
Japans Finanzministerium bestätigte am 9. Januar, dass das Land ab Juli 2026 die internationale Touristensteuer von 1.000 ¥ auf 3.000 ¥ pro Passagier anheben wird. Die Abgabe ist automatisch in Flug- und Fährtickets für alle Personen – sowohl Ausländer als auch Japaner – enthalten, die das Land per Luft- oder Seeweg verlassen. Transitpassagiere, die innerhalb von 24 Stunden weiterreisen, bleiben weiterhin befreit.
Für Hongkong ist diese Änderung von Bedeutung: Japan eroberte 2025 seinen Platz als wichtigster Freizeitreisemarkt der Sonderverwaltungsregion zurück, mit 1,3 Millionen Hongkonger Besuchern nach der Aufhebung der Pandemie-Beschränkungen. Eine vierköpfige Familie zahlt bei einem Hin- und Rückflug zusätzlich 156 HK$ an Steuern, und auch Geschäftsreisende in der Premiumklasse sind von der Erhöhung betroffen. Obwohl die Erhöhung erst in über 18 Monaten greift, warnen Reise-Management-Unternehmen, dass langfristige Projektbudgets und Kostenschätzungen für Dienstreisen jetzt bereits angepasst werden sollten, um die höhere Ausreisesteuer zu berücksichtigen.
Tokio begründet die Erhöhung als Maßnahme gegen Overtourismus und zur Finanzierung von Technologien zur Besucherlenkung an Hotspots wie dem Gion-Viertel in Kyoto und dem Yoshida-Wanderweg am Berg Fuji. Ein Teil der Mehreinnahmen könnte in niedrigere Passgebühren für japanische Staatsbürger reinvestiert werden, ausländische Besucher tragen jedoch die volle Belastung.
Die Fluggesellschaften, die zwischen Hongkong und Japan operieren – Cathay Pacific, Hongkong Airlines und HK Express – werden voraussichtlich ihre Ticketingsysteme rechtzeitig vor dem Inkrafttreten anpassen. Firmenkunden sollten Vertragsklauseln zu „staatlich auferlegten Gebühren“ genau prüfen, da diese den Airlines erlauben, die Steuer auch nach Tarifverhandlungen weiterzugeben.
Parallel plant Japan, bis 2028 eine kostenpflichtige elektronische Reisegenehmigung (JESTA) für visumfreie Staatsangehörige, darunter auch Hongkonger, einzuführen. Zusammen mit der höheren Ausreisesteuer könnten die zusätzlichen Gebühren pro Reisendem 5.000 bis 6.000 ¥ erreichen, was die Notwendigkeit unterstreicht, Reisekosten in Mobilitätspolitiken künftig neu zu kalkulieren.
Für Hongkong ist diese Änderung von Bedeutung: Japan eroberte 2025 seinen Platz als wichtigster Freizeitreisemarkt der Sonderverwaltungsregion zurück, mit 1,3 Millionen Hongkonger Besuchern nach der Aufhebung der Pandemie-Beschränkungen. Eine vierköpfige Familie zahlt bei einem Hin- und Rückflug zusätzlich 156 HK$ an Steuern, und auch Geschäftsreisende in der Premiumklasse sind von der Erhöhung betroffen. Obwohl die Erhöhung erst in über 18 Monaten greift, warnen Reise-Management-Unternehmen, dass langfristige Projektbudgets und Kostenschätzungen für Dienstreisen jetzt bereits angepasst werden sollten, um die höhere Ausreisesteuer zu berücksichtigen.
Tokio begründet die Erhöhung als Maßnahme gegen Overtourismus und zur Finanzierung von Technologien zur Besucherlenkung an Hotspots wie dem Gion-Viertel in Kyoto und dem Yoshida-Wanderweg am Berg Fuji. Ein Teil der Mehreinnahmen könnte in niedrigere Passgebühren für japanische Staatsbürger reinvestiert werden, ausländische Besucher tragen jedoch die volle Belastung.
Die Fluggesellschaften, die zwischen Hongkong und Japan operieren – Cathay Pacific, Hongkong Airlines und HK Express – werden voraussichtlich ihre Ticketingsysteme rechtzeitig vor dem Inkrafttreten anpassen. Firmenkunden sollten Vertragsklauseln zu „staatlich auferlegten Gebühren“ genau prüfen, da diese den Airlines erlauben, die Steuer auch nach Tarifverhandlungen weiterzugeben.
Parallel plant Japan, bis 2028 eine kostenpflichtige elektronische Reisegenehmigung (JESTA) für visumfreie Staatsangehörige, darunter auch Hongkonger, einzuführen. Zusammen mit der höheren Ausreisesteuer könnten die zusätzlichen Gebühren pro Reisendem 5.000 bis 6.000 ¥ erreichen, was die Notwendigkeit unterstreicht, Reisekosten in Mobilitätspolitiken künftig neu zu kalkulieren.
Quelle: The Economic Times
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