
Nur wenige Stunden nachdem die Eisenbahngewerkschaften einen einwöchigen Streik angekündigt hatten, bestätigte die gemeinsame Gewerkschaftsfront bei TEC – dem öffentlichen Verkehrsbetreiber in Wallonien – mit einer aktualisierten Mitteilung, dass alle Depots von Montag, dem 26. Januar, bis Freitag, dem 30. Januar, bestreikt werden. Der Streik ist offiziell unbefristet, was bedeutet, dass eine weitere Eskalation möglich ist, falls die Verhandlungen über Budgetkürzungen und Personalstärke ins Stocken geraten.
Im Gegensatz zum nationalen Schienenverkehr unterliegt TEC nicht der belgischen Mindestdienstregelung, sodass ganze Strecken eingestellt werden können. Die TEC-Geschäftsführung rät den Fahrgästen, ab 6:00 Uhr morgens tagesaktuelle Streckeninformationen einzuholen, räumt jedoch ein, dass mit „starken netzweiten Störungen“ zu rechnen ist. Für weltweit mobile Mitarbeiter mit Sitz in Lüttich, Charleroi und Namur – oder Pendler, die von diesen Städten mit dem Zug nach Brüssel fahren – verschärft sich die Situation durch den Streik, da viele letzte Kilometer der Anreise wegfallen. Fahrdienstplattformen rechnen mit erhöhten Preisen, und regionale Taxi-Verbände melden bereits volle Auslastung für Montagmorgen.
Unternehmen, die Expatriates in Wallonien beschäftigen, sollten mehrsprachige Notfallinformationen verbreiten und Inhabern der Blauen Karte mitteilen, dass das Nichterscheinen am Arbeitsplatz aufgrund ausgefallener Busse in der Regel nicht als „unentschuldigtes Fehlen“ gilt, sofern dies dokumentiert wird. Wo möglich, können Arbeitgeber steuerfreie Fahrgemeinschaftszuschüsse von bis zu 420 € pro Jahr nach belgischem Recht aktivieren.
Die wallonische Regierung schweigt bislang, doch die Wirtschaftsverbände UWE und CCI Wallonie drängen auf schnelle Verhandlungen und warnen, dass der Streik der regionalen Wirtschaft täglich bis zu 12 Millionen Euro an Produktivitätsverlusten kosten könnte. Mobilitätsmanager sollten daher kritische Funktionen mit Präsenzpflicht identifizieren und Hoteloptionen in der Nähe der Arbeitsstätten prüfen, falls der Streik in die Folgewoche hinein verlängert wird. (striketracker.app)
Im Gegensatz zum nationalen Schienenverkehr unterliegt TEC nicht der belgischen Mindestdienstregelung, sodass ganze Strecken eingestellt werden können. Die TEC-Geschäftsführung rät den Fahrgästen, ab 6:00 Uhr morgens tagesaktuelle Streckeninformationen einzuholen, räumt jedoch ein, dass mit „starken netzweiten Störungen“ zu rechnen ist. Für weltweit mobile Mitarbeiter mit Sitz in Lüttich, Charleroi und Namur – oder Pendler, die von diesen Städten mit dem Zug nach Brüssel fahren – verschärft sich die Situation durch den Streik, da viele letzte Kilometer der Anreise wegfallen. Fahrdienstplattformen rechnen mit erhöhten Preisen, und regionale Taxi-Verbände melden bereits volle Auslastung für Montagmorgen.
Unternehmen, die Expatriates in Wallonien beschäftigen, sollten mehrsprachige Notfallinformationen verbreiten und Inhabern der Blauen Karte mitteilen, dass das Nichterscheinen am Arbeitsplatz aufgrund ausgefallener Busse in der Regel nicht als „unentschuldigtes Fehlen“ gilt, sofern dies dokumentiert wird. Wo möglich, können Arbeitgeber steuerfreie Fahrgemeinschaftszuschüsse von bis zu 420 € pro Jahr nach belgischem Recht aktivieren.
Die wallonische Regierung schweigt bislang, doch die Wirtschaftsverbände UWE und CCI Wallonie drängen auf schnelle Verhandlungen und warnen, dass der Streik der regionalen Wirtschaft täglich bis zu 12 Millionen Euro an Produktivitätsverlusten kosten könnte. Mobilitätsmanager sollten daher kritische Funktionen mit Präsenzpflicht identifizieren und Hoteloptionen in der Nähe der Arbeitsstätten prüfen, falls der Streik in die Folgewoche hinein verlängert wird. (striketracker.app)