
Der tschechische Staatsbahnbetreiber České dráhy (ČD) erweitert sein beliebtes „Tichý vůz“-Konzept auf die neuen ComfortJet-Züge, wie das Unternehmen am 21. Januar bekannt gab. Ab dem 1. Februar 2026 werden die Doppelstockzüge – derzeit auf der Strecke Prag–Berlin („Berliner“) im Einsatz – spezielle Ruhebereiche bieten, in denen Telefonate und laute Gespräche verboten sind.
Das Upgrade ist besonders für mobile Berufstätige wichtig, die zunehmend die Bahn statt das Flugzeug für Strecken unter 800 km wählen. Nicht zuletzt, weil der ComfortJet-Fahrplan im Mai um Verbindungen nach Hamburg, Kopenhagen, Wien, Villach und Budapest erweitert wird. Mit dem Sommerfahrplan werden fast 300 tägliche ČD-Verbindungen mindestens einen Ruhewagen enthalten, was ein einheitliches Produkt für die Einbindung in Reiserichtlinien schafft.
Jeder ComfortJet bietet Business-Class-Sitze, Steckdosen am Platz, WLAN und Fahrradstellplätze, doch die Geräuschkulisse war bei vollbesetzten Zügen bislang ein Schwachpunkt. Passagierumfragen zeigten, dass 61 Prozent der Geschäftsreisenden Lärm im Abteil als größten Störfaktor für produktives Arbeiten an Bord bewerten. Die neuen Ruhebereiche sollen diese Lücke schließen und die Bahn als „rollendes Büro“ positionieren.
Für Mobilitätsmanager ist die Umstellung ein einfacher Gewinn: Buchungstools können nun mit Filteroptionen die Verfügbarkeit von Ruhebereichen anzeigen, was die Zufriedenheit der Reisenden ohne zusätzliche Kosten steigert. Unternehmen mit Nachhaltigkeitszielen begrüßen jede Verlagerung von Kurzstreckenflügen auf elektrisch betriebene Züge, insbesondere auf der Strecke Prag–Berlin–Hamburg, wo ComfortJets ältere Dieselzüge ersetzen.
ČD teilt mit, dass Beschilderung und Reservierungssysteme bereits aktualisiert wurden und Zugbegleiter die Regeln „höflich, aber konsequent“ durchsetzen werden. Regelverstöße können eine Umsitzung oder im Extremfall den Ausschluss aus dem Zug an der nächsten Station gemäß Eisenbahnbetriebsordnung nach sich ziehen.
Das Upgrade ist besonders für mobile Berufstätige wichtig, die zunehmend die Bahn statt das Flugzeug für Strecken unter 800 km wählen. Nicht zuletzt, weil der ComfortJet-Fahrplan im Mai um Verbindungen nach Hamburg, Kopenhagen, Wien, Villach und Budapest erweitert wird. Mit dem Sommerfahrplan werden fast 300 tägliche ČD-Verbindungen mindestens einen Ruhewagen enthalten, was ein einheitliches Produkt für die Einbindung in Reiserichtlinien schafft.
Jeder ComfortJet bietet Business-Class-Sitze, Steckdosen am Platz, WLAN und Fahrradstellplätze, doch die Geräuschkulisse war bei vollbesetzten Zügen bislang ein Schwachpunkt. Passagierumfragen zeigten, dass 61 Prozent der Geschäftsreisenden Lärm im Abteil als größten Störfaktor für produktives Arbeiten an Bord bewerten. Die neuen Ruhebereiche sollen diese Lücke schließen und die Bahn als „rollendes Büro“ positionieren.
Für Mobilitätsmanager ist die Umstellung ein einfacher Gewinn: Buchungstools können nun mit Filteroptionen die Verfügbarkeit von Ruhebereichen anzeigen, was die Zufriedenheit der Reisenden ohne zusätzliche Kosten steigert. Unternehmen mit Nachhaltigkeitszielen begrüßen jede Verlagerung von Kurzstreckenflügen auf elektrisch betriebene Züge, insbesondere auf der Strecke Prag–Berlin–Hamburg, wo ComfortJets ältere Dieselzüge ersetzen.
ČD teilt mit, dass Beschilderung und Reservierungssysteme bereits aktualisiert wurden und Zugbegleiter die Regeln „höflich, aber konsequent“ durchsetzen werden. Regelverstöße können eine Umsitzung oder im Extremfall den Ausschluss aus dem Zug an der nächsten Station gemäß Eisenbahnbetriebsordnung nach sich ziehen.
Quelle: Prague Daily News
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