
Chinas drei größte Fluggesellschaften reagierten am Montag schnell, um Passagiere vor den zunehmenden Störungen auf den China-Japan-Strecken zu schützen. Air China, China Eastern und China Southern kündigten gleichzeitig an, dass Tickets, die bis zum 26. Januar 2026 ausgestellt wurden und für Reisen zwischen dem 29. März und 24. Oktober gelten, nun kostenlos umgebucht oder erstattet werden können. Die bisherige Kulanzregelung galt nur für den Winterflugplan bis zum 28. März.
Hinter der Verlängerung steckt ein dramatischer Anstieg der Flugausfälle: Das Flugverfolgungsportal Flight Master verzeichnet für Januar eine Ausfallrate von 47,2 % bei Flügen zwischen dem chinesischen Festland und Japan, wobei für Februar bereits 49 komplette Strecken gestrichen wurden. Die Airlines führen dies auf eine Kombination verschiedener Faktoren zurück – eine Reihe von Erdbeben in Zentraljapan, einen starken Anstieg von Kleinkriminalität gegen chinesische Touristen sowie eine Reisewarnung des Außenministeriums, die Bürger zu einer Verschiebung nicht notwendiger Reisen auffordert. Mit dem bevorstehenden neuntägigen Frühlingsfest in China sind die Callcenter der Fluggesellschaften mit Umbuchungsanfragen von Familien und Geschäftsreisenden überlastet.
Die Kulanzregelung gilt sowohl für Direkt- als auch für Transitflüge und umfasst alle Tarifarten, einschließlich Gruppen- und Aktionsangebote, sofern die Umbuchung innerhalb der ursprünglichen Gültigkeitsdauer des Tickets erfolgt. Reisebüros berichten, dass diese Maßnahme multinationalen Unternehmen Zehntausende Yuan an Umbuchungsgebühren erspart und es ihnen ermöglicht, regionale Meetings nach Seoul, Bangkok oder Singapur zu verlegen – Ziele, die im Februar die Buchungscharts auf dem Festland anführen.
Für die Airlines selbst sehen Analysten die Maßnahme als defensive Strategie: Durch die Förderung freiwilliger Umbuchungen können sie die Auslastung im reduzierten Flugprogramm stabilisieren und Leerflüge vermeiden. Zusatzeinnahmen dürften zwar zurückgehen, doch die Liquiditätssicherung hat angesichts der volatilen Nachfrage Priorität. Der Vorfall zeigt, wie schnell geopolitische und sicherheitsbedingte Wahrnehmungen die Reisebewegungen in Asien verändern können – ein Risiko, das Mobilitätsmanager in ihre Budgets für 2026 einplanen müssen.
Hinter der Verlängerung steckt ein dramatischer Anstieg der Flugausfälle: Das Flugverfolgungsportal Flight Master verzeichnet für Januar eine Ausfallrate von 47,2 % bei Flügen zwischen dem chinesischen Festland und Japan, wobei für Februar bereits 49 komplette Strecken gestrichen wurden. Die Airlines führen dies auf eine Kombination verschiedener Faktoren zurück – eine Reihe von Erdbeben in Zentraljapan, einen starken Anstieg von Kleinkriminalität gegen chinesische Touristen sowie eine Reisewarnung des Außenministeriums, die Bürger zu einer Verschiebung nicht notwendiger Reisen auffordert. Mit dem bevorstehenden neuntägigen Frühlingsfest in China sind die Callcenter der Fluggesellschaften mit Umbuchungsanfragen von Familien und Geschäftsreisenden überlastet.
Die Kulanzregelung gilt sowohl für Direkt- als auch für Transitflüge und umfasst alle Tarifarten, einschließlich Gruppen- und Aktionsangebote, sofern die Umbuchung innerhalb der ursprünglichen Gültigkeitsdauer des Tickets erfolgt. Reisebüros berichten, dass diese Maßnahme multinationalen Unternehmen Zehntausende Yuan an Umbuchungsgebühren erspart und es ihnen ermöglicht, regionale Meetings nach Seoul, Bangkok oder Singapur zu verlegen – Ziele, die im Februar die Buchungscharts auf dem Festland anführen.
Für die Airlines selbst sehen Analysten die Maßnahme als defensive Strategie: Durch die Förderung freiwilliger Umbuchungen können sie die Auslastung im reduzierten Flugprogramm stabilisieren und Leerflüge vermeiden. Zusatzeinnahmen dürften zwar zurückgehen, doch die Liquiditätssicherung hat angesichts der volatilen Nachfrage Priorität. Der Vorfall zeigt, wie schnell geopolitische und sicherheitsbedingte Wahrnehmungen die Reisebewegungen in Asien verändern können – ein Risiko, das Mobilitätsmanager in ihre Budgets für 2026 einplanen müssen.
Quelle: Global Times
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