
Der seit langem angekündigte Bahnstreik in Belgien wurde am Sonntag, den 25. Januar, um 22:00 Uhr Realität, als die Gewerkschaften der NMBS/SNCB-Mitarbeiter einen fünftägigen Ausstand begannen, der bis Freitag, den 30. Januar, andauern wird. Die vom Bahnbetreiber veröffentlichten Fahrpläne für den ersten Streiktag zeigen, dass nur drei von vier InterCity-Zügen und zwei von drei L- und S-Linien verkehren; Pendlerzüge während der Hauptverkehrszeit sind größtenteils gestrichen. Die Aktion richtet sich gegen Reformen bei Renten und Beschäftigungsstatus, die lebenslange Anstellungen für neue Bahnmitarbeiter abschaffen würden.
Erste Daten zum Pendlerverkehr deuten auf erhebliche Störungen in der Region Brüssel hin, wo die Personalberatung SD Worx berichtet, dass 50 % der kleinen und mittleren Unternehmen diese Woche verpflichtendes Homeoffice eingeführt haben, um den Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten – im Vergleich zu nur 11 % in Flandern und 21 % in Wallonien. Expats und Geschäftsreisende in Brüssel, die auf die Bahnverbindung vom Flughafen Zaventem angewiesen sind, wird empfohlen, mindestens eine zusätzliche Stunde einzuplanen oder alternative Taxi- oder Mitfahrgelegenheiten zu organisieren.
Auch der internationale Bahnverkehr ist betroffen. Eurostar hat die Abfahrten auf einen Zug alle zwei Stunden reduziert, ICE ersetzt einige Verbindungen zwischen Brüssel und Köln durch Busse, und Thalys warnt vor „erheblichen Restverspätungen“ selbst bei verkehrenden Zügen. Unternehmen mit kurzfristigen Projekten in Belgien sollten ihre Mobilitätsrichtlinien aktualisieren, um alternative Transportmittel zu erstatten und klarzustellen, ob die im Transit verlorene Zeit als Arbeitszeit gilt.
Blickt man voraus, stellen Arbeitsmarktexperten fest, dass die Gewerkschaften bewusst die letzte Januarwoche gewählt haben, um vor der Parlamentsabstimmung über das Bahnreformgesetz Anfang Februar maximalen Druck auszuüben. Sollte das Gesetz ohne Änderungen verabschiedet werden, rechnen Insider im März mit einer weiteren Streikwelle. Globale Mobilitätsteams sollten daher Notfall-Kommunikationsketten überprüfen und sicherstellen, dass Entsandte über portable e-ID-Lesegeräte oder itsme® verfügen, um kurzfristig Remote-Arbeitsvereinbarungen unterzeichnen zu können.
Erste Daten zum Pendlerverkehr deuten auf erhebliche Störungen in der Region Brüssel hin, wo die Personalberatung SD Worx berichtet, dass 50 % der kleinen und mittleren Unternehmen diese Woche verpflichtendes Homeoffice eingeführt haben, um den Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten – im Vergleich zu nur 11 % in Flandern und 21 % in Wallonien. Expats und Geschäftsreisende in Brüssel, die auf die Bahnverbindung vom Flughafen Zaventem angewiesen sind, wird empfohlen, mindestens eine zusätzliche Stunde einzuplanen oder alternative Taxi- oder Mitfahrgelegenheiten zu organisieren.
Auch der internationale Bahnverkehr ist betroffen. Eurostar hat die Abfahrten auf einen Zug alle zwei Stunden reduziert, ICE ersetzt einige Verbindungen zwischen Brüssel und Köln durch Busse, und Thalys warnt vor „erheblichen Restverspätungen“ selbst bei verkehrenden Zügen. Unternehmen mit kurzfristigen Projekten in Belgien sollten ihre Mobilitätsrichtlinien aktualisieren, um alternative Transportmittel zu erstatten und klarzustellen, ob die im Transit verlorene Zeit als Arbeitszeit gilt.
Blickt man voraus, stellen Arbeitsmarktexperten fest, dass die Gewerkschaften bewusst die letzte Januarwoche gewählt haben, um vor der Parlamentsabstimmung über das Bahnreformgesetz Anfang Februar maximalen Druck auszuüben. Sollte das Gesetz ohne Änderungen verabschiedet werden, rechnen Insider im März mit einer weiteren Streikwelle. Globale Mobilitätsteams sollten daher Notfall-Kommunikationsketten überprüfen und sicherstellen, dass Entsandte über portable e-ID-Lesegeräte oder itsme® verfügen, um kurzfristig Remote-Arbeitsvereinbarungen unterzeichnen zu können.
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Belgien.Mehr von Belgien
Alle anzeigen
Gewerkschaften reichen Streikankündigung am Flughafen Lüttich ein und gefährden Fracht- und Passagierbetrieb
Das TEC-Netzwerk in Wallonien schließt sich der Streikwelle an und kündigt unbefristeten Ausstand vom 26. bis 30. Januar an