
Etihad Rail – die 900 Kilometer lange nationale Eisenbahn, die als Antwort des Golfs auf Europas Hochgeschwindigkeitsnetze gilt – befindet sich in der finalen Vorbereitungsphase vor dem Start. Führungskräfte teilten Condé Nast Traveler gestern mit, dass der Passagierbetrieb, der Abu Dhabi, Dubai und Fujairah verbindet, „später in diesem Jahr“ beginnen wird. Die vollständige Verbindung zwischen den Emiraten soll schrittweise bis 2026 ausgebaut werden.
Die erste Strecke wird Mohammed bin Zayed City in der Hauptstadt mit den Jumeirah Golf Estates in Dubai verbinden, bevor sie weiter östlich in den Al Hilal Bezirk von Fujairah führt. Standardzüge werden mit 200 km/h fahren und die Fahrtzeit zwischen Abu Dhabi und Dubai auf 57 Minuten verkürzen – halb so lang wie die derzeit übliche Autofahrt. Eine separate Hochgeschwindigkeitsstrecke mit bis zu 350 km/h ist noch in Entwicklung und soll nach Inbetriebnahme die Fahrt zwischen den beiden Städten auf 30 Minuten verkürzen.
Für globale Mobilitätsmanager ist das Bahnprojekt mehr als nur eine Infrastruktur-Neuigkeit. Multinationale Unternehmen mit Niederlassungen in verschiedenen Emiraten können das Land künftig als einen einheitlichen Arbeitsmarkt betrachten: Das tägliche Pendeln zwischen Abu Dhabi, Dubai und Sharjah wird realistisch, was die Abhängigkeit von teuren Firmen-Shuttles und wohnortgebundenen Zulagen verringert.
Der Güterverkehr läuft bereits seit 2023, doch die Einführung des Passagierbetriebs soll den Druck auf das stark frequentierte Autobahnnetz der VAE und die Kurzstreckenflüge am Flughafen Dubai (DXB) mindern. Offizielle schätzen, dass durch das voll funktionsfähige Netz jährlich 8,2 Millionen Tonnen CO₂ eingespart werden – ein zunehmend wichtiger Wert für ESG-orientierte Unternehmen, die ihre Geschäftsreisemissionen überwachen.
Das Ticketing wird digital erfolgen und voraussichtlich in Dubais nol-Smartcard-System integriert, sodass Geschäftsreisende dieselbe Karte für Metro, Straßenbahn, Bus und Fernzüge nutzen können. Die Klassenaufteilung (First, Business, Economy) orientiert sich an Flugzeugkabinen, ergänzt durch ein luxuriöses Bahn-Kreuzfahrt-Angebot in Zusammenarbeit mit dem italienischen Unternehmen Arsenale, das sich an MICE-Gruppen und vermögende Touristen richtet. Unternehmen, die Konferenzen für Ende 2026 planen, sollten den stufenweisen Eröffnungsplan genau verfolgen, um Veranstaltungsorte und Delegiertenlogistik optimal zu koordinieren.
Die erste Strecke wird Mohammed bin Zayed City in der Hauptstadt mit den Jumeirah Golf Estates in Dubai verbinden, bevor sie weiter östlich in den Al Hilal Bezirk von Fujairah führt. Standardzüge werden mit 200 km/h fahren und die Fahrtzeit zwischen Abu Dhabi und Dubai auf 57 Minuten verkürzen – halb so lang wie die derzeit übliche Autofahrt. Eine separate Hochgeschwindigkeitsstrecke mit bis zu 350 km/h ist noch in Entwicklung und soll nach Inbetriebnahme die Fahrt zwischen den beiden Städten auf 30 Minuten verkürzen.
Für globale Mobilitätsmanager ist das Bahnprojekt mehr als nur eine Infrastruktur-Neuigkeit. Multinationale Unternehmen mit Niederlassungen in verschiedenen Emiraten können das Land künftig als einen einheitlichen Arbeitsmarkt betrachten: Das tägliche Pendeln zwischen Abu Dhabi, Dubai und Sharjah wird realistisch, was die Abhängigkeit von teuren Firmen-Shuttles und wohnortgebundenen Zulagen verringert.
Der Güterverkehr läuft bereits seit 2023, doch die Einführung des Passagierbetriebs soll den Druck auf das stark frequentierte Autobahnnetz der VAE und die Kurzstreckenflüge am Flughafen Dubai (DXB) mindern. Offizielle schätzen, dass durch das voll funktionsfähige Netz jährlich 8,2 Millionen Tonnen CO₂ eingespart werden – ein zunehmend wichtiger Wert für ESG-orientierte Unternehmen, die ihre Geschäftsreisemissionen überwachen.
Das Ticketing wird digital erfolgen und voraussichtlich in Dubais nol-Smartcard-System integriert, sodass Geschäftsreisende dieselbe Karte für Metro, Straßenbahn, Bus und Fernzüge nutzen können. Die Klassenaufteilung (First, Business, Economy) orientiert sich an Flugzeugkabinen, ergänzt durch ein luxuriöses Bahn-Kreuzfahrt-Angebot in Zusammenarbeit mit dem italienischen Unternehmen Arsenale, das sich an MICE-Gruppen und vermögende Touristen richtet. Unternehmen, die Konferenzen für Ende 2026 planen, sollten den stufenweisen Eröffnungsplan genau verfolgen, um Veranstaltungsorte und Delegiertenlogistik optimal zu koordinieren.
Quelle: Condé Nast Traveler
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