
In der ersten vollen Woche des erweiterten Betriebs wurde das neue Ein- und Ausreisesystem (EES) der EU an etwa der Hälfte der französischen Außengrenzstellen aktiviert, darunter auch an den französischen Kontrollstellen in Dover, Folkestone und London St Pancras. Die Grenzpolizeigewerkschaft SNCP-PAF teilte mit, dass inzwischen fast 200 Selbstbedienungskioske in Betrieb sind und die erstmalige Registrierung (Passscan, Fingerabdrücke und Gesichtserkennung) bis zu zwei Minuten dauern kann – etwa sechsmal länger als der bisherige manuelle Stempel.
Der Reiseverband ABTA warnte am 12. Januar Reiseveranstalter davor, dass die längere Abfertigungszeit an den Fährhäfen im Februar während der Skisaison zu „flughafenähnlichen“ Warteschlangen führen könnte. Der Hafen von Dover schätzt, dass bei voller Auslastung jede zusätzliche Minute pro Passagier 380 Fahrzeugminuten in den Abfahrtsbereichen hinzufügt, was schnell die Zufahrtsstraße A-20 verstopft. Reisebusunternehmen haben bereits begonnen, Fahrpläne anzupassen und Schulgruppen zu bitten, Passdaten vorab zu registrieren.
Für Geschäftsreisende ist die größte Herausforderung derzeit die Planbarkeit. Multinationale Unternehmen, die regelmäßig Mitarbeiter zwischen Paris und London entsenden, raten dazu, an Dover und St Pancras mindestens 45 Minuten mehr Zeit einzuplanen und gedruckte Einladungsschreiben für Meetings mitzuführen, falls Grenzbeamte Nachfragen stellen. Mobilitätsmanager sollten auch die Auswirkungen auf Anschlussverbindungen der SNCF und Eurostar ab der Hauptstadt berücksichtigen: Ein verpasster Eurostar führt oft zu verpassten TGV- oder Inlandsflugverbindungen.
Langfristig müssen Personalabteilungen ihre 90/180-Tage-Tracking-Tools aktualisieren. Ab dem 10. April 2026 wird das EES automatisch Überziehungen berechnen und so Fehlerquellen durch kaum lesbare Passstempel eliminieren. Unternehmen, die häufig Kurzzeitaufenthalte organisieren, sollten jetzt ihre Reisegewohnheiten überprüfen, um unbeabsichtigte Überziehungen zu vermeiden, die Bußgelder oder Einreiseverbote nach sich ziehen könnten.
Während die Pariser Flughäfen noch nicht die gleiche Überlastung wie die Fährhäfen erleben, hat Aéroports de Paris (ADP) Personal umgeschichtet, um Nicht-EU-Passagieren bei den neuen Kiosken zu helfen, und testet eine Prioritätsspur für Geschäftsreisende. Das Innenministerium will im März entscheiden, ob während der geschäftigen Osterzeit der doppelte Betrieb (manueller Stempel plus EES) beibehalten wird.
Der Reiseverband ABTA warnte am 12. Januar Reiseveranstalter davor, dass die längere Abfertigungszeit an den Fährhäfen im Februar während der Skisaison zu „flughafenähnlichen“ Warteschlangen führen könnte. Der Hafen von Dover schätzt, dass bei voller Auslastung jede zusätzliche Minute pro Passagier 380 Fahrzeugminuten in den Abfahrtsbereichen hinzufügt, was schnell die Zufahrtsstraße A-20 verstopft. Reisebusunternehmen haben bereits begonnen, Fahrpläne anzupassen und Schulgruppen zu bitten, Passdaten vorab zu registrieren.
Für Geschäftsreisende ist die größte Herausforderung derzeit die Planbarkeit. Multinationale Unternehmen, die regelmäßig Mitarbeiter zwischen Paris und London entsenden, raten dazu, an Dover und St Pancras mindestens 45 Minuten mehr Zeit einzuplanen und gedruckte Einladungsschreiben für Meetings mitzuführen, falls Grenzbeamte Nachfragen stellen. Mobilitätsmanager sollten auch die Auswirkungen auf Anschlussverbindungen der SNCF und Eurostar ab der Hauptstadt berücksichtigen: Ein verpasster Eurostar führt oft zu verpassten TGV- oder Inlandsflugverbindungen.
Langfristig müssen Personalabteilungen ihre 90/180-Tage-Tracking-Tools aktualisieren. Ab dem 10. April 2026 wird das EES automatisch Überziehungen berechnen und so Fehlerquellen durch kaum lesbare Passstempel eliminieren. Unternehmen, die häufig Kurzzeitaufenthalte organisieren, sollten jetzt ihre Reisegewohnheiten überprüfen, um unbeabsichtigte Überziehungen zu vermeiden, die Bußgelder oder Einreiseverbote nach sich ziehen könnten.
Während die Pariser Flughäfen noch nicht die gleiche Überlastung wie die Fährhäfen erleben, hat Aéroports de Paris (ADP) Personal umgeschichtet, um Nicht-EU-Passagieren bei den neuen Kiosken zu helfen, und testet eine Prioritätsspur für Geschäftsreisende. Das Innenministerium will im März entscheiden, ob während der geschäftigen Osterzeit der doppelte Betrieb (manueller Stempel plus EES) beibehalten wird.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News