
Die industrielle Spannung am Flughafen Rom Fiumicino eskalierte am 26. Januar weiter, als das Luftfahrt-Wartungsunternehmen Atitech und die Fluggesellschaft ITA Airways wegen Outsourcing-Plänen aneinandergerieten. Vier Verkehrsgewerkschaften – FILT-CGIL, FIT-CISL, UILTrasporti und UGL Trasporto Aereo – organisierten nacheinander Versammlungen mit Atitech-Mitarbeitern im Hangarbereich des Flughafens und warnten davor, dass ein externer Personalvermittler, Flash Line, zertifizierte Ingenieure aus dem eigenen Personalbestand der Airline abwirbt.
Der Streit geht auf ITA Airways’ Entscheidung für 2025 zurück, die schwere Wartung an Atitech auszulagern, einem ehemaligen Alitalia-Bereich, der inzwischen in Privatbesitz ist. Die Gewerkschaften befürchten, dass die Ausgliederung ausgehandelte Tariflöhne gefährdet und die Arbeitsplatzsicherheit schwächt – gerade jetzt, wo Lufthansa eine Mehrheitsbeteiligung an ITA anstrebt. „Wir werden keinen Wettlauf nach unten zulassen, der als Effizienz getarnt ist“, erklärte ein FILT-CGIL-Vertreter gegenüber den Beschäftigten.
Obwohl bisher kein Streik ausgerufen wurde, zwangen die Versammlungen ITA dazu, mehrere Übernachtungen von Airbus-A320-Flugzeugen umzudisponieren, was den ohnehin durch winterliche Wetterbedingungen in Nordamerika belasteten Flugplan zusätzlich unter Druck setzt. Reisemanager, die diese Woche Personal über Fiumicino bewegen, sollten mit sporadischen Verzögerungen bei frühen Abflügen rechnen, da Flugzeuge für Routinechecks umpositioniert werden.
Über die unmittelbaren Störungen hinaus offenbart der Konflikt ein strukturelles Problem im italienischen Luftfahrtsektor: Wartungskapazitäten verlagern sich zunehmend in günstigere Standorte wie Malta und Albanien, während Rom versucht, in Zusammenarbeit mit Lufthansa einen nationalen Branchenführer aufzubauen. Experten warnen, dass ohne langfristige Auftragsvolumen von ITA spezialisierte Techniker ins Ausland abwandern könnten, was eine wichtige Fachkräftebasis schwächt.
Das Arbeitsministerium wird voraussichtlich nächste Woche alle Beteiligten zu Gesprächen einladen. Bis dahin sollten Mobilitätsteams besonders wichtige Passagiere – Führungskräfte, Ingenieure und Crew-Transfers – frühzeitig umplanen oder längere Anschlusszeiten über Mailand oder andere europäische Drehkreuze einplanen.
Der Streit geht auf ITA Airways’ Entscheidung für 2025 zurück, die schwere Wartung an Atitech auszulagern, einem ehemaligen Alitalia-Bereich, der inzwischen in Privatbesitz ist. Die Gewerkschaften befürchten, dass die Ausgliederung ausgehandelte Tariflöhne gefährdet und die Arbeitsplatzsicherheit schwächt – gerade jetzt, wo Lufthansa eine Mehrheitsbeteiligung an ITA anstrebt. „Wir werden keinen Wettlauf nach unten zulassen, der als Effizienz getarnt ist“, erklärte ein FILT-CGIL-Vertreter gegenüber den Beschäftigten.
Obwohl bisher kein Streik ausgerufen wurde, zwangen die Versammlungen ITA dazu, mehrere Übernachtungen von Airbus-A320-Flugzeugen umzudisponieren, was den ohnehin durch winterliche Wetterbedingungen in Nordamerika belasteten Flugplan zusätzlich unter Druck setzt. Reisemanager, die diese Woche Personal über Fiumicino bewegen, sollten mit sporadischen Verzögerungen bei frühen Abflügen rechnen, da Flugzeuge für Routinechecks umpositioniert werden.
Über die unmittelbaren Störungen hinaus offenbart der Konflikt ein strukturelles Problem im italienischen Luftfahrtsektor: Wartungskapazitäten verlagern sich zunehmend in günstigere Standorte wie Malta und Albanien, während Rom versucht, in Zusammenarbeit mit Lufthansa einen nationalen Branchenführer aufzubauen. Experten warnen, dass ohne langfristige Auftragsvolumen von ITA spezialisierte Techniker ins Ausland abwandern könnten, was eine wichtige Fachkräftebasis schwächt.
Das Arbeitsministerium wird voraussichtlich nächste Woche alle Beteiligten zu Gesprächen einladen. Bis dahin sollten Mobilitätsteams besonders wichtige Passagiere – Führungskräfte, Ingenieure und Crew-Transfers – frühzeitig umplanen oder längere Anschlusszeiten über Mailand oder andere europäische Drehkreuze einplanen.
Quelle: Il Faro online via Zazoom