
Ein umfassenderer Branchenüberblick des Luftfahrtmagazins Airways Magazine zeichnet ein herausforderndes Bild für sowohl Linien- als auch Charterfluggesellschaften nach der Schließung des karibischen Luftraums. Private Luftfahrtmakler berichteten Airways, dass Anfang Januar traditionell eine starke Verlagerung von Geschäftsjets von Urlaubszielen zu US-Geschäftszentren stattfindet; das nächtliche Flugverbot führte zu einem „Equipment-Stau“, da Betreiber nach Nassau und Bermuda ausweichen mussten, um die Einschränkung abzuwarten.
United Airlines meldete allein am 3. Januar die Stornierung von über 400 Flügen von und nach San Juan, während KLM und andere europäische Fluggesellschaften westwärts gerichtete Abflüge stoppte, wodurch ankommende Crews zwei Tage lang ihre zulässige Dienstzeit überschritten. Obwohl die FAA die Beschränkung aufhob, rät die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) weiterhin zur Vorsicht innerhalb von 200 Seemeilen um den venezolanischen Luftraum, was längere Routen und höheren Treibstoffverbrauch zur Folge hat und die verfügbare Kapazität während der Erholung einschränkt.
Die Geschäftsreisekonsultanten Advito und CWT Solutions Group schätzen, dass die durchschnittlichen Einwegpreise für Freizeitreisen auf der Strecke New York–Aruba innerhalb von drei Stunden nach Veröffentlichung der NOTAM in den GDS-Systemen um 42 Prozent gestiegen sind. Firmenkunden mit dynamischen Preismodellen sollten mit Budgetüberschreitungen rechnen, falls Reisen nicht verschoben werden können. Reisebüros raten Unternehmen, ihre Mitarbeiter diese Woche möglichst auf virtuelle Meetings umzulenken.
Auch Frachtunternehmen kämpfen mit Verzögerungen: Das DHL-Drehkreuz in Puerto Rico verpasste das Zeitfenster für den Export medizinischer Isotope, was zu Notfall-Lkw-Transporten nach Miami führte. Logistikteams, die Expatriate-Umzüge unterstützen, sollten Sendungen von Hausrat verfolgen, die Anschlussfracht in den USA verpassen könnten.
Der Vorfall dürfte die Forderungen der Global Business Travel Association nach einem internationalen Krisenwarnprotokoll beschleunigen, das Reisebüros und Unternehmensrisikoportale gleichzeitig mit der Veröffentlichung von NOTAMs informiert. Ein Entwurf eines Whitepapers wird beim Legislative Summit der GBTA nächsten Monat in Washington vorgestellt.
United Airlines meldete allein am 3. Januar die Stornierung von über 400 Flügen von und nach San Juan, während KLM und andere europäische Fluggesellschaften westwärts gerichtete Abflüge stoppte, wodurch ankommende Crews zwei Tage lang ihre zulässige Dienstzeit überschritten. Obwohl die FAA die Beschränkung aufhob, rät die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) weiterhin zur Vorsicht innerhalb von 200 Seemeilen um den venezolanischen Luftraum, was längere Routen und höheren Treibstoffverbrauch zur Folge hat und die verfügbare Kapazität während der Erholung einschränkt.
Die Geschäftsreisekonsultanten Advito und CWT Solutions Group schätzen, dass die durchschnittlichen Einwegpreise für Freizeitreisen auf der Strecke New York–Aruba innerhalb von drei Stunden nach Veröffentlichung der NOTAM in den GDS-Systemen um 42 Prozent gestiegen sind. Firmenkunden mit dynamischen Preismodellen sollten mit Budgetüberschreitungen rechnen, falls Reisen nicht verschoben werden können. Reisebüros raten Unternehmen, ihre Mitarbeiter diese Woche möglichst auf virtuelle Meetings umzulenken.
Auch Frachtunternehmen kämpfen mit Verzögerungen: Das DHL-Drehkreuz in Puerto Rico verpasste das Zeitfenster für den Export medizinischer Isotope, was zu Notfall-Lkw-Transporten nach Miami führte. Logistikteams, die Expatriate-Umzüge unterstützen, sollten Sendungen von Hausrat verfolgen, die Anschlussfracht in den USA verpassen könnten.
Der Vorfall dürfte die Forderungen der Global Business Travel Association nach einem internationalen Krisenwarnprotokoll beschleunigen, das Reisebüros und Unternehmensrisikoportale gleichzeitig mit der Veröffentlichung von NOTAMs informiert. Ein Entwurf eines Whitepapers wird beim Legislative Summit der GBTA nächsten Monat in Washington vorgestellt.
Quelle: Airways Magazine
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