
Die tschechische Flugsicherungsbehörde ANS ČR hat ihre jährlichen Verkehrszahlen veröffentlicht und bestätigt, dass der Flugverkehr über Tschechien im Jahr 2025 um 8 Prozent auf 769.039 kontrollierte Bewegungen gestiegen ist. Obwohl dies immer noch 6 Prozent unter dem Vorkrisenniveau liegt, markiert der Anstieg die stärkste Erholung im Jahresvergleich seit 2018 und zeigt, dass die Nachfrage nach Geschäfts- und Freizeitreisen wieder deutlich wächst.
Hinter den Zahlen verbirgt sich ein bemerkenswerter Wandel bei den Fluggesellschaften. Ryanair aus Irland hat Lufthansa als größten Kunden der tschechischen Flugsicherung überholt, was das anhaltende Wachstum der Low-Cost-Direktverbindungen an den Flughäfen Prag, Brünn und Ostrava widerspiegelt. Wizz Air sicherte sich den zweiten Platz, während traditionelle Netzwerk-Airlines wie Lufthansa, KLM und Air France die Top fünf komplettieren. Für Mobilitätsmanager bedeutet dieser Trend eine größere Vielfalt an Tarifoptionen, aber auch einen verschärften Wettbewerb um die begehrten Slots am frühen Morgen und späten Abend, die für Tagesgeschäftsreisen innerhalb Europas entscheidend sind.
Der Flughafen Václav Havel in Prag bleibt das wichtigste Drehkreuz für An- und Abflüge, doch die Regionalflughäfen profitieren überproportional: Brünn (BRQ) verzeichnete dank neuer Verbindungen nach Warschau und London ein Wachstum von 14 Prozent bei den Bewegungen, während Ostrava (OSR) zusätzliche Frachtflüge im Zusammenhang mit der Automobilzulieferindustrie erhielt. Die ANS ČR warnt, dass das anhaltende Wachstum die Kapazitäten der bestehenden Sektoren, insbesondere entlang des stark frequentierten Nord-Süd-Korridors Richtung München und Wien, zunehmend belastet. Die Behörde hat die Pläne zur Einrichtung eines fünften Flugsicherungssektors beschleunigt und wird ab dem dritten Quartal 2026 neue digitale Tower-Technologie in Ostrava einführen.
Für internationale Entsandte und reisestarke Unternehmen bedeuten die Zahlen eine bessere Anbindung – allerdings auch potenziell engere Buchungsfenster. Reisebüros empfehlen, Meeting-Reisen mindestens 14 Tage im Voraus zu planen, besonders montags morgens und donnerstags abends, wenn die Auslastung regelmäßig über 90 Prozent liegt. Kapazitätsengpässe könnten zudem zu Preisschwankungen führen, falls die Treibstoffpreise im weiteren Jahresverlauf steigen.
Aus politischer Sicht stärkt die Erholung das Argument des Verkehrsministeriums für eine beschleunigte Umsetzung der seit langem geplanten Bahnverbindung vom Prager Stadtzentrum zum Flughafen. Der Baubeginn ist für 2027 vorgesehen, doch Wirtschaftsverbände drängen auf einen früheren Start und betonen, dass nahtlose Schienenanbindungen inzwischen ein Wettbewerbsfaktor für die Ansiedlung von Regionalzentralen und Kongressen sind.
Hinter den Zahlen verbirgt sich ein bemerkenswerter Wandel bei den Fluggesellschaften. Ryanair aus Irland hat Lufthansa als größten Kunden der tschechischen Flugsicherung überholt, was das anhaltende Wachstum der Low-Cost-Direktverbindungen an den Flughäfen Prag, Brünn und Ostrava widerspiegelt. Wizz Air sicherte sich den zweiten Platz, während traditionelle Netzwerk-Airlines wie Lufthansa, KLM und Air France die Top fünf komplettieren. Für Mobilitätsmanager bedeutet dieser Trend eine größere Vielfalt an Tarifoptionen, aber auch einen verschärften Wettbewerb um die begehrten Slots am frühen Morgen und späten Abend, die für Tagesgeschäftsreisen innerhalb Europas entscheidend sind.
Der Flughafen Václav Havel in Prag bleibt das wichtigste Drehkreuz für An- und Abflüge, doch die Regionalflughäfen profitieren überproportional: Brünn (BRQ) verzeichnete dank neuer Verbindungen nach Warschau und London ein Wachstum von 14 Prozent bei den Bewegungen, während Ostrava (OSR) zusätzliche Frachtflüge im Zusammenhang mit der Automobilzulieferindustrie erhielt. Die ANS ČR warnt, dass das anhaltende Wachstum die Kapazitäten der bestehenden Sektoren, insbesondere entlang des stark frequentierten Nord-Süd-Korridors Richtung München und Wien, zunehmend belastet. Die Behörde hat die Pläne zur Einrichtung eines fünften Flugsicherungssektors beschleunigt und wird ab dem dritten Quartal 2026 neue digitale Tower-Technologie in Ostrava einführen.
Für internationale Entsandte und reisestarke Unternehmen bedeuten die Zahlen eine bessere Anbindung – allerdings auch potenziell engere Buchungsfenster. Reisebüros empfehlen, Meeting-Reisen mindestens 14 Tage im Voraus zu planen, besonders montags morgens und donnerstags abends, wenn die Auslastung regelmäßig über 90 Prozent liegt. Kapazitätsengpässe könnten zudem zu Preisschwankungen führen, falls die Treibstoffpreise im weiteren Jahresverlauf steigen.
Aus politischer Sicht stärkt die Erholung das Argument des Verkehrsministeriums für eine beschleunigte Umsetzung der seit langem geplanten Bahnverbindung vom Prager Stadtzentrum zum Flughafen. Der Baubeginn ist für 2027 vorgesehen, doch Wirtschaftsverbände drängen auf einen früheren Start und betonen, dass nahtlose Schienenanbindungen inzwischen ein Wettbewerbsfaktor für die Ansiedlung von Regionalzentralen und Kongressen sind.
Quelle: Prague Daily News
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