganisationen äußern weiterhin Bedenken wegen der Posidonia-Seegraswiesen in der Bucht von Potima. Um weitere Verzögerungen zu vermeiden, wurde die Ausschreibung in zwei Phasen als wettbewerblicher Dialog gestaltet und mit strengen Meilensteinen versehen – ein Scheitern bei der Finanzierung oder Genehmigung innerhalb von 18 Monaten könnte die Konzession ungültig machen.
Bleibt der Zeitplan bestehen, soll der Baubeginn Ende 2026 erfolgen, mit der Eröffnung der Liegeplätze der ersten Phase bis 2029. Damit wäre Zypern besser positioniert, um Yachtverkehr aus dem Mittelmeer anzuziehen, der aufgrund von Unruhen im Roten Meer und am Suezkanal umgeleitet wird. Unternehmen aus den Bereichen Crewwechsel, Yachtmanagement und maritime Einwanderungsdienste sollten bereits jetzt Szenarien für ein westzyprisches Gateway entwickeln.
Für Akteure der globalen Mobilität ist das Vorhaben mehr als nur eine Immobilienentwicklung. Eine voll funktionsfähige Marina in Paphos würde einen neuen Seehafen an der Westküste Zyperns schaffen, der den Druck auf Limassol und Larnaka mindert und Superyacht-Betreibern sowie deren vermögenden Kunden direkten Zugang zum Troodos-Hinterland und den nahegelegenen UNESCO-Welterbestätten ermöglicht. Ein neuer Standort für Einwanderungs- und Zollbehörden wird erforderlich sein; Quellen bei der Hafen- und Marinepolizei berichten, dass die Planungen eine schengen-konforme Ankunftshalle vorsehen, um Zyperns geplanten Beitritt zum passfreien Schengen-Raum zu berücksichtigen.
Auch lokale Wirtschaftsverbände sehen Chancen für den Konferenztourismus. Geplant ist ein 200-Zimmer-Hotel, das speziell auf MICE-Veranstaltungen (Meetings, Incentives, Conventions, Exhibitions) ausgerichtet ist und das bestehende Resortangebot in Paphos ergänzt. So könnten große Unternehmen eine alternative Location für regionale Incentive-Reisen nutzen. In Kombination mit dem wachsenden europäischen Streckennetz des Flughafens Paphos – im kommenden Sommer 30 Ziele – könnte die Marina den Bezirk zu einem eigenständigen „Fly-and-Sail“-Drehkreuz machen.
Der Bericht erinnert jedoch auch an die wechselhafte Geschichte des Projekts. Frühere Konzessionsvergaben endeten in Gerichtsverfahren, und Umweltorganisationen äußern weiterhin Bedenken wegen der Posidonia-Seegraswiesen in der Bucht von Potima. Um weitere Verzögerungen zu vermeiden, wurde die Ausschreibung in zwei Phasen als wettbewerblicher Dialog gestaltet und mit strengen Meilensteinen versehen – ein Scheitern bei der Finanzierung oder Genehmigung innerhalb von 18 Monaten könnte die Konzession ungültig machen.
Bleibt der Zeitplan bestehen, soll der Baubeginn Ende 2026 erfolgen, mit der Eröffnung der Liegeplätze der ersten Phase bis 2029. Damit wäre Zypern besser positioniert, um Yachtverkehr aus dem Mittelmeer anzuziehen, der aufgrund von Unruhen im Roten Meer und am Suezkanal umgeleitet wird. Unternehmen aus den Bereichen Crewwechsel, Yachtmanagement und maritime Einwanderungsdienste sollten bereits jetzt Szenarien für ein westzyprisches Gateway entwickeln.
Quelle: Cyprus Property News